Es ist immer wieder faszinierend, nachts in den Sternenhimmel zu blicken. Leider finde ich spontan meist nur den Polarstern, den Großen Wagen und die Gürtelsterne des Orion. Höchste Zeit also, sich eingehender damit zu beschäftigen. Sterne finden ganz einfach ist hierfür ein toller Begleiter, der gleich von Beginn an durch den praxisnahen Aufbau punktet. Los geht es mit einer Einführung zur Benutzung des Buches und grundlegenden Tipps zum Beobachten der Sterne. Die 25 im Buch beschriebenen Sternbilder sind nach den Jahreszeiten geordnet, in denen sie sich am Himmel am besten finden lassen. Jede Jahreszeit beginnt mit einer doppelseitigen Übersichtskarte, auf der wichtigsten Sternbilder der Saison abgebildet sind, inklusive ihrer Helligkeit. Jedem einzelnen Sternbild ist ebenfalls eine Doppelseite gewidmet. Eine Seite zeigt das Sternbild am Himmel zu einer festen Uhrzeit in der Mitte des angegebenen Monats und die zweite gibt hilfreiche Tipps, wie es zu finden ist. Richtig praktisch ist das angegebene Handmaß: Als Maßstab auf den Karten dient eine Handbreit, so dass man in der Natur die Sterne wirklich leicht lokalisieren kann. Die illustrierte Rubrik Sagen und Geschichten liefert spannende Informationen über die Mythologie hinter dem jeweiligen Sternbild, und ein weiterer Abschnitt beschreibt einen besonders prägnanten Stern darin. Die Seiten sind sehr klar und übersichtlich gestaltet. Abgerundet wird das Buch durch ein abschließendes Kapitel über weitere Himmelskörper wie Monde und Planeten.
Wir haben mit unserem 12-jährigen Sohn bereits den Praxistest gemacht und uns mit dem Buch aufs Feld gestellt. Hier ist die Mitnahme einer Taschenlampe auf jeden Fall ratsam, um auch in finsterer Nacht etwas nachschlagen zu können. Wir haben tatsächlich einige Sternbilder finden können und hatten richtig viel Spaß dabei!
Von uns auf jeden Fall eine große Empfehlung für die ganze Familie!