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Leichen, die auf Kühe starren

Ein rabenschwarzer Alpenkrimi.
Taschenbuch
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STILLLEBEN MIT LEICHENTEILEN: KRIMIVERGNÜGEN IN KITZ!

Skilehrerterror oder rabiate Hinterseer-Fans? Tote zwischen Touristenattraktionen!
Zwischensaison im Tiroler Tourismusort Nr. 1: Die Gäste haben Kitzbühel verlassen. Es könnte so friedlich sein unte … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Leichen, die auf Kühe starren
Autor/en: Tatjana Kruse

ISBN: 3709979226
EAN: 9783709979228
Ein rabenschwarzer Alpenkrimi.
Haymon Verlag

28. April 2020 - kartoniert - 282 Seiten

Beschreibung

STILLLEBEN MIT LEICHENTEILEN: KRIMIVERGNÜGEN IN KITZ!

Skilehrerterror oder rabiate Hinterseer-Fans? Tote zwischen Touristenattraktionen!
Zwischensaison im Tiroler Tourismusort Nr. 1: Die Gäste haben Kitzbühel verlassen. Es könnte so friedlich sein unterhalb der Streif. Fast schon langweilig. Doch da findet man ein Männerbein in der Eisgrube des Eishockeystadions, eine manikürte Männerhand im Schwarzsee und einen Männerkopf in einer Truhe des Stadtmuseums. Wenn man die drei Teile zusammensetzt, bilden sie allerdings kein Ganzes. Will heißen, es handelt sich um die Reste von drei verschiedenen Leichen. Und das ist erst der Anfang! Wo normalerweise Sportgrößen und Promis in schöner Eintracht Weißwürste speisen, kann einem jetzt durchaus der Appetit vergehen: Es geht mörderisch zu!
Zimmermädchen Luisa kennt die dunkelsten Geheimnisse ihrer Gäste und ermittelt, tatkräftig und gewieft, auf eigene Faust - denn nirgends ist man den Schurken näher als in ihren Hotelbadezimmern ... Doch bald ist auch Luisas Haut in Gefahr ...

Krimödienkönigin in Kitz: Lachtränengarantie!
Wo Tatjana Kruse mordet, ist niemand sicher. Jedenfalls nicht vor den Pointen, die Kruse "völlig ungeniert gleich salvenweise aus der Hüfte" schießt (Focus, Ralf Kramp). Es ist ein Feuerwerk aus Gags und Lachern, das von der "Königin der Krimödie" abgefeuert wird. Diesmal hat sie sich einen ganz besonderen Tatort ausgesucht: Zwischen Hahnenkamm und Stanglwirt, zwischen Reichen, Schönen und Toten treiben Ganoven ihr Unwesen.
Ist ein Skilehrer im Sommerloch ausgerastet und zum Serienmörder geworden? Oder sind gefährliche Kriminelle in Kitz unterwegs, um die Dienste der hervorragenden Schönheitschirurgen hier in Anspruch zu nehmen? Ein paar äußerst dubiose Gestalten treiben sich in der Stadt herum (also noch mehr als ohnehin schon), und auch die Hinterseer-Fan-Gruppe benimmt sich noch seltsamer als sonst. Und dann fällt auch noch die Presse ein ...

"Herrlich, wie Kruse Kitzbühel auf die Schippe nimmt: großartig getroffen und trotzdem liebevoll!"

"Endlich ein neuer Krimi von Tatjana Kruse: Keine kann es besser, keine schreibt lustiger! Nach einem Buch von ihr bin ich jedes Mal bester Laune!"

Portrait

Tatjana Kruse, die Queen der Krimi-Comedians, wurde bekannt mit ihrer Serie rund um den stickenden schwäbischen Ex-Kommissar Siggi Seifferheld, dessen langersehntes Comeback sie 2018 mit "Stick oder stirb!" zelebrierte. Kruse gehört zu den beliebtesten Autorinnen im deutschsprachigen Raum und wurde mehrfach ausgezeichnet. Bei HAYMONtb erschienen neben Kommissar Seifferhelds neuestem Fall der rabenschwarze Alpenkrimi "Grabt Opa aus!" (2014) sowie eine Krimi-Trilogie um die singende Diva Pauline Miller und ein gar nicht besinnlicher Weihnachtskrimi-Band: "Tannenduft mit Todesfolge" (2019).

Pressestimmen

"Wer die alpenländische Region und schwarzen Humor mag und keine Angst vor gesägten Leichenteilen hat, findet hier eine mörderische Lektüre vor. Heiter, skurril und gewohnt mörderisch schießt Tatjana Kruse ihre Spitzen ab, es ist fast wie eine Schnitzeljagd." Blog "Sommerlese", Barbara Schulze

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Gangster und Hinterseerfans machen Kitzbühel unsicher
von Sikal - 25.05.2020
Als rabenschwarzer Alpenkrimi wird das Buch von Tatjana Kruse im Untertitel bezeichnet. Und tatsächlich sollte man dieses Werk nicht als ernstzunehmenden Krimi lesen, sondern als Komödie verstehen. Nicht umsonst wird die Autorin auch als Königin der Krimödie bezeichnet. Fünf Freund und bekennende Hansi Hinterseer Fans begeben sich auf den Weg nach Kitzbühel, um dort den Coup ihres Lebens zu landen. Schon auf dem Weg dorthin ergeben sich aber bereits die ersten Schwierigkeiten, als mitten auf der Straße ein vermeintlicher Geist erscheint - oder was sonst kann diese Frau in Lederoverall und roten Stiefeln sein? Als dann schon bald nach der Ankunft der illustren Gruppe Leichenteile aufgefunden werden, sehen die Freunde ihre Mission auf das schlimmste gefährdet. Sie bleiben aber dabei, ihr Vorhaben durchzuziehen¿. Ob das mal gutgeht. Auch eine andere Gruppe von Fans - Fans des mehr oder weniger organisierten Verbrechens - macht sich Gedanken zu den Leichenteilen. Wer von den anwesenden Verbrechern veranstaltet dieses Gemetzel? Und zu welchem Zweck? Sollen die Leichenteile dazu dienen, die weiteren Mitglieder des Syndikats einzuschüchtern? Oder versucht ein Mitglied die anderen gleich auf direktem Weg zu entsorgen? Während sich jede der Fraktionen eigene Gedanken zu den Vorfällen macht, sieht sich Inspektor Köttel unmittelbar mit den Leichenteilen konfrontiert - soll er doch diesen Fall bearbeiten. Und das ausgerechnet mit Münzer, dem Kollegen, den er selbst nicht für sonderlich begabt hält. Und der weibliche Geist - auch bekannt als Frau Obermoser - scheint irgendwie mit den Leichenteilen und dem Syndikat zu tun haben. Wie tief wird diese Frau die Hinterseerfans in die ganze Sache verwickeln? Gut, dass es da noch das Zimmermädchen Leo gibt - schließlich muss sich auch noch jemand um die Ermittlungen kümmern¿ Witzig zu lesen und flüssig geschrieben - doch sicherlich nicht jedermanns Sache. Die Krimis von Tatjana Kruse mit diesem tiefschwarzen Humor muss man mögen, und ich liebe sie. 5 Sterne
Ein Knaller
von melange - 22.05.2020
Zum Inhalt: Luisa, genannt Leo, bekommt ein Angebot, dass sie nicht ablehnen kann (und möchte): Putzkraft bei Irina, einer Dame, deren Ex -Freund ein Gangsterboss war, welcher bei einem Auto-Unfall sein Leben ließ. Für ein horrendes Geld. Das lässt Grizelda, eine Agentin, aufhorchen. Sie denkt, dass Irinas Freund noch lebt und nutzt die Gelegenheit, Luisa einzuschleusen. Währenddessen tauchen Leichenteile auf und der geheime Hansi-Hinterseer-Fanclub möchte eine Trophäe ergattern. Mein Eindruck: Was für ein grandioser Blödsinn, den sich die Autorin für ihre Geschichte in den Kitzbühler Alpen ersonnen hat. Alleine die Tier-Akteure (Schnappschildkröte, Dobermann und Kuh), brav mit Namen ausgestattet, sind schon ein Lesen des Krimis wert. Dabei enthält er sogar ein bisschen Gesellschaftskritik: Kitzbühel ist so teuer (ähnlich wie in Deutschland Sylt), dass Einheimische keine Möglichkeit mehr finden, bezahlbaren Wohnraum zu finden, da vieles als Zweitwohnsitz nur zum Teil genutzt wird und über das Jahr leer steht. In der Hauptsache bietet das Buch jedoch skurriles Menschen-Material: Eine alte Agentin, die immer noch über psychische und physische Kraft verfügt, ein Fanclub, der nur aus Männern besteht, die nicht dabei ertappt werden wollen, dass sie ihrem Star huldigen und Hotelmitarbeiter und -gäste, die jenseits aller Konventionen agieren und Einblicke in ihre Seelenwelt bieten. Der Schreibstil Kruses ist absolut amüsant und verhilft - abseits von einer abstrusen Krimihandlung - zu vielen Schmunzel-Einheiten. Glücklicherweise lässt sie den Dialekt beiseite und so ist eine gute Lesbarkeit garantiert. Den Hass auf die Wiener, der bei ihrer Polizeifigur Köttel deutlich wird, ist in Österreich durchaus vorhanden und sorgt für ein bisschen Glaubwürdigkeit in einer durchgeknallten Geschichte. Zum Schluss ist alles aufgeklärt (sehr schön bei einem Kriminalroman), trotzdem ist eine Fortsetzung mit den gleichen Hauptcharakteren bei einer anderen Geschichte möglich. Perfekt! Mein Fazit: In der Überzeichnung liegt die Kraft!
Leichen, die auf Kühe starren
von Anonym - 15.05.2020
Achtung: Tatjana Kruse hat zugeschlagen! In ihrem neuen Schocker Leichen, die auf Kühe starren. Ein rabenschwarzer Alpenkrimi sorgt sie für heillose Aufregung in einer Kleinstadt in den Alpen, die durch das jährlich stattfindende Hahnenkamm-Rennen berühmt geworden ist. Schock in Kitzbühel! Plötzlich tauchen Teile von mindestens drei Liechen auf. Währenddessen schleicht eine Gruppe Hinterseer-Fans in geheimer Mission durch den Ort, und internationale Gangsterbosse halten unweit des Hahnenkamms ein Treffen ab. Zufall? Zimmermädchen Leo ist abenteuerlustig - und nimmt die Sache selbst in die Hand. Denn über Schurken erfährt man am meisten in ihren Hotelbadezimmern... Das Cover führt gewaltig in die Irre. Denn es zeigt eine ländliche Idylle mit zwei freundlichen schwarz-weiß gefleckten Kühen, die durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit Barbarella und ihren Freundinnen auf der Alm in Kitzbühel aufweisen. Ganz und gar nicht zu dieser heiteren Stimmung passen will der denkwürdige Titel, welcher gleich das Schlimmste befürchten lässt Schlägt man das Buch auf und liest den Prolog, läuft gleich die erste Gänsehaut über den Rücken. Die praktische Do-it-yourself-Anleitung zum Zersägen von menschlichen Leichen gibt sozusagen einen kleinen Vorgeschmack auf alle menschenfreundlichen Zeitgenossen, die in diesem Buch den Ton angeben. Keine Bange, so schlimm wird es nicht, Hansi Hinterseer stimmt keinen neuen Song an, sondern lässt sich nur zu einem Selfie mit treuen Fans überreden .... ;-) Schauplatz dieser haarsträubenden Krimödie ist der elegante Wintersportort Kitzbühel, welcher sich zu einem Tummelplatz von Reichen und Schönen aus aller Welt entwickelt hat. Normalerweise herrscht in der Zwischensaison tote Hose, doch: Was ist heute schon normal? Mit ihrem neuen schrägen Meisterwerk hat Tatjana Kruse wieder meinen Geschmack getroffen. Sie ist in absoluter Bestform und präsentiert einen spannenden Fall mit außergewöhnlichen Protagonisten wie Grizelda Obermoser, einer alternden Jane Bond, und Leo, einer ambitionierten Undercover Azubi, der dank falscher Fährten und unerwarteter Wendungen keine einzige Sekunde langweilig wird. Im Laufe der haarsträubenden Handlung feuert sie ein wahres Feuerwerk an bitterbösen Pointen ab. Wer eine Schwäche für morbides Vergnügen der Extraklasse und rabenschwarzen Humor hat, sollte sich unbedingt dieses Buch krallen - bevor es ein anderer tut...
rabenschwarze Krimödie
von maulwurf123 - 15.05.2020
Leichen, die auf Kühe starren lautet der Titel dieses herrlich schwarzhumorigen Alpenkrimis von der Autorin Tatjana Kruse. Gespickt mit viel Spannung und vor allem auch Humor wird hier eine spannende, zugleich sehr ulkig/kuriose Geschichte erzählt. Schauplatz der Handlung ist das heimische Kitzbühel. Eine schöne Region, welche zahlreiche Touristen anlockt. Als dann jedoch plötzlich Teile von mindestens drei Leichen auftauchen, hat es sich mit der ruhigen Idylle auch schon wieder erledigt und es kommt zu einem regelrechten Treffen einiger skurriler Gestalten: So schleicht eine Gruppe Hinterseer-Fans in geheimer Mission durch den Ort, während internationale Gangsterbosse unweit des Hahnenkamms ein Treffen abhalten. Kann das alles purer Zufall sein? Zimmermädchen Leo glaub nicht wirklich daran und nimmt die Sache selbst in die Hand. Denn über Schurken erfährt man am besten beim Reinigen ihrer Hotelzimmer.... Auch wenn vielleicht die Krimihandlung an sich was das Thema Logik und Glaubwürdigkeit etwas zurückstecken muss, so ist die Geschichte doch ein wahres Lesevergnügen! Gespickt mit herrlich kuriosen Pointen kommt man als Leser aus dem Lachen - ja schon fast Heulen und Tränen vergießen - und dem Verschlingen der einzelnen Seiten und Kapitel nicht mehr heraus. Die einzelnen Figuren und Gruppierungen sind von der Autorin mit viel skurrilen und ulkigen Eigenschaften gestaltet worden. Auch der Schluss ist Tatjana Kruse wahrlich gelungen. Nicht nur klärt er den Leser über die Wahl des Titels auf, sondern lädt ein sich noch eine Weile Gedanken über das Buch und die Geschichte zu machen. Definitiv fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung für all jene, die eine rabenschwarze Krimödie mit schräger, ulkig-kurioser Handlung suchen!!
Feine Pointen und eine überraschende Geschichte - Top!
von jam - 13.05.2020
"Er seufzte. Das hier war also nicht die Stelle, an der sich der Schatz - sein Schatz - befand. Es war nur die Stelle, an der jemand ein verdammt echt aussehendes Halloween-Gruselbein im See entsorgt hat." Seite 146 Kitzbühel in der Zwischensaison könnte so friedlich sein, wenn¿ Tja, wenn da nicht eine Handvoll überdrehter Hinterseer-Fans auftaucht - und gleich danach einige Leichenteile. Ob das was mit den Gangsterbossen zu tun hat, die sich auch gerade in dem Skiort treffen? Unverhofft landet Leo, das eigenwillige Zimmermädchen, mittendrin im Geschehen. Mit "Kühe, die auf Leichen starren" hat Tatjana Kruse genau meinen (schrägen) Geschmack getroffen! Das fängt bei einem himmelblauen, geflügelten Fanbus an, der sich bei Nacht und Nebel verfährt und von einer mysteriösen Dame auf den rechten Weg zurückgebracht wird. Schon bald darauf wird das erste Leichenteil gefunden und ich stand vor einem Rätsel! Das Buch ist so voller schrulligen Personen, dass jeder und keiner dafür verantwortlich sein kann. Und von der Dame mit dem Schrankkoffer, über den arabischen Polygamisten, bis zum bartzwirbelnden Schwimmer sind alle verdächtig - und keiner so, wie es auf den ersten Blick scheint! Protagonistin Leo ist durch die halbe Welt gereist, hat viel versucht und nichts zu Ende gebracht. Jetzt ist sie wieder in ihrem Heimatort gestrandet und hält sich mit einem Job als Zimmermädchen über Wasser. Dabei stolpert sie über den einen oder anderen Hinweis, wie das halt so ist, wenn man in den Zimmern der Gäste zu stöbern beginnt¿ Vor allem als ihr künstlerisch veranlagter Jugendfreund Fröschl auftaucht, hatte ich Schnappatmung vor Lachen! Tatjana Kruse schreibt so humorvoll und kurzweilig, die Seiten fliegen nur so dahin! Und dennoch bleibt der Mordfall spannend, denn manche Spur verläuft im Sand - oder bringt uns auf eine falsche Fährte. Als sich die Lage zuspitzt, werden schon mal Bodyguards verkloppt und Polizisten gebissen, so kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Die Auflösung kommt wie ein Donnerschlag - und was ich besonders daran mochte: Wir kennen den Mörder, wissen das Motiv, und dennoch wird es nicht zu Tode gekaut und jeder Handlungsstrang bis aufs letzte ausformuliert. So kann man auch nach dem Weglegen des Buches noch ein wenig darüber sinnieren! Und letzten Endes findet sich auch für unsere Leo ein Weg, zwar nicht zur Ruhe aber zu einer Bestimmung zu kommen! Fazit: Feine Pointen, eine überraschende Geschichte und ein Ende, das zwar die wichtigsten Fragen beantwortet, aber dennoch zum Weitergrübeln einlädt! Top!
Hat mich bestens unterhalten
von Bellis-Perennis - 13.05.2020
Schauplatz dieser Krimödie von Tatjana Kruse ist Kitzbühel, jene Stadt, die nur etwas über 8.200 Einwohner aber dafür ein Vielfaches an Gästebetten hat. Kitzbühel ist nicht nur das Mekka für Schifahrer oder Tennis-Freaks oder für Reich und Schön, sondern auch das Walhalla der Hansi-Hinterseer-Fans. Und mit solchen bekommen wir es hier auch zu tun. Fünf Hardcore-Fans sind auf der Jagd nach, ja wonach? Dann haben wir es mit einer weiteren Spezies zu tun, die in Kitzbühel seit Jahren heimisch geworden ist: Mit russischen Oligarchen oder deren Frauen, wobei man meistes nicht so genau weiß, woher ihr Reichtum kommt,mit dem sie protzen und den Einheimischen die Baugründe wegkaufen. Dass dabei auch lichtscheues Gesindel dabei sein kann, ist auch klar. Köstlich ist das Auftauchen von Grizelda Obermoser, die keinen Handtaschenhund sondern Vitzliputzli in ihrem überdimensionalen Handkoffer mit sich herumschleppt. Und überhaupt Koffer - was braucht eine alte Damen so einen riesigen Schrankkoffer? Dann haben wir als Mitspieler noch die örtliche Polizei, die ein wenig anders agiert als die gleichnamige TV-Serie SOKO Kitzbühel, die ihre Fälle in weniger als 45 Minuten löst. Doch selbst Kroisleitner & Co haben es noch nicht mit einem einzelnen Kopf, Bein und Arm zu tun bekommen, die noch dazu jeweils von einem anderen Menschen stammen. Tja, last but not least lernen wir Louisa, vulgo Leo, kennen, die als Zimmermädchen so manchen Unwägbarkeiten im Hotel begegnet. Wie diese Personen nun alle in Kitzbühel und was sie zusammenbringt, lest bitte selbst. Meine Meinung: Wie wir es von der ungekrönten Königin der Krimödie, Tatjana Kruse, gewöhnt sind, prasselt ein Feuerwerk von Gags und witzigen Sprüchen auf die Leser ein. Dabei nimmt sie natürlich das Gehabe und Gewese rund um Kitzbühel gehörig aufs Korn. Die angeblich ruhige Nebensaison wird hier zum Hotspot der Ganoven. Die wirkliche Nachsaison sieht ein bisschen anders aus. So hat halb Kitzbühel geschlossen, die Rollbalken sind herunten und die Gehsteige hinaufgeklappt. Die Autorin stattet "ihr Personal" immer wieder mit skurrilen Eigenschaften aus. So muss der Polizist Köttel von Magerjoghurt leben und ist entsprechend von allem und jedem genervt. Füttert den Armen doch endlich! Aber nicht mit Fingerkuppen oder Ohrläppchen! Die sind eigens für Vitzliputzli reserviert, klaro! Fazit: Wer gerne schwarzhumorige Krimis liest, ist hier richtig. Schade, dass man keine Zusatzpunkte für gute Laune vergeben kann. Daher muss ich es bei 5 Sterne und einer Leseempfehlung belassen.
witzig mit einem Spritzer Krimi
von Schlafmurmel - 11.05.2020
Oh mein Gott was für ein Buch, ich dachte ich bekomme einen handfesten Krimi zu lesen, mit einem Spitzer Humor, aber das war genau das Gegenteil, das war ein witziges Buch mit einem Spritzer Krimi. Sowas geniales hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich hab mich echt kringelig gelacht Als ich angefangen habe drängte sich mir die Frage auf was hat der Titel mit der ganzen Geschichte zu tun, das meine lieben, erfährt man erst am Ende der Geschichte und dann denkt man sich ahh stimmt logisch. Die Geschichte spielt in Kitzbühl, wo nach und nach immer wieder Leichteile auftauchen, mal ein Kopf, dann ein Bein dann ein Arm, die Polizei stellt fest das es von verschiedenen Personen stammt die Leichenteile. Es geht um eine topfitte Agentin Grizelda Obermoser, um Leo einem Zimmermädchen, die zur Neuagentin ausgebildet wird und um 5 super Fans vom Hansi Hinterseer die in Kitzbühl versuchen an was zu kommen, getarnt in einem Männerausflug, was natürlich kläglich scheitert. Die 5 nehmen von unterwegs eine Frauenbekanntschaft mit die sich als Gangsterbraut entpuppt und das Verhängnis nimmt ihren Lauf. Das niedliche Haustierchen von Agentin Grizelda Obermoser tut sein Übriges, so bleibt bei dieser Geschichte echt kein Auge trocken. Ich habe so lachen müssen das sogar der Nachbar von nebenan geguggt hat warum ich so gelacht hab, das Buch ist echt der Hammer, witzig bis zum geht nicht mehr. Ich habe mich köstlich amüsiert und kann es auf jedenfall empfehlen ich gebe alle Sterne, die es gibt. Es war einfach göttlich
Einfallsreich und unterhaltsam -welcome in Kitzbühel:-)
von Steinbock29 - 09.05.2020
Als ich begonnen habe, das Buch zu lesen, stellte ich mir immer wieder die Frage: Was hat der Titel/ das Cover mit dem Inhalt zu tun - und Tatjana Kruse hat die Antwort dazu erst ganz am Ende rausgerückt und dann kam der "Aha"- Effekt:-) Die Autorin präsentiert ein ganz schönes Wirrwarr an Schauplätzen bzw. Handlungen und macht es damit unfassbar spannend, dass Buch ja nicht aus der Hand zu legen. Ich wurde nicht enttäuscht, am Ende fügten sich die einzelnen Puzzleteilchen zu einem Bild zusammen - Spannung pur. Rein optisch gefällt mir das Cover sehr gut. Da muss man einfach mal reinsehen. Auch die abgerundeten Ecken machen dieses Taschenbuch handlich und griffig. Das Buch beginnt mit einem Prolog und ist dann in 7 Abschnitten eingeteilt (in der Nacht vor Tag 1, Tag 1, Tag 2, Tag 3, die Nacht nach Tag 3, Tag 4 und alle Tage danach und aber - Moment mal - was ist mit den Leichen?). Es endet mit "Wer war gleich noch mal¿?" Das finde ich richtig gut, denn auch ich habe ein bisschen den Überblick verloren. Zum Inhalt: Nach und nach tauchen verschiedene Leichenteile in und um Kitzbühel auf: Kopf, Bein, Arm,¿. Die Polizei stellt schnell fest, dass die einzelnen Körperteile nicht von einer Person stammen. Das Zimmermädchen Luisa - genannt Leo - wird in die Ermittlungen einer Geheimagentin (im Ruhestand) hineingezogen, eine ehemalige Gangsterbraut bietet ihr einen Job an und Fröschl, ein alter Spielkamerad aus Kindertagen ist immer wieder in die Schauplätze der Leichenfunde verwickelt. Dann gibt¿s da noch ein Quintett aus der Stadt, die ein paar freie Tage in Kitzbühel verbringen. Statt den einem beim Vornamen zu nennen, wird er eher "Nicht-der-Hinterseer" genannt. Was die fünf in der Geschichte zu suchen haben, hat mich immer wieder verwundert - aber am Ende waren sie dann doch irgendwie nützlich. Fazit: kein Krimi im klassischen Sinne. Aber eine einfallsreiche und unterhaltsame Geschichte mit einer guten Prise schwarzem Humor:-)
In Kitzbühel tanzen nicht nur die Kühe
von Lottchen - 02.05.2020
Fünf männliche Fans von Hansi Hinterseer gabeln eine ältere Dame in scharfem Outfit auf und kriegen sie nicht mehr los. Sie nennt sich Frau Obermoser, schleppt nicht nur eine unförmige Tasche, sondern auch einen riesigen tonnenschweren Koffer mit sich, aus dessen Ecken es rot tropft. Angeblich ein zerbrochenes Glas Pasta. Gleich am nächsten Tag wird in einem Museum der Kopf einer Leiche gefunden und im Hotel, in dem das Zimmermädchen Lea arbeitet, läuft scheinbar ein Mann mit blutigem Messer herum. Lea wird außerdem ein Job als Haushaltshilfe für eine Woche angeboten, doch ihre neue Dienstgeberin scheint nicht nur über Geld ohne Ende zu verfügen, sondern ist obendrein die Witwe eines russischen Gangsterbosses. Und ausgerechnet Lea findet einen weiteren Leichenteil ... Was soll ich zu diesem Buch sagen? Es ist von einer Könnerin ihres Fachs geschrieben. Ich habe mich kaputtgelacht und es in einem durch verschlungen. Die Autorin hat einen schrägen schwarzen Humor und versteht es, mit Worten zu jonglieren. Ihr Wortwitz und die amüsanten Ausführungen trugen mich von Szene zu Szene. Die Figuren sind plastisch und charakterlich so gut herausgearbeitet, dass ich sie bildlich vor mir sah. In der Geschichte stecken zahlreiche Details, sowie offene und versteckte Pointen, sodass ich die Story bestimmt ein zweites Mal lesen werde, um alles zu erfassen. Dabei gelingt der Autorin wunderbar der Drahtseilakt zwischen leicht verrücktem Witz und der Krimihandlung, die sie trotz aller humoriger Elemente nie aus den Augen verliert. Die Handlung selbst driftet nie ins Banale oder Geistlose ab und sogar die Spannung bleibt erhalten. Der Bezug auf bekannte Persönlichkeiten (beispielsweise Hansi Hinterseer) geschieht respektvoll, sodass niemand vor den Kopf gestoßen wird. Gerade dieser Aspekt gefiel mir besonders gut, denn das erweist Fingerspitzengefühl und Niveau. Der Schluss setzt noch eine Kirsche auf die Sahnetorte und rundet den Krimi-Spaß vom Feinsten exzellent ab. Leider gibt es nur 5 Sterne, die Story hätte definitiv mehr verdient. Wer Krimis liebt, eingeflochten in anspruchsvoll spaßhafte Details, sollte hier unbedingt zugreifen.
Wie gewohnt heiter, mörderisch und herrlich skurril!
von sommerlese - 01.05.2020
Leichen, die auf Kühe starren ist ein Alpenkrimi von Tatjana Kruse, der im Haymon Verlag erscheint. Fünf absolut unspektakuläre Kleinstadtpiefkes mischen das Tiroler Ambiente in Kitzbühel auf, sie sind Fans von Hansi Hinterseer und machen einen Männerausflug. Sie nehmen Irina, eine zufällige Frauenbekanntschaft aus menschlichem Mitgefühl mit in ihre Ferienwohnung, es ist allerdings eine Frau, die mit allen kriminellen Wasser gewaschen ist, weil Witwe eines russischen Oligarchen. Genau sie gibt dem Zimmermädchen Leo einen sattlich bezahlten Job, doch warum? Hat sie etwas mit den Leichen in Kitzbühel zu tun? Alles Gute kommt von oben. Heißt es. Ist aber gelogen. Und das betrifft nicht nur Vogelkot... Zitat Seite 220 Dieser Alpenkrimi führt uns in die Idylle der Kitzbüheler Alpen oder das, was man darunter versteht. Denn genauer betrachtet gibt es hier Reiche, Schöne, Tote und Ganoven, Idylle ist anders. Der schwarze Humor und die kleinen Seitenhiebe von Tatjana Kruse sind schon eine besondere schreibtechnische Gabe, die die Autorin perfekt beherrscht. In diesem Fall findet die Gabe als eine regelrechte Kitzbüheler Gaudi statt, die mich amüsiert und gut unterhalten hat. Gut gelungen sind auch die Kapitelüberschriften, die Wortspielchen und vielen Einfälle, wie man Worte in andere Zusammenhänge bringen kann. Schon mal etwas von Schildkrötentollwut gehört oder von einer weiblichen Version von James Bond? Gibt es alles hier im Buch. Außergewöhnlich ist auch, wie hier verschiedene Leichenteile Stück für Stück und gut verteilt in der Handlung auftauchen, da kann man schon mal an eine Schnitzeljagd denken. Apropos Schnitzel, auch eine Kuh namens Barbarella hat hier ihren großen Auftritt. Ja, auch in der Namenswahl zeigt sich die Autorin wie immer sehr flexibel und einfallsreich. Die Ermittlungen durch Inspektor Hugo Köttel und die betagte, aber topfitte Agentin Grizelda Obermoser sind zielgerichtet und laufen erkennbar als roter Faden der Rahmenhandlung ab. Viel mehr interessieren aber die unterschiedlichen Figuren mit ihren skurrilen Eigenarten und davon gibt es eine Menge. Die Schlagermusik von Hansi H. empfinde ich persönlich als etwas grenzwertig, glücklicherweise ist das Buch aber kein musikalisches Hörbuch und so kann ich munter der Fangruppe und ihrem merkwürdigen Auftrag folgen. Zum Flair der Gegend passt die Musik ja auch und Dieser Krimi ist anders als alle Alpenkrimis und außergewöhnlich dadurch, dass Tatjana Kruse mal wieder ihren Spitzfindigkeiten und mörderischen Gedanken freien Lauf gelassen und hier eine besondere Story gezaubert hat. Wer die Alpenländische Region und schwarzen Humor mag und keine Angst vor gesägten Leichenteilen hat, findet hier eine mörderische Lektüre vor. Heiter, skurril und gewohnt mörderisch schießt Tatjana Kruse ihre Spitzen ab, es ist fast wie eine Schnitzeljagd.
Wer mordet denn im Urlaubsidyll?
von hasirasi2 - 28.04.2020
Ein Französischlehrer mit Zählfimmel, ein geheimer Hansi-Hinterseer-Fanclub, ein Streetartkünster, der Probleme mittels Sockenpuppen löst, eine ältere Dame, die aussieht wie "¿ eine hochklassige Escort-Prostituierte für Männer mit reiferem Geschmack." (S. 48) und 5 internationale Gangsterbosse - willkommen in der schrägen Welt von Tatjana Kruse. Diesmal entführt uns die Meisterin der Krimödie ins mondäne Kitzbühel der Nebensaison. Die Gäste sind nicht ganz so illuster wie sonst und eigentlich geht es ganz ruhig zu. Wenn da nicht immer wieder Leichenteile an verschiedenen Orten auftauchen würden. Die auch noch von verschiedenen Opfern sind, wie sich bald herausstellt. Wer mordet denn im Urlaubsidyll und vor allem warum? Chefinspektor Köttel ist auf Diät und deswegen übellaunig, sein Mitarbeiter Münzner ein Depp, meint Köttel, und so ganz Unrecht scheint er mit der Einschätzung nicht zu haben. Es gibt ja diesen Spruch: Ich habe Bilder im Kopf. Die habe ich bei Tatjana Kruse wirklich immer. Bilder und Fragen. Z.B., wie sie auf die Ideen zu ihren Büchern kommt und die wunderbar schrägen Protagonisten. Ich sag nur Vitzliputzli. Aber wer oder was das ist, müsst ihr schon selber nachlesen. Auf jeden Fall hat sie mich ihrem herrlich bitterbösen schwarzen Humor und der wirklich spannenden Handlung von Anfang bis Ende gefesselt. Geschickt teilt sie die Geschehnisse auf mehrere, scheinbar unzusammenhängende Stränge auf und hält den Leser damit bei der Stange. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass die meisten Beteiligten Dreck am Stecken oder etwas Illegales vorhaben. Wie der Fanclub von Hansi Hinterseer. Aber auch Frau Obermoser - die reife Escort-Dame - lässt sich nicht in die Karten gucken. Und Irina, der Witwe des vor kurzem verstorbenen russischen Oligarchen, scheint besonders zwielichtig zu sein. Das findet zumindest Zimmermädchen Luisa, weil Irina sie nicht das Bad des Hotelzimmers putzen lässt. Luisa hat gerade das Häuschen ihrer Oma in Kitzbühel geerbt und auch mit Mitte 30 noch keinen Plan, was sie im Leben machen will. Aber sie ist neugierig. Also lässt sich von Irina abwerben - um ihr besser hinterher spionieren zu können. Dass sie sich damit selbst in Gefahr bringt, wird ihr leider erst spät klar ¿ Für mich ist Tatjana Kruse ein Muss und ich will Euch auch mein Lieblingszitat aus dem Buch nicht vorenthalten ;-): "Es heißt ja immer, man sollte jeden Tag so leben, als wäre es der letzte. Was Quatsch ist. Wenn man das tatsächlich täte, würde man hysterisch durch die Gegend laufen und Oh mein Gott, ich will nicht sterben brüllen." (S. 227)
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