Nachdem ich bereits die ersten sechs Bände der Reihe gelesen habe, war für mich sofort klar, dass auch Der Sträfling auf meine Leseliste gehört. Und wieder einmal hat Roland Hebesberger bewiesen, dass er genau weiß, wie man Spannung aufbaut und den Leser bis zum Schluss fesselt.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte von der ersten Seite an ein hohes Tempo vorlegt und man ständig das Gefühl hat, gemeinsam mit den Ermittlern gegen die Zeit zu kämpfen. Immer wenn ich dachte, den nächsten Schritt oder sogar die Auflösung zu kennen, kam eine neue Wendung, welche alles wieder auf den Kopf gestellt hat.
Das absolute Highlight war für mich jedoch das Ende. Mit dieser Auflösung hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ich war fest davon überzeugt, dass sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung entwickelt, und genau das macht für mich einen richtig guten Thriller aus. Diese überraschende Wendung hat den ohnehin schon starken Eindruck noch einmal deutlich verstärkt.