Gyrðir Elíasson, geb. 1961 in Reykjavík, wuchs in Sauðárkrókur im Nordwesten Islands auf, lebte einige Zeit in Borgarnes und Akranes, später aber in Reykjavík, wo er an der Pädagogischen Hochschule studierte. Fast sein ganzes Erwachsenenleben lang arbeitet er bereits als freier Schriftsteller und veröffentlicht Gedichtbände, Romane und Sammlungen mit Erzählungen und Kurzgeschichten. Auch als Übersetzer ist er tätig, u. a. von Büchern über und von amerikanischen Ureinwohnern sowie Romanen des amerikanischen Schriftstellers Richard Brautigan. Für sein Werk wurde der Autor mehrfach ausgezeichnet, u. a. im Jahr 2000 mit dem Isländischen Literaturpreis und 2011 mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates. Seine Arbeiten wurden in mehrere Sprachen übersetzt und publiziert, so auch in Deutschland, zuletzt im Jahr 2011, als Island Gastland der Frankfurter Buchmesse war. In Island erschienen 2023, unter einer ISBN-Nummer miteinander verbunden, die Gedichtbände Dulstirni / Geheimer Stern und Meðan glerið sefur / Während das Glas schläft, denen die hier veröffentlichten Texte entnommen sind. Für diese beiden Gedichtbände wurde der Autor mit dem Preis Der Maistern, der in Island höchsten Auszeichnung für Poesie, geehrt. Außerdem erhielt er 2024 den alle zwei Jahre in Schweden vergebenen Tomas-Tranströmer-Preis. Gyrðir Elíasson lebt in Reykjavík, ist verheiratet und hat drei Töchter.