Like Feathers We Fly war zwar schon der fünfte Band der Reihe, aber tatsächlich der erste, den ich davon gelesen habe. Ich habe das Buch zufällig in einem Second-Hand-Shop entdeckt und musste es einfach mitnehmen. Zum Glück kann man diesen Teil auch gut lesen, ohne die vorherigen Bände zu kennen. Am Anfang war ich durch die vielen Namen zwar kurz etwas verwirrt, weil man natürlich merkt, dass es davor schon Geschichten und Verbindungen gab, aber sobald ich richtig in der Story angekommen war, hat mir das Buch wirklich richtig gut gefallen.Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass hier der Brother's-Best-Friend-Trope vorkommt, weil das einfach einer meiner absoluten Lieblingstropes ist. Genau das hat die Geschichte für mich direkt noch interessanter gemacht. Ich mochte die Dynamik zwischen Camila und Paxton total gern. Man merkt von Anfang an, dass da schon lange Gefühle und Spannung in der Luft liegen, gerade weil Camila schon so lange für ihn schwärmt und Paxton sie immer eher als die kleine Schwester gesehen hat. Genau dieses Hin und Her, dieses "eigentlich sollte das nicht sein", macht die Geschichte so gut.Auch Paxton mochte ich wirklich sehr. Er hat einfach eine Art, die ihn total interessant macht, und ich fand es schön zu sehen, wie er versucht, Camila von sich zu überzeugen. Dass sie dann ausgerechnet im Winterferienlager in den verschneiten Bergen wieder aufeinandertreffen, fand ich auch richtig gelungen, weil dieses Setting nochmal extra viel Stimmung in die Geschichte bringt. Eisdisco, Schlittschuhlaufen und diese ganzen winterlichen Momente haben perfekt dazu gepasst und dem Buch nochmal etwas Besonderes gegeben.Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es war für mich ein richtig gelungener Einstieg in die Reihe, obwohl es eigentlich Band 5 ist. Und allein dadurch, dass mich die Geschichte so überzeugt hat, habe ich mir inzwischen auch schon direkt den ersten Band gekauft.