Achtung! Es handelt sich um den dritten Band einer Trilogie. Diese Rezension enthält Spoiler, wenn man die ersten beiden Bände noch nicht kennt.Inhalt:Nach der Befreiung des Königs des Nichts schwebt die Erde in Gefahr. Nur Rosie und ihre Freunde können ihn besiegen. Doch wie kämpft man gegen das Nichts? Und wie besiegt man es?Meine Meinung:Nachdem ich die ersten beiden Bände durch Zufall in der Bibliothek entdeckt hatte, war ich froh, nun auch den finalen dritten Band ausleihen zu können. Die Geschichte schließt erneut nahtlos an den Vorgängerband an, sodass man sofort wieder mittendrin ist. Es empfiehlt sich daher, alle drei Bänder hintereinander zu lesen.Mit diesem dritten Abenteuer begeben wir uns nun ins Weltall, denn Rosie und ihre Freunde flüchten nach Flimmer 5, einem weit entfernten Planeten, um dort Rufus Flimmer um Hilfe zu bitten. Rufus weiß alles über Hexen und ist zudem ein genialer Erfinder. Doch Rufus ist verschwunden und Rosie und ihre Freunde sind auf sich allein gestellt.Ich musste mich erst an das neue Setting gewöhnen, war es doch ganz anders als ich erwartet hätte. Doch genau das macht die Geschichte so besonders. Sie zeigt, dass man einfach alles erreichen kann (auch ein Hotel auf einem weit entfernten Planeten). Die kleinen Details machen auch dieses Mal das Buch aus. Mir haben die vielen fantasievollen Ideen der Autorin sehr gefallen.Hauptprotagonistin Rosie muss sich neben der Rettung der Welt auch noch um so viele andere Probleme kümmern. Sie hat endlich ihren Bruder gefunden, doch er ist so ganz anders als erwartet. Auch muss sie mit sich selbst erst wieder klarkommen. Die Zeithexe hat ihr ein Jahr gestohlen, Rosies Körper hat sich verändert und plötzlich sind da Gefühle für jemanden, die sie nicht so richtig versteht. Rosie wird erwachsen und ich fand es sehr schön, dass hier auch die klassichen Teenager-Probleme eine Rolle spielen, was Rosie zu einer Identifizierungsfigur macht. Im Mittelpunkt steht natürlich das große Problem mit dem Untergang der Erde, für das unbedingt eine Lösung hermuss. Doch Rosie ist nun nicht mehr allein. Ihre Truppe ist um einiges größer geworden. Das macht die Geschichte umso vielfältiger, weil jede Person andere Talente und Ideen einbringt. Das hat mir sehr gefallen.Der Schreibstil ist locker und flüssig, wodurch sich die Geschichte leicht lesen lässt. Ich konnte mir alles, auch die abstrusesten Ideen, sehr gut vorstellen und hatte das Gefühl, selbst auf Flimmer 5 zu sein. Den Planeten würde ich wirklich gerne einmal selbst besuchen. Mit dem Ende schließt auch die Trilogie ab, was ich wirklich schade finde, denn es gibt noch so viel Potenzial die Reihe weiterzuführen. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, irgendwann ein neues Abenteuer von Rosie zu lesen.