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Der Gesang der Flusskrebse

Roman. Originaltitel: Where the Crawdads Sing. Lesebändchen.
Buch (gebunden)
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"Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert." The New York Times

Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schul … weiterlesen
Buch

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Der Gesang der Flusskrebse als Buch

Produktdetails

Titel: Der Gesang der Flusskrebse
Autor/en: Delia Owens

ISBN: 3446264191
EAN: 9783446264199
Roman.
Originaltitel: Where the Crawdads Sing.
Lesebändchen.
Übersetzt von Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
hanserblau

22. Juli 2019 - gebunden - 459 Seiten

Beschreibung

"Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert." The New York Times

Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben - mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

Portrait

Delia Owens, geboren in Georgia, lebt auf einer Ranch in Idaho. Über zwanzig Jahre erforschte die Zoologin in verschiedenen afrikanischen Ländern Elefanten, Löwen und Hyänen. Als Kind verlebte Owens die Sommerurlaube mit ihren Eltern in North Carolina, wo auch ihr Romandebüt spielt.

Pressestimmen

"Delia Owens einzigartige Schöpfung aber, das Marschmädchen Kya, gehört schon jetzt in eine Reihe mit Mark Twains Huckleberry Finn, J.D. Salingers Holden Caulfield oder Harper Lees Scout Finch, den ikonischen Figuren des Coming-of-Age-Romans." Marcus Müntefering, SPIEGEL online, 24.07.19

"Ich habe selten in einem Roman so beeindruckende, schwärmerische Naturschilderungen gelesen. Delia Owens hat ein modernes Märchen geschrieben. Ein herzergreifender, berührender Schmöker." Johannes Kaiser, hr2 Kultur, 02.08.19

"Eine Verbeugung vor der Schönheit dieser Sumpflandschaft, eine grandios erzählte Liebesgeschichte und ein packender Kriminalroman. Insgesamt ein Lektüreerlebnis, wie man es selten findet." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 30.07.19

"'Der Gesang der Flusskrebse' erzählt einfühlsam von der Suche nach Geborgenheit, und einer wilden mystischen Landschaft." Peter Twiehaus, ZDF Morgenmagazin, 19.07.19

"Delia Owens ist mit ihrem Debütroman ein kleines Wunder geglückt. Wenn sie detailliert und poetisch von Kanälen, Flussarmen und dem Flickenteppich aus Wasser und Land schreibt ... verblasst die Welt außerhalb dieses Romans" Günter Keil, Landshuter Zeitung, 20.07.19

"Gemeinsamkeiten mit Harper Lees Klassiker 'Wer die Nachtigall stört' sind nicht zu übersehen." Julia Hertäg, der Freitag, 01.08.19

"Verwunschen, wild, bewegend und hochspannend." Stern, 25.07.19

"Ein schmerzlich schönes Werk." Gala, 25.7.19

"Delia Owens Debüt ist umwerfend." Barbara, Juli 19
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Paule-Francoise Goyheneix
Ein Traum von einem Buch
von Paule-Francoise Goyheneix - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 29.07.2019
Verführt durch die zart und fachkundig beschriebene Natur -zweifellos die eine Heldin des Romans- und berührt vom einsamen Marschmädchen -bis das Herz zerspringt- bin ich dem Gesang der Flusskrebse restlos verfallen. Ein Buch für die Ewigkeit.
Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg
Ein wunderbarer Roman
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 19.07.2019
Was für ein tolles Buch. Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll. Eine spannende Geschichte, die die Spannung auch bis zum Ende hält. Eine tolle Sprache und ganz viel Gefühl. Es beginnt mit einem Todesfall. War es Mord oder ein Unfall? Dennoch ist es für mich kein Krimi, auch wenn sich die Aufklärung immer wieder Thema in diesem Roman ist. Für mich ist es die Geschichte über die Entwicklung eines 6-jährigen Mädchens, das von allen gemieden wird und ihr ganzes Leben immer wieder verlassen und enttäuscht wird. Trotz allem entwickelt sie sich zu einer schönen und klugen jungen Frau, die aber nicht in der Lage ist Vertrauen zu entwickeln. Auch die Sprache, in der Delia Owens diese Geschichte erzählt ist einfach wunderbar. Dieser Roman hat mich komplett gefesselt und begeistert.
Bewertungen unserer Kunden
Beeindruckendes Debüt
von brauneye29 - 09.08.2019
Zum Inhalt: Kyas Mutter verschwindet als sie sechs ist, einige Jahre später verschwindet ihr Vater auch noch und so wird sie völlig allein im Marschland groß und muss sich irgendwie durchschlagen. Jahre später stirbt Chase durch einen Sturz von einem Turm und prompt wird Kya, das sonderbare Marschmädchen verdächtigt. Meine Meinung: Eigentlich kann man in der Inhaltsbeschreibung dem Buch kaum gerecht werden, da das Buch soviel mehr als das ist. Es ist der Weg eines einsamen Mädchens, dass auf sich allein gestellt ein unglaubliches Leben führt und einerseits so verschlossen, andererseits so offen ist. Ihre Entwicklung wird so eindringlich und gut beschrieben, dass es einen berührt und mitfühlen lässt. Der Schreibstil ist extrem gut und das Buch liest sich so flott weg, dass es kaum zu glauben ist. Mich hat das Buch ungeheuer beeindruckt und ich fand es einfach nur schön. Fazit: Beeindruckendes Debüt.
Ein großer amerikanischer Roman
von zauberberggast - 08.08.2019
In ihrem Debütroman befördert Delia Owens den Leser nicht nur in die Vergangenheit (die 1950er bzw -60er Jahre), sondern auch in eine geo-topografische Zone, die den meisten fremd sein dürfte: das Marschland an der Küste North Carolinas - wo Land und Meer ineinander übergehen, dort spielt sich Kyas Geschichte ab. Auf den ersten Blick ist das Buch rau wie die Naturgewalten. Es beginnt mit dem Auffinden einer Leiche im Prolog und dem harten Alltag des Mädchens Kya in den Sümpfen, die bereits mit sieben Jahren zur Eremitin und absoluten Außenseiterin wird. Verlassen von Mutter und Geschwistern, der Willkür des gewalttätigen Vaters ausgeliefert, als Sumpfgesindel von den Dorfbewohnern abgestempelt - eine Nell 2.0 gewissermaßen. Man hat als Leser pures Mitleid mit der zunächst Siebenjährigen. Im Kontrast zur Handlung steht allerdings von Anfang ab die poetische Prosa bzw. der unglaublich zarte, vorsichtig-zurückhaltende Erzählton, vor allem in den malerischen Naturbeschreibungen. Dieser Ton scheint die Geschichte wie ein Rettungsnetz zu überlagern, um sie gleichsam davor zu schützen in den Verdacht zu geraten, ein banaler Justizkrimi mit Lokalkolorit und einer vom Südstaaten-Slang der Figuren geprägten Dialoge zu sein. Nein, ein einfacher Whodunit-Krimi ist es nicht, der hier auf zwei Zeitebenen - ab 1952 (Kyas Kindheit und Heranwachsen) und 1969 (nach dem Mord, später gibt es noch einen Ausblick in die Zukunft) - erzählt wird, es gibt zunächst kaum offensichtliche Spannungselemente, der Mord spielt erstmal eine Nebenrolle. Ganz langsam baut sich diese Coming-of-Age-Geschichte auf, in der wir erfahren wie das arme , isolierte Mädchen Kya und der reiche , privilegierte Junge Chase zu Opfern (und/oder Tätern) wurden - jede/r auf seine bzw ihre Art. Hier wird mit dem alten literarischen Antagonismus männliches versus weibliches Prinzip gespielt, schon bei Goethe ein beliebtes literarisches Motiv und aktueller denn je. Kya (deren eigentlicher Name Catherine Danielle Clark lautet) steht für die ewig weibliche Mutter Natur, das Ursprünglich-Echte, wohingegen der Mann Chase Andrews für die entfremdete Kultur der modernen Welt steht, den Menschen in seiner von der Natur abgewandten Differenziertheit, der aber im tiefsten Inneren, so interpretiert es die Naturforscherin Kya, seinen tierischen Trieben folgt (Frauen sind für ihn Trophäen, er jagt um des Jagens willen, den Frauen und auch dem Glück hinterher). Diese Diskrepanz führt dazu, dass er Kya gleichsam anzieht und gleichzeitig aufgrund ihrer Außenseiterposition in der Gesellschaft, abstößt. Kya hingegen geht völlig in der Natur auf, sie ist eins mit ihr. Alle Versuche, ihr die erzwungene Kultur der sich von allem Natürlichen entfremdeten Gesellschaft, in der Frauen unpraktische Kleidung und Stöckelschuhe tragen, aufzudrücken, schlagen fehl. Vorurteile, Rassentrennung, der schnöde Mammon, bigotte Religion, Unechtheit (die Natur ist dort eine Fake-Natur aus Farbe und Plastik, nur eine Chimäre und wird, wo es geht, zurückgedrängt um gleichförmige Häuser zu bauen) prägen diese moderne, ach so kultivierte Welt, in der Kya nicht sein möchte und mit der sie doch immer wieder auf negative Weise konfrontiert wird, mit der sie sich auseinandersetzen muss und von der sie teilweise auch angezogen wird. Kya sieht die menschliche Gesellschaft zunehmend mit der Brille der Naturforscherin und weiß, dass alles künstliche Verhalten die eigentlich natürlichen Instinkte und Triebe des Tieres Mensch nur übertünchen und nicht ausrotten kann. Dann ist da noch Tate, der Dritte im Bunde, der die Dreiecksbeziehung komplettiert. Er verkörpert die positiven Seiten der Kultur, allen voran Bildung und Wissen. Tate verhilft Kya zu sich selbst zu finden, zu Autonomie und Emanzipation. Er ist der Geradlinige, der Gute, doch auch er ist zunächst ganz modern zerrissen zwischen Gefühl und Verstand und den Möglichkeiten, die sich ihm bieten, seine Rolle als (gebildeter) Mann in einer von Männern dominierten Welt zu erfüllen und seine Bestimmung zu finden. Ist Kya seine Bestimmung? Der Roman ist nicht zuletzt ein Ökoroman . Das Ökosystem Marsch, das Kyas Heimat und Forschungsgegenstand ist, spielt die zentrale Rolle, ist der eigentliche Protagonist. Was für die meisten Menschen dreckiges Brachland ist, ist Kyas Lebenselixir und Heimat. Das Überleben des Systems Marsch ist schicksalhaft für das Marschmädchen , das eigentlich eine Marschforscherin ist. Delia Owens, die selbst studierte Biologin ist, beschreibt diese Natur so wunderbar, dass man darüber nicht viele Worte verlieren muss. Gute Literatur regt zum Nachdenken an und lässt den Leser nicht unbeeindruckt zurück, spielt mit immer gültigen Menschheitsthemen und ist doch aktuell. Ich würde sagen, dieser komplexe Roman schafft das, in all seinen Facetten. Ich brauchte dennoch mehrere Anläufe und es fiel mir anfangs schwer, mich auf die Geschichte und ihre scheinbar ausweglose Trostlosigkeit einzulassen. Sehr langsam, aber umso intensiver konnte ich mich schließlich ganz in die doch an vielen Stellen traurige Erzählung vertiefen. Nicht nur, aber auch dank der metaphorischen Lichtblicke (wie den Lutscher am Boden der Plastiktüte, die Federn im Baumstumpf, die Möwen auf Kyas Füßen, die Wiesen voller Schneegänse in Kyas Gedanken, etc.), die das Buch erhellen wie vereinzelte Sterne das dunkle Marschland, wie die Hand, die einen letztendlich doch aus dem Sumpf zieht. Das Ende und die Auflösung des Falls haben mich etwas irritiert, wenn auch überrascht. Leider driftet die Autorin mit diesem Ende etwas zu sehr ins Kitschige, Unglaubwürdige ab, was dem Gesamtbild aber dennoch keinen Abbruch tut. Ein schöner, ein besonderer, ein nicht alltäglicher Roman. Traurig und doch versöhnlich.
Eine Ode an das Marschland!
von Leserattenmama - 07.08.2019
Catherine Danielle Clark, von allen nur Kya oder das Marschmädchen genannt, wird 1945 im Marschland von North Carolina geboren und wächst sehr ärmlich in einer abgelegenen Hütte ohne Strom oder fließend Wasser auf. Nach und nach wird sie von Geschwistern und Eltern verlassen und ist bereits mit 6 Jahren auf sich selbst gestellt. Doch sie hat bereits viel von der Natur gelernt und kämpft sich durch - auch ohne klassische Schulbildung gelingt ihr beachtenswertes, was ich aber nicht vorweggreifen will. Ihre Beobachtungen kann man über die Bilder, die der Roman beschreibt, wunderbar nachvollziehen, wie dieses Beispiel von Seite 349: "Kya beugte sich behutsam vor, als wollte sie ein Baby küssen. Das Licht des Mikroskops spiegelte sich in ihren dunklen Pupillen, und sie holte tief Luft, als sie plötzlich einen Faschingszug von kostümierten Gestalten sah, die Pirouetten drehten und durcheinanderwimmelten." Neben den detaillierten Beobachtungen der Natur und Tiere um Kya herum wird auch ihre Entwicklung zur Frau sehr gefühlvoll beschrieben sowie ein Gerichtsverfahren im Jahr 1970, in das sie verwickelt ist, begleitet. Die Sprünge zwischen der Vergangenheit und den aktuellen Ereignissen nach dem Tod von Chase Andrews sind dank der Kapitelüberschriften mit Jahreszahl kein Problem. Ein wunderbares Buch, das Respekt vor der Natur sowie dem Anderssein von Menschen lehrt und einfach toll geschrieben ist!
Hommage an das Leben
von paulaso - 07.08.2019
Selten hat mich ein Roman, eine Geschichte so berührt. Ich konnte die Grashalme vor meinem geistigen Auge im Wind wiegen sehen. Ich hatte die kleine geschundene und von allen verlassene Kya vor Augen, als die Autorin beschreibt, wie das wilde Mädchen seinen Kopf nach hinten wirft, Schreie ausstößt um die Möwen anzulocken, ihre geliebten Möwen. Dieses Bild blieb mir beim Lesen auch noch, als Kya längs erwachsen geworden war. Ihre einsame Heimat, das Marschland, schenkt ihr Kraft und erweitert ihren Horizont. Auch dann als das Schicksal wieder und wieder zuschlägt und Kya das Herz zu zerreißen droht. Wenige Menschen kommen ihr nahe. Die Autorin scheint während der gesamten Länge des Romans, ihre liebevolle Hand über ihre kleine Protagonistin zu halten. Delia Owens gibt dem Leser nicht viel mehr Informationen als Kya in der Geschichte weiß oder noch erfahren wird. Die Nebenfiguren, welche Kya nahe kommen dürfen, erhalten gerade so viel Substanz, dass ich mir ein Bild davon machen kann wie das Marschmädchen sie sieht. Der anfangs beschriebene Fall wird im letzten drittel des Romanes noch einmal präsent. Bis dahin lässt die Autorin geschickt die Fäden zusammenlaufen, nicht immer vorhersehbar. Ich habe auf den letzten Seiten mit Kya mitgelitten und sehr gehofft dass sie unschuldig ist. Ich bin sehr begeistert und angerührt und kann daher dieses Buch nur empfehlen. Die Gesellschaftskritik die ich heraus gelesen habe, ist aus meiner Sicht geschickt gesetzt und die Hommage an das Leben ist unübersehbar über die wunderbaren Natureindrücke eingewoben. Sinnlich. Traurig. Wunderbar!
Einsamkeit
von Martin Schult - 05.08.2019
Schon früh in ihrem Leben muss die kleine Kya lernen, wie es sich anfühlt, verlassen zu werden. Ihre Mutter packt eines Morgens die Koffer und lässt Kya mit ihren Geschwistern beim gewalttätigen Vater zurück. Nach und nach verschwinden auch die älteren Geschwister, so dass Kya eines Tages mit ihrem Vater alleine in einer verlassenen Sumpflandschaft lebt. Sie ist auf sich allein gestellt und muss schnell lernen, Verantwortung zu übernehmen. Als dann auch noch ihr Vater nach einem Alkoholrausch nicht hach Hause zurückkehrt, ist sie ganz allein und kämpft ums Überleben. Ein Kampf bei dem sie plötzlich Unterstützung bekommt... Die Autorin Delia Owens hat mit Der Gesang der Flusskrebse einen aus meiner Sicht sehr berührenden und packenden Roman geschrie-ben. Sie erzählt die Geschichte in einen äußerst bildreichen und für mich sehr schönen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Die Haupt-Protagonistin Kya wird ausführlich und interessant charakterisiert und entwickelt mit ihrer kindlichen Hilflosigkeit beim Leser schnell Sympathiepunkte. Ihre Nähe zur Natur und ihr starker Kampfgeist machen sie zu einer besonderen Figur, die dem Buch ihre Seele verleiht. Die Kriminalgeschichte, die sich um das Leben der heran-wachsenden Kya entwickelt, baut einen zweiten Spannungsbogen auf. Geschickt springt die Autorin Delia Owens zwischen den Zeiten und den Handlungssträngen ohne den Leser aber damit zu über-fordern. Gerade diese Wechsel lassen die Geschichte sehr lebendig erscheinen und verleihen dem Buch ein zusätzliches Tempo. Der Gesang der Flusskrebse war für mich in diesem Jahr bisher einer meiner Lese-Highlights. Das Buch hat mich mit der Sprach-gewalt der Autorin und der liebenswerten Hauptprotagonistin komplett überzeugt, so dass ich es sehr gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.
Düster, melancholisch und dennoch zauberhaft!
von Lia48 - 05.08.2019
"Ich kann die Möwen nicht verlassen, die Reiher, die Hütte. Die Marsch ist die einzige Familie, die ich hab." INHALT: North Carolina, 1952: Kya ist 6 Jahre alt, als sie erst von der Mutter und daraufhin auch von ihren vier Geschwistern verlassen wird. Ihr gewalttätiger Vater ist entweder am Schweigen, oder er brüllt. Sein einziges Geld gibt er überwiegend für Alkohol aus. Da bleibt nur wenig für Essen übrig, welches Kya für sie besorgt. Sie muss sich selbst kochen beibringen und lernen zu überleben. Denn der Vater lässt sich oftmals tagelang nicht blicken, bis er schließlich ganz aus ihrem Leben verschwindet. So lebt sie von nun an allein in ärmlichen Verhältnissen in ihrer abgelegenen Hütte im Marschland, während sie von anderen Menschen als Sumpfgesindel ausgeschlossen und gemieden wird. Bis sie in ihrer Einsamkeit zwei Männern näher kommt und es anschließend bereut... Jahre später entdecken zwei Jungen die Leiche von Chase Andrews im Marschland. Und es dauert nicht lange, bis die Bewohner von Barkley Cove das Marschmädchen verdächtigen... MEINUNG: Zugegebenermaßen bin ich bei Büchern, die plötzlich bei allen Buch-Bloggern gleichzeitig aus dem Boden sprießen, immer recht skeptisch. Oftmals erwarte ich von diesen Geschichten dann relativ viel. So hatte ich auch am Anfang von Der Gesang der Flusskrebse kurz meine Zweifel. Für einen Augenblick musste ich mich erst einmal an die vielen Naturbeschreibungen sowie an manche Sätze mit leichter Umgangssprache, gewöhnen. Doch schon nach wenigen Seiten lernte ich die malerische & sehr atmosphärische Erzählweise der Autorin, zu schätzen. Dadurch hat sie es geschafft, dass die Geschichte vor meinen Augen regelrecht lebendig wurde. Auch die Gedichte, die immer wieder mit den Kapiteln verwoben sind, passen gut dazu und versprühen einen ganz eigenen Charme. Die Handlung entwickelt sich eher langsam und findet auf zwei Zeitebenen (ab 1952 & ab 1969) statt, welche gegen Ende fließend ineinander übergehen. Dabei spielen die Kriminalermittlungen mehr die Nebenrolle. Der Fokus liegt auf Kya, die fernab von der Zivilisation, allein und auf sich gestellt, im Marschland heranwächst. Besonders ihre Liebe und Nähe zur Natur, mit all den Tieren und Pflanzen, kommt dabei besonders gut zur Geltung. Ich fand es spannend, sie auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Die Geschichte ist insgesamt etwas düster & melancholisch, was ich aber ziemlich gerne mag. Gleichzeitig lädt sie jedoch zum Träumen ein und verzauberte mich immer wieder erneut beim Lesen. Eine tolle Kombination! FAZIT: Eine düstere, melancholische und äußerst atmosphärische Geschichte, die gleichzeitig zum Träumen einlädt und den Leser regelrecht verzaubert! 4,5/5 Sterne!
Eine Liebeserklärung an die Natur
von Bücherhexle - 04.08.2019
Der Roman beginnt mit einem Paukenschlag: Im Jahr 1969 wird die Leiche des 31-jährigen Chase Adams entdeckt, der offensichtlich aus großer Höhe vom Feuerwachturm in die Marsch gestürzt ist. Chase ist, obwohl er verheiratet ist, als Frauenheld bekannt. Aufgrund fehlender Spuren geht der Sheriff schnell von einem Tötungsdelikt aus. Der Leser wird über den Verlauf der Untersuchungen auf dem Laufenden gehalten, bis es schließlich zur Gerichtsverhandlung kommt. Dabei spielen auch die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse in Bezug auf den Umgang mit Farbigen und Außenseitern eine große Rolle. Die zweite Handlungsebene beginnt im Jahr 1952 und verfolgt das Leben der Protagonistin Kya Clark. Dabei läuft die Zeit weiter, immer näher auf den Zeitpunkt des aktuellen Todesfalls zu. Beide Ebenen wechseln sich kapitelweise ab und es ist zunächst kein Zusammenhang erkennbar.  Kya Clark lebt mit ihrer Familie im einzigartigen Marschland von North Carolina in einer bescheidenen Hütte. Kya ist 7 Jahre alt, als ihre Mutter das Haus verlässt und niemals wiederkehrt, das ist 1952. Kurze Zeit später verabschieden sich ihre beiden älteren Geschwister, schließlich auch ihr Lieblingsbruder Jodie. Jeder dieser Verluste prägt das Mädchen immens, schließlich ist sie nun ihrem Vater, einem zu Gewalt neigenden Trunkenbold, ausgeliefert. Doch Kya ist stark. Sie macht das Beste aus der Situation, sie kocht, wäscht und versorgt den Haushalt, so gut sie eben kann. Der Vater bessert sich, die beiden entwickeln eine liebevollere Beziehung zueinander.  Als jedoch eines Tages ein Brief ihrer Mutter ankommt, verschlechtert sich die häusliche Situation und auch die Tage des Vaters in der Hütte sind gezählt. Fortan muss sich das Mädchen allein durchschlagen. Um der Einsamkeit zu entfliehen, freundet sie sich mit Möwen und Seevögeln an, die sie regelmäßig füttert und mitunter in ihrer Gesellschaft schläft.  Die Liebe des Mädchens zur Marsch sowie zur Tier- und Pflanzenwelt ihrer Heimat ist faszinierend, sie macht ihr die Einsamkeit erträglich. Der Roman besticht durch seine poetische Sprache und macht das Leben in der Marsch fühlbar. Gerade zum Ende hin wird die Geschichte um Kya mit einem spannenden Gerichtsprozess verwoben. Ideal für Leser, die sowohl Anspruch als auch Unterhaltung lieben.
Ein literarische nahezu sensationelles Debüt!
von lesebiene - 04.08.2019
Meine Meinung: Welch ein großartiges und inspirierendes Debüt, vielleicht ist Der Gesang der Flusskrebse die Neuentdeckung des Jahres 2019 (zumindest für mich)! Zum einen ist der Schreibstil, der amerikanischen Schriftstellerin Delia Owens wahre Poesie, denn sie schlägt die leisen und dabei dennoch so aussagekräftigen und starken Töne an, die in einem melodischen Satzgefüge den Leser in eine Handlung versinken lassen, die dabei nicht weniger beeindruckend und bewegend ist ! Die Landschaftsbeschreibungen sind von unterschiedlichen Stimmungen und einer atmosphärischen Dichte geprägt und dabei entsteht eine perfekte Symbiose zu einer einmaligen Handlung. Denn diese ist ein Abbild eine Reflexion über das Menschenbild (der Frau), über das Verständnis von Freiheit und Gerechtigkeit und einfach über und Menschen. Mein Fazit: Ein herausragendes Debüt, welches eine literarische Tiefe und Kraft besitzt, wie man es als Leser (leider) nur sehr selten zu lesen bekommt. Ein wichtiges, ein gelungenes Buch!
Marschmädchen
von Sago - 04.08.2019
Es tut einem Buch manchmal nicht gut, wenn es zu hymnisch besungen und in eine zu große Tradition gerückt wird. Das war hier der Fall. Ich bin daher mit geradezu immensen Erwartungen an die Lektüre gegangen. Auch wenn ich überwiegend gefesselt war, ist bei mir dennoch nicht der Eindruck eines modernen Klassikers entstanden. Kya wird von allen nur das Marschmädchen genannt. Ihre Mutter und ihre Geschwister lassen sie mit dem gewalttätigen und trunksüchtigen Vater allein im Marschland zurück. Schon mit sechs Jahren muss Kya weitestgehend für sich selbst sorgen. Sie muss ungewöhnliche Wege finden, Geld zu verdienen und erhält auch keine Schulbildung. Die Natur wird ihr einziges Heil und ihre große Liebe. Lesen lernt sie nur durch einen Kindheitsfreund ihres Bruders. Zwischen den beiden keimen im Laufe der Jahre tiefere Gefühle auf, doch als Tate ans College geht, ist Kya erneut vollkommen allein. In ihrer Einsamkeit verliebt sie sich ausgerechnet in den Frauenheld Chase. Doch dieser liegt eines Morgens tot im Sumpf. Dass die Autorin Zoologin ist, kommt dem Buch sehr zugute. Die Naturbeschreibungen sind authentisch und eindringlich. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass sich Kyas Kindheit für manchen, der weniger naturverbunden ist als ich, gelegentlich doch ziemlich hinzieht. Der Roman spielt von Beginn an auf zwei Zeitebenen: Die Leser erleben in einem Erzählstrang Kyas Entwicklung. Der zweite beginnt mit dem Auffinden der Leiche und den darauffolgenden Entwicklungen. Dieser letztere blieb für mich im Vergleich leider sehr an der Oberfläche. Dies setzt sich fort, als die beiden Zeitstränge aufeinandertreffen und Kya zu einer jungen Frau geworden ist. Bis zu diesem Zeitpunkt hat man sehr viel über ihr Innenleben, das sich in der Naturbeschreibung wiederspiegelte, erfahren. Nun läuft die Erzählung einheitlich weiter, erreicht aber nicht mehr die anrührende Tiefe, mit der die Vergangenheit geschildert wurde. Es ist sicher dem Umstand geschuldet, dass so die Spannung über die Auflösung des Kriminalfalls aufrechterhalten werden kann, was auch gelingt. Der Erzählung hat das aber geschadet, da sie damit das Besondere verloren hat. Die Wahrheit über Chases Tod hat mich persönlich reichlich schockiert und einige moralische Fragen aufgeworfen. Leider kann ich aber auf meinen Kritikpunkt nicht näher eingehen, ohne zu viel zu verraten. Als Fazit kann ich sagen, dass das Buch für mich durch die eindringliche Schilderung einer Kindheit, die nur durch die Natur vor völliger Einsamkeit bewahrt wird, heraussticht. In der zweiten Hälfte konnte die Autorin jedoch das hohe Niveau leider nicht ganz halten und verschenkt etwas Potential. Als unnötige und unübliche Bevormung der Leser habe ich den Tick der Übersetzenden empfunden, das gemeine Schimpfwort, das in der Zeit, in der die Geschichte spielt, für Afroamerikaner tragischerweise verwendet wurde, durch Sternchen zu ersetzen. Das steht im Gegensatz zu dem, was die Autorin wollte und spielt die Geschichte sinnlos weich, ohne die Vergangenheit besser machen zu können.
Marschmädchen
von Ecinev - 03.08.2019
Kya ist gerade 6 Jahre als ihre Mutter sie ohne ein Wort des Abschieds verläßt. Mit einem Koffer in der Hand in ihren besten Schuhen verläßt sie die Hütte in der Marsch Landschaft vor der Küste North Carolinas. Nach und nach verschwinden auch die älteren Geschwister, als letzter ihr Bruder Jodie. Kya bleibt alleine mit dem trinkenden und prügelnden Vater in der armseligen Hütte zurück bis dieser sie nach einer kurzen Phase der Annäherung ebenso verläßt. Alleine in der Marsch schafft sie es zu überleben und sogar etwas Geld zu verdienen. Freunde findet sie in dem Tankstellenbesitzer Jumpin und seiner Frau Mabel die sie etwas unterstützen. Sie vertraut keinem anderen mehr und es dauert lange bis sie sich mit dem Jungen Tate anfreundet der ihr von Kind an vertraut ist. Sie hat in ihrem ganzen Leben nur einen Tag die Schule besucht doch Tate schafft es ihr Lesen und schreiben beizubringen. Ihr Lehrmeister ist die Natur, die Federn der Seevögel, die Muscheln am Strand und die vielen Lebewesen in der Marsch. So verbringt sie ihr Leben in Ruhe und Abgeschiedenheit wenn da nicht ein anderer junger Mann ist der die Schöne aus der Marsch verführen möchte. Er verbringt einige Tage in der Stadt mit ihr und redet von Hochzeit bis sie aus der Zeitung von der Verlobung mit einer anderen Frau aus dem Dorf liest. Einest Tages wird Chase tot aufgefunden und Kya gerät in Verdacht ihn ermordet zu haben. Ein wunderschöner Roman in dem man die Natur spüren kann und das einem gefangen nimmt. Der Schreibstil ist einfühlsam und unaufgeregt.
Herz in der Marsch
von isaba - 02.08.2019
Die Autorin Delia Owens ist für mich der neue Stern am Schriftstellerhimmel, ihr Debütroman Der Gesang der Flusskrebse hat mich sehr berührt und begeistert. Die kleine Kya hat es im Leben niemals leicht: Ihre Familie lebt abseits der Zivilisation im Marschland und ihr vom Leben vernichteter Vater treibt die Familie auseinander. Beginnend mit der Mutter verlassen nach und nach alle Familienmitglieder die karge Behausung in der Marsch. Nur Kya und ihr Vater bleiben zurück und Kya muss von einem Tag auf den anderen lernen, selbst zu überleben. Sie erfährt nur Ablehnung von den Bewohnern des nächst gelegenen Ortes, so dass sie sich mehr und mehr zurückzieht und in der Natur ihre Familie und ihre Zufriedenheit findet. Jahre später wird der junge Chase tot aufgefunden und die Dorfbewohner vermuten schnell das Marschmädchen Kya als Täterin. Die Geschichte wird in zwei Strängen parallel erzählt. Es geht um die Kindheit von Kya, die Owens sachlich und stringent gespickt mit Informationen über Flora und Fauna der Marsch erzählt. Trotz dieser Sachlichkeit ist der Leser sehr schnell ergriffen und hat die Landschaft bildlich vor Augen. Kya begeistert mit ihrer Stärke und ihrem Mut, sich dem isolierten Leben in der Marsch zu stellen. Im zweiten Strang wird die Morduntersuchung im Fall Chase Andrews in den Mittelpunkt gestellt und der Leser wird Zeuge von vorurteilsbehaftetem Denken der Menschen in einer kleinen Stadt in den USA der 60er Jahre. Mich hat die Geschichte sehr berührt, das Setting und das furchtbare Schicksal der Hauptprotagonistin fliessen zu einem perfekten Leseerlebnis zusammen, das seinesgleichen sucht. Der Schreibstil ist klar und sehr sachlich und gerade dadurch auch sehr emotional. Nachdem ich das Buch beendet habe, verstehe ich gut, dass es in den USA auf den Bestsellerlisten steht und hoffe, dass Delia Owens noch weitere so bewegende Erzählungen zu Papier bringen wird. Eines meiner Lesehighlights 2019 bisher.
Berührend
von Malin - 01.08.2019
Das Mädchen Kya ist erst sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter verlassen wird. Sie lebt in einer kargen Hütte in der Marsch, einer Sumpflandschaft. Ihr Vater ist immer mal wieder ein paar Tage verschwunden, er trinkt und ist bis auf wenige Ausnahmen unzuverlässig und unberechenbar. Die Geschwister von Kya sind bereits vor der Mutter gegangen und als dann ihr Vater auch immer wieder länger untertaucht, ist Kya ganz allein auf sich gestellt. Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass Kya erst sechs Jahre ist, dieses Warten darauf, dass ihre Mutter doch ganz bestimmt zurückkommt, obwohl sie ihre besten Schuhe und ihren Koffer dabei hatte, ist mir sehr nah gegangen. Gleichzeitig versucht die 6jährige sich an Sachen zu erinnern, die sie von ihren Geschwistern oder auch der Mutter gelernt hat, versucht sich im Kochen, im Wäsche waschen, später dann auch am eigenen Garten, um Gemüse anzubauen. Besonders bewegt hat es mich, als Kya in einen rostigen Nagel tritt und starr vor Angst ,aber trotzdem mutig versucht, sich selbst zu behandeln. Dieses "Sumpfgesindel" wie es im nahe gelegenen Städtchen heißt, ist jedoch nicht willkommen. Das weiß und spürt Kya jedes Mal, wenn sie mit anderen Menschen in Kontakt treten muss. Sei es beim nötigen Einkauf oder auch beim ersten und einzigen Versuch, die Schule zu besuchen. Ich hätte diese Leute gern geschüttelt! Ich war richtig froh, als Kya nachher die Möglichkeit gefunden hat ihre wenigen Lebensmittel und das Benzin für ihr Boot beim sympathischen Jumpin` zu bekommen und deswegen nicht mehr in die Stadt musste. Jumpin` wird als Dunkelhäutiger auch abgelehnt und er und seine Frau unterstützen Kya, ohne sie zu bevormunden. Diese "Gemeinschaft" und Verbundenheit ohne große Worte hat mich sehr berührt. Der Roman spielt in den 50 zigern und die niederträchtigen Beschimpfungen, die sich Dunkelhäutige gefallen lassen mussten sowie die strikten Trennungen schnüren mir heute noch die Kehle zu. Mitzuerleben, wie Kya langsam älter wird, immer besser ihr Leben im Sumpf meistert, aber auch lernt sich immer zu verstecken um nicht aufzufallen, ist wunderbar echt, authentisch, bewegend und auch spannend beschrieben. Aber die soziale Isolation, in der sie lebt, ist auch sehr bedrückend. Das Buch ist für mich auch eine Liebeserklärung an die Natur. Selten war ich von Beschreibungen und Erklärungen der Tiere und auch der Pflanzen so fasziniert und gefesselt. Nicht ein einziges Mal hatte ich das Gefühl, es ist zu viel oder gar belehrend. Es fügt sich so wunderbar in die Geschichte ein, passt einfach für mich perfekt zusammen. Kya spürt mit der Zeit die Einsamkeit immer mehr und sehnt sich nach anderen Menschen. Nach Kontakten, nach Berührungen, nach Halt und Sicherheit. Diese wachsende Sehnsucht konnte ich sehr gut nachvollziehen. Als sie eines Tages entdeckt, dass jemand vorsichtig versucht, mit ihr Kontakt aufzunehmen, wagt sie sich aus ihrer Deckung. Und glaubt schließlich am Ziel ihrer Wünsche zu sein.. Dass das Buch mit dem Fund einer Leiche im Jahr 1969 beginnt, und immer wieder Kapitelweise über den Stand der Ermittlungen berichtet wird, macht es noch mal besonders spannend! Und auch, wenn ich schon gewisse Vorahnungen hatte, wollte ich unbedingt wissen, ob und wie sich das alles zusammenfügt. und war überrascht, dass sich die Geschichte noch in eine andere Richtung entwickelt. Das hat mir aber sehr gut gefallen und ich habe gebannt die Ereignisse verfolgt. Ein großartiges Buch, flüssig und fesselnd geschrieben und dabei anrührend, aufrüttelnd und bildgewaltig!
Vielleicht könntest du die Möwen füttern ...
von Kaffeeelse - 31.07.2019
Ein kleines Mädchen verliert innerhalb kürzester/kürzerer Zeit ihre Familienmitglieder; die Mutter und die älteren Geschwister flüchten 1952 vor ihrem Mann und Vater als das Mädchen 6 Jahre alt ist. Der Vater ist durch seinen Charakter, Verlusterfahrungen und Kriegserlebnissen zu einem vom Leben enttäuschten Menschen geworden, der seine negativen Erfahrungen mit Alkohol zu verdrängen/betäuben versucht und darüber zu einem gewalttätigen Alkoholiker mutiert. Ihre Tochter/kleine Schwester nehmen die fliehenden Familienmitglieder nicht mit, weil sie entweder durch ein veränderndes Martyrium gegangen sind oder noch zu jung für solche Entscheidungen sind. Die Kleine wird zur Schule in die nahe gelegene fiktive Kleinstadt Barkley Cove gebracht und erlebt dort das herablassende und verachtende Verhalten der Städter gegenüber der Marschlandbewohnerin. Deswegen beschließt sie nicht mehr in die Schule zu gehen und versteckt sich im Marschland, wenn jemand kommt um sie zu holen. Schlussendlich verschwindet auch der Vater aus dem Leben der kleinen, mittlerweile 10 Jahre alten Catherine Danielle Clark, auch Kya genannt. Nun versucht sich das kleine, aber überaus starke Mädchen selbst durchzuschlagen. Die Clarks sind in das sumpfige Marschland an der Küste North Carolinas gezogen, leben da recht abgeschieden von anderen Menschen und die Kinder der Familie haben recht früh die Natur kennen und meistern gelernt. Dieser Punkt ist für das Überleben des kleinen und intelligenten Mädchens sicher relevant, sie lebt allein, kann sich vor Gefahren gut verstecken und durch ihr Wissen um die Natur über Wasser halten. Nur drei Bewohner von Barkley Cove helfen Kya, einmal der schwarze Jumpin. Betreiber einer kleinen Tankstelle und eines kleinen Ladens und seine Frau Mabel und ein Freund ihres Bruders, Tate Walker. Tate Walker und Kya verbindet ihre Liebe zur Natur/zum Marschland und er lehrt sie schließlich auch das Schreiben/Lesen/Rechnen. Die anderen Bewohner von Barkley Cove schauen auf die Marschlandbewohner herab und Kya bekommt von Ihnen den Spitznamen das Marschmädchen. Kya bemerkt die ablehnende Haltung der Anderen und grenzt sich noch mehr ab, allerdings verändert dieses Eremitendasein auch sie selbst. Um sich abzulenken und gleichzeitig auch um etwas zu haben wofür sie brennt, beginnt Kya schließlich umfangreiche Studien zu Flora und Fauna des Marschlandes. Dies ist der eine Erzählstrang des Buches. Der andere Erzählstrang berichtet über den Tod von Chase Andrews 1969 und daraus resultierende Ermittlungen. Beides wird parallel erzählt. Nun muss ich sagen, dass ich von der Sogwirkung dieses Buches wie verzaubert war. Einerseits haben wir hier eine Sprache, die tief berührt und Sätze aufweist, die zum Schmelzen schön sind/den Leser einfach umhauen. Andererseits wird hier eine Ode an die Natur verfasst, vor dem geistigen Auge entsteht das Marschland, man riecht das Meer und hört die Möwen schreien. In diesen so wunderschönen Beschreibungen der Natur spürt man die Liebe der Autorin zur Natur. Und man versteht auch warum in den USA Reese Witherspoon dieses Buch so gelobt hat und auch dadurch zum Erfolg dieses Buches in den USA beigetragen hat. Ich kann nur sagen, lest unbedingt dieses wunderschöne Buch und genießt es! Und hoffentlich schreibt die Autorin Delia Owens bald das nächste Buch!
Bildlich, malerisch, poetisch
von topper2015 - 29.07.2019
Der Gesang der Flusskrebse war schon von Anfang an, während des Lesens der Titels und des Klappentextes, ein Rätsel für mich. Die Deklarierung des Buches der New York Times als Kriminalgeschichte erachte ich als unglaublich passende Beschreibung. Jedoch steht hier nicht der Mord bzw. die Straftat im Vordergrund, sondern die Lebensgeschichte eines Mädchens. Diese wird auf Zeitebenen erzählt, die sich immer weiter annähern, bis sie sich schließlich überschneiden. Dieser Wechsel der Zeitebenen ist sehr interessant und gestaltet die Inhalte etwas spannender, denn eine klassische Spannungskurve wie in einem Kriminalroman, gibt es hier nicht. Tatsächlich habe ich den Anfang und das Ende als etwas zäh und langatmig empfunden, doch dies soll nicht vom Lesen des Buches abhalten, denn es lohnt sich sehr. Die Natur spielt eine große Rolle, inhaltlich sowie schon auf dem Cover oder im Titel erkennbar. Dies wird noch einmal durch die außergewöhnliche Ausdrucksweise der Autorin verstärkt. Ihr Schreibstil ist bildlich, malerisch, ausdrucksstark, ja sogar poetisch. Der Gesang der Flusskrebse zeugt von einem hohen literarischen und qualitativen Wert und ist definitiv nicht der Trivialliteratur zuzuordnen. Durch ihren Schreibstil schafft die Autorin es auch Emotionen und Stimmungen präzise und auf eine authentische Art und Weise auf den Leser zu projizieren, dass sie auf ihn überschwenken und man in der fiktiven Welt des Buches gefangen ist.
Anders
von raschke64 - 29.07.2019
Kya ist 6, als ihre Mutter die Familie verlässt. Sie versteht nicht, dass die Mutter vor dem saufenden und schlagenden Vater flieht. Kurz danach folgen die 3 älteren Geschwister. Nur ihr Bruder Jodie bleibt ein wenig länger und bringt Kya viele Dinge bei. Doch eines Tages geht auch er. So muss sie sich oft allein durchlagen denn der Vater ist meist abwesend und das Geld, was er ihr gibt, reicht nicht. Ihr einziger Schulbesuch dauert einen Tag. Danach geht sie nie wieder hin. Als sie 10 ist, verschwindet auch der Vater. Nur mit Hilfe des Schwarzen Jumpin` und seiner Frau Mable schafft es Kya. Doch sie bleibt allein und Außenseiterin. Das Buch ist zweigeteilt. Der erste Teil ist berührend, schön und sehr sensibel. Kya ist etwas Besonderes und lebt praktisch in und für die Natur im Marschland. Das hat die Autorin wunderbar beschrieben. Und vor allem glaubhaft. Auch wenn manchmal die Biologin mit ihr zu sehr durchging. Die Personen sind gut gezeichnet, die Handlungen nachvollziehbar. Leider ändert sich das im 2. Teil des Buches stark. Hier wurde eine Kriminalgeschichte eingebaut. Es gibt einige Überraschungen und das Ende ist dann für mich leider nicht mehr glaubwürdig. Doch trotzdem empfand ich das Buch als sehr gut.
Einsamkeit und Naturbeobachtungen und ein Stinktier namens Chanel
von Marie aus E. - 28.07.2019
Ein wunderschönes Buch. Klappentext und Cover haben bereits angedeutet, wie das Buch sein wird und haben nicht zu viel versprochen. Kya wohnt im Marschland, ihr Vater ist - vermutlich durch ein Kriegstrauma - ein Säufer, der Frau und Kinder misshandelt. Die Mutter kann sie nicht beschützen und verlässt die Familie, ebenso wie alle Geschwister, so dass nur das kleine Mädchen zurückbleibt. Alleine, denn irgendwann verschwindet auch der ohnehin kaum anwesende Vater. Die Beschreibung der Einsamkeit, die Kya ertragen muss, hat mich sehr berührt. Faszinierend die Naturbeobachtungen des Marschlandes - gewöhnlich langweilen mich ausschweifende Naturbeschreibungen in Romanen - hier ganz und gar nicht. Auch das Leben im Süden der USA in den 60ern, mit Rassentrennung und Vorurteilen gegenüber den Sumpfbewohnern ist emotional bewegend geschildert. Ich kann gar nicht genau beschreiben, welchem Genre ich das Buch zuordnen soll - es hat Krimielemente, ist aber kein Krimi, es ist voll von Details über die Natur, ist aber kein Sachbuch, es hat Taschentucheinsatz erfordert, ist aber kein schnulziger Liebesroman. Ein leises Buch, ein bewegendes Buch, ach, es ist einfach ein Herzensbuch!
Bildgewaltig, berührend und stellenweise sehr poetisch
von Angela P - 28.07.2019
__Darum geht es__ Kya Clark wuchs in einem abgeschiedenen Haus mitten in den Sümpfen Südamerikas auf. Früh von der Mutter und den Geschwistern verlassen bleiben bald nur sie und ihr Vater zurück, und irgendwann ist Kya dann ganz alleine. Lesen und schreiben hat sie nie gelernt, dafür weiß sie wie man in den Sümpfen überlebt, wie man Fische fängt und wo es die besten Muscheln gibt. Sofern möglich meidet sie den Kontakt zu anderen Menschen, auch Berührungspunkte mit den Einwohnern des nächstgelegenen Ortes hat sie nur selten. Als Chase Andrews tot aufgefunden wird dauert es nicht lange, bis Kya unter Verdacht steht, das Sumpf Mädchen ist den Menschen des Ortes ohnehin unheimlich. Die Geschichte wird vor allem aus Kyas Perspektive erzählt. Abwechselnd erfährt der Leser mehr über ihre Kindheit und über die Gegenwart. Einzelne Kapitel sind aus der Sicht des Polizeiermittlers geschrieben, der den Tod von Chase Andrews untersucht. __Meine Meinung__ Der Gesang der Flusskrebse ist kein einfaches Buch, nichts das man nebenbei und mit halber Aufmerksamkeit liest. Es ist eines dieser Bücher, die es nicht verzeihen wenn nebenbei der Fernseher läuft oder die Kinder um einen herumspringen. Es fordert den Leser heraus, belohnt ihn aber dafür mit einer berührenden Geschichte, die mit einem wunderbaren Gespür für Worte und Sprache geschrieben ist. Obwohl Delia Owens immer wieder lange und verschachtelte Sätze verwendet liest sich die Geschichte sehr flüssig. Das liegt vor allem an der bildgewaltigen Erzählweise, die Autorin schafft es den Leser mitten in die Geschichte zu versetzen und Bilder im Kopf zu erschaffen. Die eindringliche Erzählung ist abwechselnd fröhlich, bedrückend und berührend. Dazwischen ist es eine Hommage an die Natur, die auch in einem unwirtlichen Sumpfgebiet wunderbares erschaffen hat. Viel Action darf man nicht erwarten, das Buch beginnt mitreißend, zur Mitte hin nimmt das Tempo ab, um zum Ende des Buches wieder Fahrt aufzunehmen. Ich habe das Lesen sehr genossen. __Fazit__ Ein wunderbares Buch. Die Landschaft ist wie die Menschen dort: das Karge wechselt sich mit dem wunderbaren ab; es gibt viel Licht und Schatten, gleichsam Freundlichkeit und Gewalt.
Bildgewaltig und berührend
von Tara - 27.07.2019
"Der Gesang der Flusskrebse" ist der gelungene Debütroman der Autorin und Zoologin Delia Owens. Als Kya Clark sechs Jahre alt ist, verlässt ihre Mutter sie und ihre Familie. Ihr Vater ist ein Kriegsveteran, der gewaltätig ist, trinkt und sich oft wochenlang nicht blicken lässt. Auch Kyas Geschwister verlassen einer nach dem Anderen das heruntergekommene Haus im Marschland. Von den Einwohnern der angrenzenden Stadt Barkley Cove hat sie keine Hilfe zu erwarten. Diese reden nur abfällig - als das Marschmädchen - über sie. Aber Kya ist clever, lernt sich selbst zu helfen und weiß eine Menge über die Natur und die Tiere. Als Chase Andrews stirbt, steht für die Bewohner von Barkley Cove direkt fest, dass Kya daran Schuld sein muss. Der Schreibstil der Autorin liest sich ausgesprochen angenehm und flüssig. Durch leicht verständliche Worte und bildgewaltige Sätze versteht sie es zu fesseln. Sie erzählt im Wechsel aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Es gibt einen Zeitstrang in der Vergangenheit im Jahr 1952 als Kyas Mutter die Familie verlassen hat und den im Jahr 1969 als die Leiche von Chase Andrews entdeckt wurde. Durch diesen Wechsel wird eine Spannung aufgebaut, die es mir schwer gemacht hat, das Buch aus der Hand zu legen. Mit Kya hat Delia Owens eine sehr sympathische, wilde und gleichzeitig zurückhaltende Protagonistin geschaffen, die man einfach mögen muss und deren Leben durch ihre Einsamkeit berührt. Auch die Nebencharaktere werden authentisch dargestellt. Mich hat das Buch berührt und gefesselt. Die intensive, bildgewaltige Sprache hat mich einfach gepackt und ich bin schon sehr gespannt auf weitere Werke der Autorin.
Hinterlässt tiefe Spuren im Herz und in der Seele
von Marakkaram - 25.07.2019
** Sie lachte ihm zuliebe, etwas, was sie noch nie getan hatte. Verschenkte ein weiteres Stück von ihr selbst, nur, um jemand anderen in ihrer Nähe zu haben. ** Kya`s Familie lebt in einer baufälligen Hütte im Marschland North Carolinas. Als sie 6 Jahre alt ist, packt ihre Mutter eines Tages die Koffer, zieht ihre Lieblingsstiefel an und geht ohne ein Wort des Abschieds. Der Vater, ein Kriegsveteran und Säufer ist gewaltätig und taucht oft wochenlang nicht auf - auch die Geschwister, weit älter als sie, verlassen Kya nach und nach. Allein und ohne Geld, des Lesens und Schreibens nicht mächtig, kämpft sie ums Überleben. Ein kleines Mädchen, viel zu scheu und verängstigt, um um Hilfe zu bitten und von den Bewohnern des angrenzenden Städtchens Barkley Cove nur abfällig das Marschmädchen genannt. Aber Kya ist intelligent, sie liebt die Natur und ihre tierischen Bewohner sind ihre einzigen Freunde. Eines Tages legt ihr ein Junge eine schöne Feder für ihre Sammlung vor die Hütte. Und Kya fragt sich, kann sie ihm vertrauen? Wird er sie vielleicht aus ihrer Einsamkeit befreien? Reese Witherspoon sagt: Ich kann kaum ausdrücken, wie sehr ich dieses Buch liebe. Ich wünschte, die Geschichte würde nie enden. Und dem kann ich mich nur voll und ganz anschliessen. Kya`s Geschichte hat mich tief berührt und Spuren auf meiner Seele hinterlassen. Dieses kleine Mädchen, ihre Zartheit und enorme Stärke, diese Einsamkeit, Sehnsucht und Verwundbarkeit, hat mich von der ersten Seite an emotional in seinen Bann gezogen und erst lange nach der letzten wieder losgelassen. Delia Owens erzählt ihre Geschichte mit so einer Intensität, ganz leise, unheimlich atmosphärisch und dennoch so bild- und wortgewaltig. Dem kann man sich gar nicht entziehen. Es gibt zwei Zeitstränge und beginnt im Jahr 1969 mit der Entdeckung von Chase Andrews Leiche und springt dann zurück ins Jahr 1952, dem Jahr, in dem Kyas Mutter die Familie verlässt. Der Hauptstrang verbleibt zunächst bei Kya, wobei es immer wieder kurze Einschübe der Morduntersuchung gibt. Die Autorin lässt die Marsch beim Lesen lebendig werden und hat mit Kya einen einzigartigen und doch so authentisch wirkenden Charakter geschaffen. Sie ist eins mit der Natur, wild, frei und scheu und würde so gern ihre Einsamkeit hinter sich lassen und vertrauen. Und auch die Nebencharaktere, die Männer in ihrem Leben und die wenigen Personen, die sie behutsam unterstützen, haben eine tolle Tiefe und berühren, jeder auf seine eigene Art und Weise. Und immer wieder stellt sich die Frage, kann man die Summe seiner Erfahrungen hinter sich lassen? ** Mein absolutes Lesehighlight !!! **
Geniales Debüt
von Lesemone - 25.07.2019
Der Autorin ist hier ein wundervolles Debüt gelungen. In leisen, sanften Tönen beschreibt sie das Marschland und das Leben des Marschmädchens. Beim Lesen könnte man schreien, wie ungerecht und gemein doch viele Menschen sind und mit wie vielen Vorurteilen sie durch die Welt gehen. Ich habe mit Kya richtig mitgelitten. Sehr überrascht hat mich der Verlauf des Buches, der sich fast zu einem Krimi entwickelt. Sehr dramatisch schildert die Autorin, was nach dem Tod von Chase passiert. Ein sehr kluger Schachzug war es, das Buch aufzuteilen und abwechselnd zu erzählen, was vor und nach dem Tod von Chase passierte. Das hat Spannung erzeugt, die sich bis zum Ende durchzieht. Mich hat das Buch sehr tief berührt, da die Geschichte so wundervoll erzählt wurde und auch sehr bildhaft dargestellt wurde. Ein absolutes Lesehighlight für mich und hoffentlich werden wir von der Autorin noch mehr lesen können!
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