Nach dem Ende ihrer Beziehung braucht Calisa dringend einen Tapetenwechsel und landet deshalb bei ihrer Großtante in Vermont. Doch das kleine B&B ist weit entfernt von dem gemütlichen Rückzugsort, den sie sich vorgestellt hat. Stattdessen erwarten sie Chaos, sonderbare Gäste und eine wenig begeisterte Gastgeberin. Doch davon lässt sie sich nicht abschrecken und versucht, das Inn wieder auf Vordermann zu bringen. Während sie sich dabei immer wohler fühlt, lernt sie Jack kennen und stößt gleichzeitig auf Geheimnisse, die das alte Haus weitaus besonderer machen, als sie zunächst gedacht hat.
Wir erleben die Ereignisse aus Calisas Sicht. Nach der Trennung ist sie zunächst ziemlich verloren und weiß nicht so recht, was sie mit sich und ihrer Zukunft anfangen soll. Im Faraway Inn findet sie nach und nach wieder zu sich selbst. Sie wächst an den Herausforderungen, wird selbstbewusster und merkt, dass ein Neuanfang manchmal genau das sein kann, was man braucht.
Die Gäste des B&Bs sind ebenso liebenswürdig wie skurril. Es treffen viele unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander, welche die Geschichte mit Humor und Charme bereichern. Da weiß man gar nicht, wen man am meisten ins Herz schließen soll.
Ich liebe das Setting: Das Faraway Inn befindet sich abgelegen und umgeben von Bergen und Kiefernwald. Obwohl es zu Anfang mehr als heruntergekommen ist, strahlt es auch da schon einen gemütliche Atmosphäre aus. Die Handlung spielt im Sommer. Zwischen Gartenarbeit, Renovierungschaos, leckerem Gebäck und jeder Menge magischer Überraschungen ist dies einfach ein wundervolles Wohlfühlbuch.
Es ist eine Geschichte über Magie, Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt und die Frage, was einen Ort eigentlich zu einem Zuhause macht.