Der vierte Band aus der Blumentöchter-Saga führt uns nach Neuseeland. Der Beginn dieser Reihe ist immer ähnlich. Die Cousinen finden eine Notiz ihrer verstorbenen Großmutter, die ein Familiengeheimnis andeutet. Es handelt sich hierbei jeweils um eine Spur aus der familiären Vergangenheit einer Cousine. Die Protagonistin ist dieses Mal Magnolia. Sie arbeitet als Umwelttechnikerin in London und die Spur führt sie nach Neuseeland. Ihre Eltern leben mittlerweile in den USA, doch Magnolias Mutter stammt ursprünglich aus Neuseeland. Wie zu erwarten, gelingt es Magnolia, wie auch ihren Cousinen in den Bänden davor, das Familienrätsel zu lösen. Natürlich verliebt auch sie sich in einem einheimischen Mann. Die Geschichten dieser Reihe ähneln sich somit sehr und man ahnt von Beginn an, auf was es hinauslaufen wird. Doch das macht rein gar nichts. Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen, man hat einfach eine gute Lesezeit. Trotz aller vermeintlichen Wiederholungen mag ich diese Reihe sehr gerne. Die Protagonistinnen sind alle sehr sympathisch und ich liebe die ausgewählten Settings, die sich Tessa Collinas für diese Saga ausgedacht hat. Jeder Band führt uns in einen anderen Teil der Welt, es ist als befände man sich auf einem Roadtrip, denn man hat das Gefühl als bereise man selbst die Kontinente. Die Landschafts- und Ortsbeschreibungen sind einfach sagenhaft. Bilder entstehen im Kopf. In diesem Band werden zudem aktuelle Themen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit benannt, so dass neben dem eigentlichen Unterhaltungswert, die Leserschaft auch zum Nachdenken angeregt wird. Es ist keine Form von Missionierung, sondern es besteht ein Gleichgewicht. Nach jedem Band dieser Saga bewerte ich das frisch gelesene Buch, als das beste dieser Reihe. So geht es mir auch mit Band 4. Ein Roman der berührt und perfekt unterhält. Ganz klar eine Leseempfehlung und ich freue mich jetzt schon auf den fünften Teil.