
«Turbulenter und unterhaltsamer als ein Film.» The New York Times
«Hochintelligent, brillant.» New York Magazine
BILD-Cartoon, umstrittenes Spielzeug, popkulturelles Phänomen: Von ihren weniger bekannten Anfängen als sexy Werbepuppe über ihr großes Makeover in den 2000ern bis hin zu Mattels Marketing-Coup «Barbie»: Seit knapp siebzig Jahren verkauft Mattel Generationen von Mädchen Vorstellungen von Weiblichkeit. Mal ist Barbie Symbol des weiblichen Fortschritts, mal eine unperfekte Heldin, die mit der Zeit geht, mal ein Epitom für die Kapitalisierung des Feminismus, mal eine leidige Kakerlake, die den Atomkrieg überlebt hat.
Genüsslich seziert Tarpley Hitt die irre Geschichte ihres Welterfolgs und legt eine gut geölte Maschinerie aus absurd-genialen Marketing-Strategien, Industriespionage und globaler Ausbeutung frei. Am Ende dieser äußerst unterhaltsamen Demontage stößt sie uns auf den düsteren Kern eines der erfolgreichsten Spielzeuge der Welt - und der ist nichts für Zartbesaitete.
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