**** Mein Eindruck ****¿Gleich zu Beginn der Geschichte werden wir mit einer traurigen Situation konfrontiert, die die Ausrichtung und weitere Entwicklung maßgeblich bestimmt. Wir begleiten die drei Schwestern auf ihrem Weg, ihr Bier zu einer großen Marke zu machen. Maisie wirkt dabei eher mitgezogen als wirklich involviert - und genau das ließ mich von Anfang an gespannt darauf sein, wie sich ihre Rolle wohl entwickeln würde.Maisie hat ihren Lieblingsmenschen Laurel verloren und ist auch zwei Jahre später noch immer emotional am Boden. Ich hatte Mitgefühl mit ihr und echtes Interesse an ihrem Weg zum Glück. Das Zusammenspiel der Schwestern war großartig, und als schließlich das Knistern zwischen ihr und Hayes richtig einsetzte, nahm das Buch deutlich an Fahrt auf.Dennoch hatte ich anfangs Schwierigkeiten, ihre Gefühle nachvollziehbar zu finden - vor allem, da Hayes mit Laurel verheiratet war. Diese Verbindung war für mich emotional nicht ganz greifbar. Die kurzen Rückblicke wirkten leider etwas klischeehaft; eine durchgehende Erzählweise hätte für mich hier mehr Tiefe gebracht. Doch nach und nach kam ich besser in die Geschichte hinein und konnte schließlich auch die gewisse Magie spüren, die es mir ermöglichte, das Buch trotz allem zu genießen. Sprachlich war das Buch eher durchschnittlich. An einigen Stellen hakte ich an Beschreibungen, die etwas lieblos wirkten - fast, als wären sie nachträglich eingefügt worden. Und was den Cowboy betrifft: Von ihm liest man so gut wie gar nichts.**** Empfehlung? ****¿Eine nette Liebesgeschichte, der es für mich jedoch an Authentizität mangelte. Als leichte Lektüre für zwischendurch durchaus geeignet. Wer auf der Suche nach einem klassischen Plot zum Abschalten ist, liegt hier richtig.