Anne und Tom freuen sich auf das bevorstehende Weihnachten, denn es ist ihr erstes Weihnachten als Paar. Es versteht sich von selbst, dass die Familienfeier daher bei Anne stattfinden soll. Das sieht Annes Mutter aber ganz anders, denn jahrelange Traditionen sind zu pflegen und somit findet Weihnachten wie gewohnt bei ihr statt. Der Streit um den Austragungsort ist eröffnet! Zähneknirschend wird ein Kompromiss gefunden, sodass sich die Eingeladenen zuerst bei Anne und Tom einfinden. Es kommt zu unverhofften Gästen und einem Schneesturm
Erster Eindruck: Das Cover ist wie gewohnt detailreich und witzig gefällt mir sehr gut.
Bei diesem Buch gibt es ein Wiedersehen mit den Protagonisten aus Jünger geht immer! (diese Geschichte kenne ich noch nicht, werde also damit nachsitzen müssen!).
Hach, Weihnachten, das Fest der Liebe und Besinnlichkeit Ja, in Filmen oder Träumen! Anne ist fünfzig, ihr Tom etliche Jahre jünger. Das war für Anne zuerst unvorstellbar, aber nun zeigt ihr Tom, dass das Alter eben nur eine Zahl ist. Die meiste Zeit kann Anne das auch glauben, wenn nicht mal zwischendurch die Eifersucht anklopft und sie wieder ins Schwanken gerät. Annes Mutter Felicitas hat auch einen jüngeren Partner, nämlich Toms Vater Johannes. Das wird eine komplizierte Feier werden, da auch die Eltern dabei sind, die auf ihre Ex-Partner treffen. Wird ein konfliktfreier Apéro möglich sein oder gibt es schon die ersten Wortgefechte?
Mir gefällt der Wortwitz von Ellen Berg, wie z.B. Leise rieselt der Stress, Deeskalations-Seminare für Leute [], die die Weihnachtstage im Familienkreis verbringen oder Freundinnen sind bekanntlich Gottes Entschuldigung für Verwandte. Und dann noch etwas Kitschig-Romantisches: Wenn das Herz atmet und die Augen sich nicht sattsehen können, ist es Liebe. Seufz
Uh, das gab so viele Krisenherde in der trauten Weihnachtsrunde, da wurde mir bereits als Leserin ein bisschen unwohl! Von den Protagonisten hat mir Tante Beate sehr gefallen. Sie hat ihre eigene Meinung und hält damit auch nicht hinterm Berg. Nun gut, manchmal wäre Diplomatie angesagt, aber das sieht sie ganz anders. Der unverhoffte Gast Charlie hat mich verwirrt: Aufgrund der Beschreibungen hätte ich sie für 10 Jahre alt oder jünger geschätzt. Aber nein, sie ist 15 Jahre alt! Das hat für mich überhaupt nicht gepasst. Der Ausgang der Geschichte war mir too much es hat sich zwar durchaus abgezeichnet, aber hätte nicht sein müssen. Nichtsdestotrotz gibt es von mir 5 Sterne.