Eine süße Jugendbuchreihe mit viel Glamour und Prinzen-Charme, die mich leider einfach nicht mehr erreicht hat ¿ ich glaube, ich bin zu alt.
Mit Selection - Die Erwählte findet die Geschichte rund um America, Maxon und Aspen ihren Abschluss - und leider muss ich sagen: Ich glaube, ich bin einfach zu alt für diese Reihe. ¿Die Liebesgeschichte konnte mich überhaupt nicht mehr erreichen. Das ständige Hin und Her hat mich schon in den vorherigen Bänden etwas genervt, aber hier habe ich einfach gemerkt, dass ich es emotional nicht mehr fühle. Auch die Geschichte rund um Illeá, die Rebellen und die politischen Hintergründe hätte für mich viel spannender sein können. Dafür wurde mir einfach zu wenig ausgearbeitet und vieles blieb mir zu oberflächlich.Dabei kann ich durchaus verstehen, warum die Reihe gerade bei Teenagern und jungen Erwachsenen so beliebt ist. Das Setting mit Kleidern, Bällen, Prinzen und dem royalen Casting hat definitiv seinen Charme und liest sich leicht und schnell. Für die richtige Zielgruppe ist Selection vermutlich eine richtig schöne Wohlfühlreihe.Für mich persönlich kam die Reihe allerdings einfach zur falschen Zeit. Als sie bei mir eingezogen ist, hätte ich sie wahrscheinlich direkt lesen sollen. Stattdessen habe ich - wie so oft - gewartet, bis alle Bände erschienen sind, und sie dann irgendwann aus den Augen verloren. Vielleicht hätte mich die Geschichte vor ein paar Jahren noch deutlich mehr gepackt.Band 4 und 5 werde ich deshalb ungelesen aussortieren. Nicht, weil die Reihe grundsätzlich schlecht ist, sondern weil ich nach drei Bänden einfach merke, dass sie mich nicht mehr genug interessiert, um weiterlesen zu wollen.Fazit: Eine süße Jugendbuchreihe mit einem tollen Setting, die für Teens und junge Erwachsene sicher jede Menge Charme hat - mich hat sie leider einfach nicht mehr erreicht. ¿¿ 2,5 von 5 Sternen