Divine Rivals erzählt die Geschichte von Iris, deren Bruder in einen umstrittenen Krieg der Götter zieht. Monate später arbeitet sie als Journalistin bei einer Zeitung und beginnt, Briefe zu schreiben, die auf magische Weise beantwortet werden. Zwischen Worten, Verlust und Hoffnung entsteht eine Verbindung, ohne dass sie weiß, wer ihr Gegenüber wirklich ist.Schreiben spielt hier eine zentrale Rolle, nicht nur als Beruf, sondern als Zuflucht und Möglichkeit, Gefühle auszusprechen, die man sonst für sich behält.Die Briefe waren für mich das Herz der Geschichte. Wie sich zwei Menschen allein über Worte näherkommen, Sorgen teilen und langsam Vertrauen aufbauen, fand ich richtig schön. Ich mochte Iris offene, ehrliche Art sehr und auch Roman, der nach außen hin verschlossener wirkt, in den Briefen aber immer mehr von sich preisgibt.Was mich überrascht hat, war, wie präsent der Krieg in dieser Geschichte ist. Es bleibt nicht sanft und romantisch, sondern zeigt auch die harten, erschreckenden Seiten davon. Besonders im letzten Drittel wurde es intensiv, spannend und schmerzhaft, ich hatte beim Lesen stellenweise richtig Gänsehaut. Doch der magische Realismus in der Story und die liebevoll geschriebenen Charaktere, haben mir auch oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.Divine Rivals ist für mich eine gefühlvolle, tragische und gleichzeitig hoffnungsvolle Geschichte über Worte, Liebe, Verlust und das Festhalten an dem, was einem Halt gibt. Das Ende hat mich emotional zurückgelassen. Und jetzt möchte ich gerne den zweiten Band haben um zu erfahren wie diese tolle Story weitergeht. ¿¿