Als Wohnexpertin zeigt Alida in ihrer TV-Sendung, wie Räume gestaltet werden können. Auf die Adventstage freut sie sich besonders, da sie es liebt, weihnächtlich zu dekorieren. Doch dann wird von jetzt auf gleich ihre Sendung eingestellt. Daraufhin stirbt auch noch ihre Grossmutter. In deren Nachlass finden sich Liebesbriefe und ein Foto von ihrer Oma mit einem unbekannten Mann vor einem Pfahlbau in St. Peter-Ording. Alida will diesen Mann unbedingt ausfindig machen, damit sie Omas letzten, leider unvollendeten Brief übergeben kann
Erster Eindruck: Ein schönes, stimmungsvolles Cover, das demjenigen der Erstausgabe von 2018 in nichts nachsteht.
Die Geschichte beginnt 1949 in St. Peter-Ording und macht sodann einen Zeitsprung in die Gegenwart in Berlin.
Das Fernsehen ist ein schnelllebiges Geschäft: Gestern gefeiert, heute gefeuert! Die Einschaltquoten waren das Killerkriterium für Alida. Schade, dass die Zuständigen nicht einmal die bereits fertig produzierte Sendung zeigen wollten. Doch die beruflichen Sorgen verblassen, als sie vom Tod ihrer Oma erfährt. Bei deren Sachen findet sie sorgsam gehütete Liebesbriefe und ein Foto mit ihrer Oma als junge Frau mit einem ihr unbekannten Mann von 1949. Sie will diesen Mann unbedingt, wohlwissend, dass dies ein mehr als schwieriges Unterfangen mit ihren wenigen Angaben ist. Die Liebesgeschichte ihrer Oma muss eine ganz besondere gewesen sein, denn sonst hätte sie die Briefe nicht Jahrzehnte aufbewahrt. Aber weshalb kamen die beiden jungen Leute nicht zusammen? Und blieben trotzdem in Kontakt? Auf der Suche nach Omas alter Liebe findet Alida selbst einen Mann, der bei ihr längst verlorengeglaubte Gefühle weckt
Es war berührend, vom letzten Schreiben an Hans zu lesen (mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten). In St. Peter-Ording findet Alida ein Zimmer bei Femke, die sich mit der Vermietung von Zimmern ein Zubrot zu ihrem Antiquitätengeschäft verdient. Alida sowie Femke und ihre Familie haben mir sehr gefallen. Alles in allem eine runde weihnächtliche Liebesgeschichte von mir gibt es 3 Sterne.