Ne, das war es nicht ganz (2,5)
Eigentlich mag ich Jennifer L. Armentrouts' Bücher sehr gerne. Die Obsidian-Reihe hat mich damals sehr begeistert und auch die Dark-Elements-Reihe fand ich richtig toll. Umso mehr habe ich mich gefreut, Band 1 ihrer neuen Reihe zu lesen.Und ja. Ich fand es nicht so gut, wie ich es eigentlich wollte. Dabei klang der Klappentext sehr vielversprechend.Die ersten drei Kapitel haben mir auch noch gefallen, aber:1) World-BuildingIch habe es nicht verstanden. Okay, es gibt da dieses eine Königreich und die "Bösen", aber es wurde nicht so ganz erklärt was dieses ominöse Ritual ist, was die Aufgestiegenen sind und warum das ganze?Irgendwie fand ich es auch nicht stark oder besonders originell. Es wirkte einfach wie Europa vor zweihundert Jahren.Das, was man herausfindet, wird einem in einem Infodump an den Kopf geworfen und ließ mich zumindest ratlos zurück.2) Die Protagonistin PoppyIch weiß nicht ganz was ich zu ihr sagen soll. Sie ist irgendwie so wie alle anderen Protas auch: kann (natürlich) gut kämpfen, tut genau das, wovon man ihr abrät, ist richtig hübsch aber weiß es selbst nicht so ganz und... ich fand sie nicht sehr einzigartig. Man hat mir gesagt, dass sich das in den Folgebänden ändern wird und darauf bin ich gespannt.Andauernd hatte sie dieselben Gedanken, denselben inneren Monolog und hat sich dieselben Fragen gestellt. Irgendwann hat mich das genervt. Außerdem war sie furchtbar naiv und hat hat die OFFENSICHTLICHSTEN Hinweise nicht gecheckt.3) Der PlotWow, das Buch hätte man echt deutlich reduzieren können, ohne etwas vom Inhalt zu verlieren. Es war langatmig und dann einfach nur langweilig, wenn man schon 150 Seiten gelesen hatte, aber immer noch nichts interessantes passiert war. Denn die Spannung der ersten paar Kapitel ging (nach meinem Empfinden) recht schnell verloren.Es plätscherte so vor sich hin, bis in den letzten 100 bis 150 Seiten auf einmal die Action passierte. Die fand ich gar nicht so schlecht, muss ich sagen, auch wenn die *dramatische Wendung* sehr vorhersehbar war. Aber es hätte eben (meiner Meinung nach) deutlich gekürzt werden können.4) Der männliche Love-InterestMan nehme fast alle gängigen Eigenschaften und Attribute von männlichen Love-Interests, die gerade beliebt sind, schmeiße sie zusammen und zack: Man hat Hawke :,)Leider bin ich kein Fan von ihm, denn er liest sich genau wie alle anderen MMCs auch. Und so ist auch die Dynamik zwischen Poppy und ihm.Vielleicht ändert sich das noch, wer weiß. Das finde ich in Band 2 raus :)Darum 2/5 Sterne von mir