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Produktbild: Thronräuber | Sharon Penman
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Thronräuber

Historischer Roman. 'Mehr kann man sich von einem historischen Roman nicht wünschen.' Rebecca Gablé -

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»Eine Geschichte von Königinnen und Königen, einzigartigen Schicksalen und heimtückischen Intrigen. « Kirkus Review

England, 1135. Als die Kirchenglocken den Tod von König Henry I. verkünden, sehen sich seine Fürsten mit einer unliebsamen Vorstellung konfrontiert: einer Frau auf dem englischen Thron. Kaiserin Maude ist aufbrausend und gebieterisch, aber die rechtmäßige Erbin des Königreichs ihres Vaters. Ihr Gegenspieler, Stephen von Blois, ist ritterlich, beliebt, unentschlossen, aber ein brillanter Befehlshaber - und ein Mann. Ein blutiger Konflikt voll von Chaos und Entbehrungen bricht aus, ausgetragen auf dem bewegten und intrigenreichen Schachbrett des mittelalterlichen Europas. Am Ende wird nur einer der beiden auf dem Thron sitzen.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
28. Mai 2025
Sprache
deutsch
Untertitel
Historischer Roman. 'Mehr kann man sich von einem historischen Roman nicht wünschen. ' Rebecca Gablé -. Originaltitel: When Christ And His Saints Slept.
Seitenanzahl
784
Reihe
Die Plantagenet-Saga, 1
Autor/Autorin
Sharon Penman
Übersetzung
Julian Haefs
Verlag/Hersteller
Originalsprache
englisch
Produktart
gebunden
Gewicht
932 g
Größe (L/B/H)
220/150/60 mm
ISBN
9783453275263

Portrait

Sharon Penman

Sharon Penman, 1945 in New York geboren, war eine Juristin und hochgelobte Autorin historischer Romane und Krimis. Ihr schriftstellerisches Werk inspirierte zahlreiche Autor*innen, darunter George R. R. Martin, Bernard Cornwell und Rebecca Gablé. Penman starb 2021 im Alter von 75 Jahren.

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»Mehr kann man sich von einem historischen Roman nicht wünschen. « Rebecca Gablé

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LovelyBooks-BewertungVon MichaelSterzik am 02.08.2025
Das englische Mittelalter? Puh, das war kein Zuckerschlecken! Eher ein blutiges Gemetzel, bei dem sich der Adel, aufgeteilt in schnieke Grafschaften und Herzogtümer, gegenseitig die Köpfe einschlug. Und als wäre das nicht genug, mischten sich noch machthungrige Kirchenfürsten ein, die das Chaos perfekt machten. Bürgerkriege und komplizierte Fehden waren an der Tagesordnung. Man fragt sich da unweigerlich: Hatten die eigentlich keinen König, der mal auf den Tisch hauen konnte? Tja, leider waren genau diese Könige oft der Zündfunke für die ganze Misere. Intrigen, Versprechen, Ehre und Verrat - alles wurde nach Belieben ausgelegt. Von diplomatischen Dialogen hatten die wohl noch nie gehört!Ach ja, und nicht zu vergessen: Die europäischen Königreiche und der Adel waren nichts anderes als ein riesiges, egoistisches Familiennetzwerk, dem jedes Mittel recht war. Ob Irland, Schottland, Wales, Frankreich oder die Normandie - überall wurde gemetzelt und geplündert. Da braucht man schon einen guten Stammbaum-Navigator, um sich in diesem Verwandtschaftsdschungel zurechtzufinden!Kein Wunder, dass Dynastien wie die Plantagenets oder die Tudors England immer wieder ins pure Chaos stürzten.England, 1135. Als die Kirchenglocken den Tod von König Henry I. verkünden, stockt den Fürsten der Atem: Eine Frau auf dem Thron? Geht's noch?! Kaiserin Maude, herrisch und aufbrausend, aber immerhin die rechtmäßige Erbin ihres Vaters. Ihr Gegenspieler, Stephen von Blois, ist der Ritter vom Dienst, beliebt, aber auch ein bisschen unentschlossen - dafür aber ein brillanter Befehlshaber und, ganz wichtig, ein Mann! Es entbrennt ein blutiger Konflikt voller Chaos und Entbehrungen, ein wahres Schachspiel auf dem Intrigen-Spielfeld des mittelalterlichen Europas. Am Ende kann nur einer auf dem Thron sitzen. (Verlagsinfo)Die amerikanische Autorin Sharon Penman hatte eindeutig ein Faible für das turbulente englische Mittelalter. "Thronräuber" ist der erste Band ihrer "Plantagenet-Saga".Der vorliegende Roman "Thronräuber" schildert den Kampf um den englischen Thron bis ins kleinste Detail. Wer hier auf ehrenvolle, überzeichnete Ritter und bildhübsche, holdselige Adelsfräulein hofft, die auf ihren Prinzen warten, wird bitter enttäuscht. Auch ist es kein fetter, actiongeladener Roman mit epischen Schlachtenbeschreibungen. Historisch erzählt und interpretiert gehört der Roman vielleicht zu den besten, die ich jemals gelesen habe. Aber Achtung: Es ist eher ein überzeichnetes Sachbuch als ein wirklich unterhaltsamer, spannender Roman.Viele Dialoge und Beschreibungen? Absolut sinnlos! Sie tragen weder zum besseren Verständnis der Protagonisten bei, noch sind sie für den Aufbau oder die Tiefe der Geschichte relevant. Die Dialoge wiederholen sich ständig, genau wie die Charaktereigenschaften. Muss man wirklich zehnmal auf 800 Seiten lesen, dass sich Person A so fühlt und Person B eben anders ist? Das ist oft langweilig, oberflächlich und absolut nicht unterhaltsam.Sharon Penman hätte fantastische Sachbücher oder Biographien schreiben können - aber dieser Roman reicht beim besten Willen nicht an das schriftstellerische Talent einer Sabine Ebert, Rebecca Gable oder Ken Follett heran.Immerhin gibt es auch Nebenfiguren und Nebenhandlungen, und die sind tatsächlich interessanter und menschlicher beschrieben als die eigentlichen "Thronräuber". Besonders spannend sind die Abhängigkeiten der Adelshäuser untereinander und die Rolle der Frau in dieser von Männern dominierten Welt.Wenn man den Roman mal seziert und sich auf die wesentlichen Aussagen konzentriert, die auf knappen 800 Seiten verteilt sind, hätte man locker 500 Seiten überflüssiger Dialoge und uninteressanter Wiederholungen einsparen können.Fazit"Thronräuber" sabotiert sich selbst in Sachen Unterhaltung. Die Geschichte ist an sich spannend - aber leider so kühl und sachlich, dass sie zäh und langatmig wird.Michael Sterzik
Von Elke am 06.07.2025

Anfänge einer Dynastie

Wenn man sich für englische Geschichte interessiert, aber keine trockenen Sachbücher lesen möchte, sollte man zu den historischen Romanen der leider 2021 verstorbenen amerikanischen Autorin Sharon Penman greifen. Bekannt wurde sie mit ihrem Roman über Richard III. The Sunne in Splendor, in dem sie ein erfrischend anderes Narrativ dieses dämonisierten englischen Königs präsentiert. Gelesen habe ich es vor vielen Jahren im Original und konnte diese alternative Sichtweise, insbesondere was dessen Beteiligung an der Ermordung der Prinzen im Tower anging, absolut nachvollziehen. Thronräuber ist Band 1 der im Original vierbändigen Reihe um die Anjou-Plantagenet Dynastie und behandelt den Zeitraum zwischen 1101 und 1142. Henry I. hat zwar 23 Nachkommen gezeugt, von denen aber lediglich zwei legitime Erben des Throns sind, William und Maude. Erster kommt beim Untergang des Weißen Schiffs ums Leben, bleibt nur noch die Tochter als zukünftige Herrscherin übrig. Auf Anweisung ihres Vaters mit Geoffrey Plantagenet, Graf von Anjou, verheiratet, soll sie Henry I. nach seinem Tod am 1. Dezember 1135 nachfolgen, was allerdings innerhalb des Adelskreises keine Zustimmung findet. Eine Frau auf dem Thron? Undenkbar. Also nutzt Stephen of Blois (Henrys Neffe und Enkel von William the Conquerer) die Gunst der Stunde zu seinem Vorteil, zieht mit seinem Tross gen England, verteilt großzügig Privilegien, sichert sich so die Unterstützung von Adel, Kirche und Volk und wird am 22. Dezember 1135 in Winchester zum König gekrönt. Aber ganz so kampflos wie erwartet gibt Maud den Anspruch auf den Thron nicht auf. Auch wenn die Vertreter des Adels und der Kirche kein Vertrauen in Maud und ihre Fähigkeiten haben, will sie doch das Geburtsrecht auf die Krone zumindest für ihre Nachkommen sichern. Wenn es sein muss, auch mit Gewalt. Und so beginnt der Kampf um die Krone. Ein Bürgerkrieg, bekannt als The Anarchy, der fast zwei Jahrzehnte dauert und den Weg für die verschiedenen Thronfolger des Hauses Plantagenet ebnet, die immerhin bis 1485 (Tod Richard III.) herrschen werden. Sharon Penman erzählt diese Geschichte in fast 800 Seiten und hält sich dabei eng an die historisch verbürgten Eckdaten. Dabei quält sie ihre Leser und Leserinnen aber nicht mit seitenlangen, nichtssagenden Beschreibungen, die eher den Lesefluss hemmen, als die Story zu illustrieren und deren Fortgang zu unterstützen, sondern erweckt die historischen Persönlichkeiten, die wir, wenn überhaupt, nur aus den Geschichtsbüchern kennen, samt ihrer Eigenheiten zum Leben. Sie verleiht ihnen Persönlichkeit, gibt ihnen Konturen, samt der Ecken und Kanten. Natürlich wird bei der Personenkonstellation Maud versus Stephen auch das Frauenbild der damaligen Zeit genauer betrachtet. Und selbst wenn man es auf eine Adlige mit Anspruch auf den Thron einschränkt, zeigt es sich, dass diese ohne männliche Unterstützung und Allianzen quasi wertlos ist, Entscheidungen und Handeln, auch innerhalb ihrer Ehe, permanent auf dem Prüfstein stehen. Der Stammbaum gleich zu Beginn ist hilfreich für die dynastische Einordnung der Personen, die Landkarte am Ende versorgt mit den geografischen Details. Außerdem gibt es für den besseren Überblick ein Verzeichnis der Dramatis Personae sowie ein Glossar ungebräuchlier Begriffe. Ein großartiger historischer Roman ohne Zuckerguss und überflüssige Love Storys, auf dessen Fortsetzung Thronerbe (ET 05.11.2025 im Heyne Verlag) ich mich schon jetzt freue.
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