unterhaltsam und kurzweilig, mich störten nur manche Aussagen und das Ende ruinierte das komplette Buch für mich
Ich fand die Geschichte sehr unterhaltsam, ich finde auch, es passt perfekt in die Kategorie der "cozy" Bücher. Die drei Damen waren für mich super, jede mit ihrer eigenen Persönlichkeit, die waren sehr gelungen. Ich habe zwar als Pensionistinnen ältere Hauptfiguren erwartet, aber die drei sind End-Fünfziger Frühpensionistinnen. Ich hatte Großteils echt Spaß mit den Freundinnen auf der Kanaren-Insel, und es wurden auch einige ernstere Themen zumindest angeschnitten, was mir auch immer sehr gefällt.Leider wurden die dann nicht weiter ausgeführt, was auch nicht der Zweck des Buches war, aber ich fand es trotzdem sehr schade. Außerdem waren einige Nebencharaktere einfach so lange so wie sie waren, bis sie sich plötzlich änderten, und mit einigen Ausdrücken konnte ich mich auch weniger anfreunden, aber ich schrieb das anfangs darauf ab, dass es ja vielleicht zu dem jeweiligen Charakter passte, aber es hörte einfach nicht auf. Die letzten fünfzig Seiten ca schütteten mir dann komplett das Kraut aus, ich habe alles gehasst, was da passiert ist. Ich hab es schon kommen sehen und wenn ich nicht zugeben müsste, dass ich zwischendurch leicht unterhalten war, hätte dieses Buch dafür von mir nur einen Stern bekommen.Ich meine, zuerst der Stalker, der dann nach 3 Dates, Lügen und dem Hauskauf von weiß Gott woher geheiratet wird, dann noch die zwei Personen, die als schlechte Menschen dargestellt wurden und sich gegenseitig eigentlich gar nicht mögen. Sie wird schwanger und plötzlich mag sie Kinder und ihre Eheprobleme genauso wie die Probleme mit der Schwiegermutter sind weg? Muss man die platonische Beziehung zwischen Miguel und Sigrun so verdreht betiteln? Und klar, Maria lässt sich auf Pablo ein, aber muss man immer jeden praktisch gleich heiraten, und warum geht man von der Unsicherheit so schnell zum übernächsten Schritt?