Mit Die Magnolientochter hab ich bereits den vierten Teil der Blumentöchter-Reihe von Tessa Collins gelesen. Beim Lesen dieses Buches sind tatsächlich ein paar Tränen geflossen.
Als Umwelttechnikerin Magnolia in den Unterlagen ihrer Großmutter ein Flugticket nach Neuseeland und den Durchschlag eines Schecks über 20.000 Pfund findet, beschließt sie, dem auf den Grund zu gehen und nach Neuseeland zu fliegen.
Ihrer Mutter Maia geht es schon seit sie denken kann psychisch nicht gut und gerade wollte sie sich das Leben nehmen. Maia ist bei Adoptiveltern aufgewachsen und hat schon zum Studium Neuseeland verlassen und lebt nun mit Magnolias Vater in den USA. Vielleicht kann Magnolia mit dieser Reise auch ihrer Mutter irgendwie helfen. Doch alle Ansätze, die sie zunächst findet, enden in einer Sackgasse.
Wir lesen in einem zweiten Zeitstrang die Geschichte von Amiri. Sie arbeitet auf einer Schaffarm für Steve und Grace Mitchell. Grace sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und ist mit ihrem Leben nicht mehr zufrieden. Zwischen Steve und Amiri entwickelt sich eine Beziehung, die nicht sein darf.
Dieses Buch hat mich derart gepackt, dass sogar einige Tränen geflossen sind. So viele Emotionen treffen hier aufeinander. Ich konnte mit dem Lesen gar nicht aufhören, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht.
Doch nicht nur die Geschichte, auch die Beschreibung der Umgebung, der Fauna und Flora haben mich gefesselt. Auch das ernste Thema des Klimaschutzes spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle. Ich finde es perfekt eingefügt.
Ich weiß nicht, ob die Autorin mit dem fünften Teil, den ich jetzt sehnsüchtig erwarten werde, noch toppen kann, denn dieses Buch ging mir echt unter die Haut. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.