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12 Schlüssel zur Gelassenheit

So stoppen Sie den Stress. 'Goldmanns Taschenbücher'.
Taschenbuch
Gelassenheit ist das Programm der Stunde, wenn es darum geht, mit schwierigen Vorgesetzten oder Mitarbeitern, pubertierenden Kindern, komplizierten Eltern oder anstrengenden Mitmenschen umzugehen. Denn sie hilft, den Überblick zu behalten, gute Entsc … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: 12 Schlüssel zur Gelassenheit
Autor/en: Sabine Asgodom

ISBN: 3442169860
EAN: 9783442169863
So stoppen Sie den Stress.
'Goldmanns Taschenbücher'.
Goldmann TB

1. August 2008 - kartoniert - 208 Seiten

Beschreibung

Gelassenheit ist das Programm der Stunde, wenn es darum geht, mit schwierigen Vorgesetzten oder Mitarbeitern, pubertierenden Kindern, komplizierten Eltern oder anstrengenden Mitmenschen umzugehen. Denn sie hilft, den Überblick zu behalten, gute Entscheidungen zu treffen - und: gesund zu bleiben. Managementtrainerin Sabine Asgodom gibt 12 Schlüssel an die Hand, die den Weg öffnen, um in jeder Situation gelassen zu agieren.

Portrait

Sabine Asgodom gehört zu den Top-Coaches in Deutschland und kann auf über 20 Jahre Coaching-Erfahrung zurückblicken. Sie arbeitet als Trainerin und Vortragsrednerin, ist Bestsellerautorin und zählt laut Financial Times zu den 101 wichtigsten Frauen der deutschen Wirtschaft. Die Inhaberin der Asgodom Coach Akademie coacht Führungskräfte, Selbstständige und andere TrainerInnen und Coaches. 2010 wurde sie für ihr soziales Engagement mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Leseprobe

Um wirklich gelassen mit Ihrem Schicksal umgehen zu können, müssen Sie Ihren Job kündigen (vorher Ihrem Chef tüchtig die Meinung sagen), sich scheiden lassen (falls Gatte/Gattin zur Hand), die Kinder zur Adoption freigeben (falls vorhanden), Ihre Wohnung aufgeben und die Möbel verschenken (Besitz ist ja so was von vulgär), Ihre Persönlichkeit vollständig verändern (schauen Sie sich doch mal an), sich in einem fernen Land als Aussteiger/in niederlassen (sehr fern) und sieben Jahre meditieren (mindestens).
Halt! Nein! Witz! Bitte: Das ist nicht mein Ernst!!! Ich will Sie nur foppen! Glauben Sie das nicht!
Aber so stellen wir uns oft die Konsequenzen von Veränderungen vor: alles umkrempeln, alles hinschmeißen, ganz von vorne anfangen. Eine Aussicht, die selbst denen, die wirklich Mut zu Neuem haben, kalten Angstschweiß auf die Stirn treibt. Kein Wunder, dass wir erschrocken die Augen wenden und das Gewohnte dann doch ganz kuschelig finden. Eine Zeit lang jedenfalls. Bis der nächste Unzufriedenheitsschub kommt.
Ach je, Veränderungen, die wirklich zur Gelassenheit beitragen, sind im Gegensatz zu diesen Horrorvorstellungen kleine, winzig kleine Mäuseschritte. Schritte, die wir kaum bemerken (andere oft sowieso nicht), die aber diese heitere Gelassenheit erzeugen, die Stressschwellen hebt, Lebensqualität erhöht und uns zu guten Partnern, Freunden, Nachbarn, Familienmitgliedern, Bürgern, Vorgesetzten und Kollegen werden lässt.
Ich habe einmal eine ganze Reihe Menschen gefragt, in welchen Situationen sie sich Gelassenheit wünschen. Wunderbar auf den Punkt gebracht hat es Dr. Kerstin Schaper-Lang aus der Schweiz:
Gern möchte ich gelassener bleiben,
wenn ich angegriffen werde;
wenn ich gestresst bin und trotzdem noch einige Dinge regeln muss;
wenn das Konto sich dem Ende zuneigt;
wenn ein Autofahrer drängelt;
in Diskussionen, die mich sehr bewegen, bei denen ich sehr engagiert bin, wenn das Thema mich interessiert.


Und wobe
i möchten Sie gelassener bleiben? Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit, schauen Sie ein bisschen vor sich hin, lassen Sie die Frage auf sich wirken, und stellen Sie dann selbst einmal Ihre Liste zusammen: Ich möchte gelassener bleiben, ... Denken Sie an Situationen, an Menschen, an Gefühle. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen dazu einfällt.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht: Allein das Lesen meines Ungelassenheits-Katalogs beruhigt mich enorm. Ich kann über manches lächeln, erinnere mich an manche Situation, in der ich nicht bei mir, sondern außer mir war, und vielleicht sehe ich sogar ein Muster in diesen Situationen. Worum ging es meistens? Was hat mich so gepiekst, dass ich an die Decke ging? Auf die einzelnen Kränkungsknöpfe, die wir haben, werde ich in den nächsten Kapiteln dieses Buchs eingehen. Auch darauf, wie wir sie entschärfen können, um auch dadurch Gelassenheit zu gewinnen. Zwölf Schlüssel sind es, mit denen wir den Weg zur Gelassenheit öffnen können. Doch dazu später mehr.
Gelassenheit - ist dies nicht ein Wort, das man sich auf der Zunge zergehen lassen kann? Gelassenheit. Klingt es nicht fast wie Gelato? Dieser zarte Schmelz, dieser feine Duft, dieser umwerfende Geschmack. Na, steigt schon die Sehnsucht in Ihnen auf? Gelassenheit - da schließt sich das Lid verträumt, da erscheinen Bilder vor dem inneren Auge, von einem Schaukelstuhl, von einem Steg. Mit Blick über einen friedlich daliegenden See. Und ein sanfter Wind streicht durch unser Haar.
Genug geträumt. Gelassenheit ist nicht nur etwas für Romantiker. Gelassenheit ist ein Lebensgefühl, das uns auch in schwierigen Zeiten einen ruhigen Kopf bewahren lässt, inmitten von Hektik und Unsicherheit, inmitten von Krise und Euphorie. Die Zeiten sind stürmisch, ohne Frage. Doch Lebensfreude heißt nicht, immer schneller, immer steiler, immer atemloser dem Erfolg nachrennen. Es heißt nicht, mit ausgefahrenen Ellenbogen andere zur Seite zu kicken. Es heißt auch nicht, aus eigener Unzufriedenh
eit dem anderen sein Leben zu missgönnen.
Das Streben nach Lebensfreude bedeutet im Gegenteil, immer wieder mal innezuhalten, sich umzuschauen: Wo bin ich, wo sind die anderen? Stimmt der Weg noch, auf dem ich mich befinde? Lohnt der Preis noch, den ich für meine Ziele zu zahlen habe? Wovon will ich mehr, wovon weniger?
Gelassenheit entsteht auch, wenn wir immer wieder mal Bilanz ziehen. Und interessant ist es auch, sich anzuschauen, welcher Gelassenheitstyp man ist. Sieben Grundtypen habe ich definiert:
Die Schildkröte: Lässt sich nicht erschüttern, hat sich einen dicken Panzer zugelegt. Glaubt aber leider nichts und niemandem mehr. Hat die Hoffnung auf Wunder aufgegeben.
Der Elefant: Wirkt nach außen völlig ruhig, andere laden viel auf ihm ab. Er ist aber trotz seines dicken Fells leicht zu kränken und seine zarte Seele vergisst das dann nie mehr. Reizt man ihn an einer bestimmten Stelle, wird er schlagartig wütend und greift blindwütig an. Dadurch schadet er sich oft selbst.
Der Panther: Er ist immer auf dem Sprung, misstraut anderen Menschen und dem Leben an sich. Ruhelos muss er sich kümmern, sich absichern, neigt zur Perfektion, um sich Sicherheit zu verschaffen. Wirkt auf andere eher aggressiv, da er blitzschnell auf vermeintliche Angriffe reagiert.


Der Hase: Ist leicht zu erschrecken. Kaum fallen lautere Worte oder jemand spricht von Schwierigkeiten, zittert er wie Espenlaub. Bricht leicht in Tränen aus. Will man sich mit ihm auseinandersetzen, schlägt er Haken oder flüchtet sich in seine schützende Höhle. Streitkultur ist ihm total fremd.
Die Eule: Sie ist die Ruhe selbst. Sie kann auch die kompliziertesten Hintergründe erkennen, denn sie sieht auch im Dunkeln. Nicht umsonst gilt sie als die Tierfigur der Weisheit. Manchmal bedeutet es aber auch Trägheit. Sie lässt sich viel gefallen, bis sie mal aus ihrer Ruhe aufschreckt.
Das Pferd: Wittert ständig Gefahr und ist leicht zu erschrecken. Aber im Gegensatz zum Hasen
bäumt es sich dann auf und schlägt um sich. Überreaktionen sind nicht selten. Das Pferd kennt nur zwei Alternativen: flüchten oder angreifen. Pferde am Steuer haben lauter Feinde und werden im Stau zum Tier.
Die Katze: Wirkt nach außen wie das Sinnbild von Gelassenheit. Wenn es ihr gut geht, kann man sie direkt schnurren hören. Sie besitzt eine tiefe Sehnsucht nach Harmonie. Aber wehe, sie wird gereizt, oder man rückt ihr zu nahe, drückt sie zu fest. Erst hält sie lange still, aber dann faucht sie und kratzt auch ihre besten Freunde.


Können Sie sich einem Typ zuordnen oder sind Sie eine Mischung aus verschiedenen Beschreibungen? Was bedeutet das für Ihre Gelassenheit? Woran wollen Sie etwas ändern?


Gelassenheit ist ein sehr deutscher Begriff. Andere Sprachen verweigern sich der direkten Übersetzung. Sehen Sie sich das Englische an, es weicht aus auf calmess, Ruhe, auf serenity, Heiterkeit, auf inner peace, also inneren Frieden. Auf Hawaii, so erzählte mir eine Freundin, benützt man den Ausdruck hang loose, die Seele baumeln lassen.
Gelassenheit beinhaltet all dies und mehr. Es handelt sich um eine Lebenseinstellung, und Einstellung hat immer auch etwas mit Entscheidungen zu tun. Vielleicht kennen Sie den Satz: Wenn man sich ärgert, dann gibt es einen 15-Sekunden-Reflex, danach entscheidet man sich, sich zu ärgern. Und so ist Gelassenheit auch eine Entscheidung, dem Leben positiv zu begegnen, sich nicht kränken zu lassen und mit klarem Kopf auf schwierige Situationen zu reagieren.
Gelassenheit hat nichts mit einer Schlaffi-Einstellung zu tun, sondern ist immer kraftvoll-aktiv. Gelassene Menschen kennen die Spielregeln im Umgang mit anderen Menschen, wissen, wie Menschen ticken. Sie kennen sich aus mit den Fährnissen des Lebens und gehen entschlossen ihren Weg. Gelassenheit wird als Aufgabe erlebt, als ein sich Einlassen auf das Leben, das Annehmen von Herausforderungen. Die Lebensqualität im Zeichen von Gelassenheit steht auf s
elbstbestimmt.
Was wir nicht unter Gelassenheit verstehen sollten, ist Lässigkeit, Laissez-faire oder gar Nachlässigkeit.


Pressestimmen

"Gelassenheit ist das Ergebnis eines ganz bewussten Umgangs mit mir selbst und mit dem, was man Leben nennt."

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