Ich habe vor Kurzem erst "Planetenmord" gelesen, der etwas später spielt und habe mich gefreut, wieder mit Ernestine und Anton ermitteln zu können. Ich mag es, dass Anton so sehr seine Nickerchen und seine Ruhe liebt, aber auf der anderen Seite bei keiner Leckerei, vor allem bei Mehlspeisen, nein sagen kann. Die pensionierte Lehrerin Ernestine ist da viel geradliniger.
Dieses Mal geht es auf den Semmering, wo sie zu einer Auktion eingeladen sind. Und Antons Enkelin und ihr Freund Fritzi dürfen auch mit dabei sein.
Die Stimmung ist schön adventlich-weihnachtlich, der Weihnachtsmarkt wird eröffnet, auf dem Berg liegt Schnee.
Der Fall ist dieses Mal unblutig, es geht "nur" um ein Gemälde, das versteigert werden soll und dann nicht aufzufinden ist - und das zieht noch weitere Kreise. Wer hatte ein Interesse an dem Gemälde einer Balletttänzerin, die wir schon im Prolog kennen lernen?
Ein schöner, ruhiger Krimi, der super in die Weihnachtszeit passt.