Ein spannender Abschluss mit viel Chaos, überraschenden Wendungen und einer Liebesgeschichte, die mich zwiegespalten hat
Ich mochte den Anfang von Queen of Nothing sehr. Die Prämisse, dass Jude in der Menschenwelt lebt, fand ich interessant, vor allem weil sie trotzdem nichts von ihrer Art verloren hat. Ich muss allerdings sagen, dass ich überhaupt nicht überrascht war, dass Taryn Locke umgebracht hat. Ich mochte ihn noch nie und war ehrlich gesagt eher enttäuscht, dass sie ihn geheiratet hat. Gleichzeitig glaube ich, dass es zu ihrer Naivität gepasst hat. Maddoc hat mir in diesem Band ebenfalls wieder gut gefallen, auch wenn er auf mich teilweise nicht mehr ganz so bedrohlich wirkte wie zuvor.Bei der Liebesgeschichte bin ich etwas zwiegespalten. Ja, es ist Enemies-to-Lovers, aber wenn ich ehrlich bin, wäre jemand, der mich so behandelt wie Cardan Jude, für mich persönlich ein komplettes No-Go. Trotzdem passen die beiden meiner Meinung nach erstaunlich gut zusammen, und besonders mochte ich, dass man gemerkt hat, wie sich beide verändert haben, als ihnen langsam bewusst wurde, was der andere ihnen eigentlich bedeutet. Gerade diese Entwicklung fand ich schön.Am meisten tat mir am Ende aber irgendwie Oak leid. Wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich den Thron wahrscheinlich auch nicht wollen. Seine Zukunft wurde im Grunde komplett von anderen bestimmt, ohne dass er wirklich selbst darüber entscheiden konnte. Deshalb hoffe ich sehr, dass er irgendwann seinen eigenen Weg findet und glücklich wird. Insgesamt fand ich Queen of Nothing einen schönen Abschluss der Reihe, auch wenn ich nicht mit allem komplett zufrieden war.