Das Cover des Buches hat mich erneut sofort angesprochen. Es zeigt einen Bulli auf einer Straße, im Hintergrund Wasser und ein kleines Städtchen. Drumherum einige Zitronen. Es verleiht gleich wieder so Roadtrip Urlaubsfeeling.
Ich habe das erste Buch rund um Bulli Berta ebenfalld gelesen. Sie ist wieder on the road. Doch dieses Mal mit Evas Freundin Lena. Wieder geht es nach Italien.
Vor jedem Kapitel gibt es eine ganz tolle Illustration. Die Kapitel sind kurz gehalten. Am Ende steht immer eine Affirmation immer passend zu der jeweiligen Situation.
Es ist ein Ratgeber rund um Themen wie Perfektionismus, Selbstliebe, Gelassenheit, dich selbst finden und das alles in einen kleinen gemütlichen Roman eingebettet.
Zum Inhalt:
Lena hatte einen Zusammenbruch und ihre Freundin Eva überredet sie, sich eine Auszeit zu nehmen und dafür den Bulli zu nehmen. Lenas Reise führt sie ebenfalls nach Italien. Lena plant alles bis ins kleinste Detail und versucht auch weiter noch ihren Job im Auge zu behalten. Doch es läuft nicht alles so reibungslos wie gedacht. Sie wird gezwungen zu entschleunigen und auch einmal andere Wege als geplant zu gehen.
Fern ab von den Verpflichtungen als Mama, Haushalt und Job hat Lena ausreichend Zeit on sich hinein zu hören, was sie wirklich möchte.
Der Autorin ist es unheimlich gelungen, diese Reise so positiv darzustellen, gleichzeitig aber auch die Konflikte, die Lena mit sich austrägt nicht aus den Augen zu verlieren und sie darzustellen. Stück für Stück lernt man Lena kennen, lernt aber auch gleichzeitig sich selbst zu hinterfragen und Parallelen zu finden. Gibt dann aber ebenso kleine Denkanstöße mit auf den Weg oder Werkzeuge, wie man daran arbeiten könnte.
Mir hat das Buch wieder gut gefallen. Das erste Buch hat mich etwas mehr in den Bann gezogen. Hier war es teilweise ein Stück konstruiert und sollte wahrscheinlich sich nicht zu sehr dem ersten Buch vom Setting usw ähneln. Daher hatte ich zwischendurch auch immer wieder den Vergleich zum 1. Buch im Kopf, weshalb ich einen Stern abziehe.
Es wäre dennoch schön, wenn Berta nochmal weiter auf Tour gehen könnte. Vielleicht in ein anderes Land, vielleicht mit jemand anderen an Bord, der ebenfalls Lösungen für sich findet.