Angelika Kutsch wurde 1941 geboren, war viele Jahre Lektorin im Verlag Friedrich Oetinger und arbeitet heute als freie Übersetzerin überwiegend aus dem Schwedischen. Angelika Kutsch hat mit ihren einfühlsamen Übersetzungen erheblich zum Erfolg der schwedischen Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland beigetragen. Allein 150 von Angelika Kutsch übersetzte Titel sind zur Zeit lieferbar, darunter viele sehr erfolgreiche und preisgekrönte Bücher, so z. B. alle Kinder- und Jugendbücher von Henning Mankell, alle Pettersson-und-Findus-Titel von Sven Nordqvist und die Linnéa-Bücher von Christina Björk. Kein anderer Name wird so häufig im Übersetzerverzeichnis des Deutschen Jugendliteraturpreises genannt wie der von Angelika Kutsch. Schon vor ihrer Tätigkeit als Übersetzerin und Lektorin hatte sich Angelika Kutsch einen Namen als Autorin gemacht. So wurde sie 1975 für ihr Buch " Man kriegt nichts geschenkt" mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendbuchpreises zum Internationalen Jahr der Frau ausgezeichnet; 1974 hatte das Buch bereits auf der Auswahlliste der Kategorie Jugendbuch gestanden.
Astrid Lindgren (1907 - 2002) hat so unvergessliche Figuren wie Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga geschaffen. Sie wurde u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
Jutta Timm wurde 1945 in Cuxhaven geboren und wuchs in Karlsruhe auf. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Hamburg. Nach einem Grafikstudium in Karlsruhe arbeitete sie viele Jahre als Grafikerin in der Werbung. Seit 1983 ist sie als freie Illustratorin in Hamburg tätig.
Katrin Engelking, 1970 geboren, arbeitet als freie Illustratorin. Für Oetinger gab sie unter anderem Pippi Langstrumpf ein neues Gesicht. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
Ilon Wikland, 1930 in Estland geboren, studierte Kunst in Stockholm und London und arbeitete als freie Illustratorin. Ab 1954 illustrierte sie insgesamt mehr als 30 Bücher von Astrid Lindgren.
Anna-Liese Kornitzky (*1909; 2000) war eine deutsche Übersetzerin schwedisch- und englischsprachiger Literatur. Sie wurde vor allem durch ihre Übersetzungen von 20 Astrid-Lindgren-Büchern bekannt.
Björn Berg (1923 2008) studierte Kunst und arbeitete als Illustrator für Schwedens größte Tageszeitung Dagens Nyheter. Er bekam für seine Michel-Illustrationen den »Elsa-Beskow-Preis«.
Harald Wiberg (1908-1986), in Hallingeberg/Schweden geboren, arbeitete als Plakatmaler und studierte Malerei. Seine Werke, darunter Tomte Tummetott , wurden mehrfach international ausgezeichnet.
Lars Klinting (1948-2006), schwedischer Autor und Illustrator, wurde u. a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und mit dem Elsa-Beskow-Preis ausgezeichnet.
Margret Rettich (1926-2013) schrieb und illustrierte äußerst erfolgreich Kinderbücher. 1997 erhielt sie gemeinsam mit ihrem Mann Rolf den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur für ihr Gesamtwerk.
Anne-Kristin zur Brügge, aus einem kleinen Dorf in Norddeutschland, arbeitet als Lektorin in einem Kinderbuchverlag und lebt ihre Vorliebe für Flachwitze und Wortspiele in ihren eigenen Texten aus.
Rolf Rettich (1929-2009), in Erfurt geboren, Grafiker und Kinderbuchautor, war einer der bekanntesten Künstler seiner Zeit. Er illlustrierte Geschichten von James Krüss, Michael Ende und Christine Nöstlinger und prägte über Generationen das Bild von Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf und ihrer Villa Kunterbunt. Gemeinsam mit seiner Frau Margret schrieb und zeichnete er Geschichten für die beliebte »Sendung mit der Maus«. Rolf Rettich wurde mehrfach von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. Für ihr Lebenswerk erhielten Margret und Rolf Rettich 1997 den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.