Bleibt leider hinter dem ersten Teil zurück, zwar wieder sehr atmosphärisch und naturverbunden, aber darin zu zäh
Der Roman beginnt mit der Schilderung einer mehr oder weniger depressiven Phase der Protagonisten, die, nachdem sie eine Unterkunft, ein bescheidenes Einkommen und relative Sicherheit haben, doch nicht glücklich werden. Die fortschreitende Krankheit des Ehemanns lässt zudem wenig Optimismus aufkommen. Als sich die Lösung durch einen zeitlich begrenzten Pachtvertrag für eine vernachlässigte Farm überraschend anbietet, greifen sie zu. Mich hätte es nun mehr interessiert, wie das Paar Haus, Anwesen und Ostplantage wieder auf Vordermann bringt - das wird nur spärlich geschildert. Dass sich die beiden dann wieder auf eine so anspruchsvolle Tour wagen, ist mir unerklärlich. Die Reise selbst wird dann sehr detailliert beschrieben, bringt aber wenig Aufregendes.