Erinnert an Agatha Christie
Sieben Studenten, die einem universitären Krimiclub angehören, reisen für eine Woche auf eine abgelegene Insel. Auf dieser Insel steht das legendäre Dekagon Haus, ein Gebäude, in dem alle Zimmer zehneckig sind. Hier sind vor einem Jahr vier Menschen umgekommen. Ein Dienerehepaar wurde mit der Axt erschlagen. Die Hausherrin wurde erdrosselt und die linke Hand wurde ihr abgetrennt. Der Hausherr ist anscheinend verbrannt. Nur der Gärtner ist seitdem verschwunden.Die sieben Studenten, die alle Decknamen berühmter westlicher Krimiautoren tragen, bereuen ihr morbides Interesse an der Insel schnell. Denn jemand scheint ihnen nach dem Leben zu trachten und will nicht eher ruhen, bis alle tot sind.Das Setting erinnert an Agatha Christies "Und dann gab's keines mehr". Sieben Menschen auf einer verlassenen Insel, von der Außenwelt abgeschnitten, ohne die Möglichkeit, Hilfe zu rufen. Auch hier stellt sich die Frage: Kommt der Mörder von außen oder ist es einer der Studenten, der ein perfides Spiel treibt?Bis zur komplizierten Auflösung kann der Leser miträtseln. Ich hatte leider Schwierigkeiten, die japanischen Namen auseinander zu halten. Es wäre vielleicht besser gewesen, sich eine Namensliste mit kurzer Beschreibung zu erstellen. Ansonsten lässt sich das Buch flott weglesen. Zu empfehlen für alle, die klassische Krimis lieben.