Für mich zu viel Gegenwart in der Steinzeit. Schade!
¿Titel:Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit¿¿Autor:Ken Follett¿Gelesen als:Buch¿¿¿CWorum geht es?Vor rund 4.500 Jahren, in der Jungsteinzeit, leben die Menschen im Süden Englands in einer Welt, die von Natur, Glauben und gesellschaftlichen Regeln bestimmt wird.Der junge Feuersteinhauer Seft verliebt sich in Neen, die einer Gemeinschaft von Viehhirten angehört. Ihre Schwester Joia, eine Priesterin, verfolgt unterdessen einen gewaltigen Traum: Sie möchte ein steinernes Monument errichten, das die Menschen über Generationen hinweg verbinden soll.Follett erzählt von Liebe, Rivalitäten, religiösen Vorstellungen und dem Bau eines der berühmtesten Monumente der Menschheitsgeschichte: Stonehenge.Meine MeinungIch lese historische Romane gerade deshalb so gerne, weil ich in eine andere Zeit eintauchen möchte. Und genau das ist Ken Follett hier für mich nicht gelungen.Auch wenn er betont, wie gründlich er recherchiert hat, wirken die Figuren auf mich erstaunlich modern.Vor allem ihre Gespräche und ihr Umgang miteinander haben mich immer wieder aus der Geschichte herausgerissen.Natürlich wissen wir nicht genau, wie Menschen vor 4.500 Jahren miteinander gesprochen haben. Aber die Denkweisen, Beziehungen und Dialoge fühlen sich für mich zu sehr nach unserer heutigen Gesellschaft an.Die Grundidee ist interessant, und der Bau von Stonehenge bietet reichlich Stoff für einen großen historischen Roman. Doch eine überzeugende historische Atmosphäre wollte sich bei mir einfach nicht einstellen.FazitEin ambitionierter Roman mit spannendem Thema, dessen Figuren und Dialoge mich nicht überzeugen konnten.Für mich zu viel Gegenwart in der Steinzeit.Schade!¿¿¿C