
Die Buchreihe Mimesis präsentiert unter ihrem neuen Untertitel Romanische Literaturen der Welt ein innovatives und integrales Verständnis der Romania wie der Romanistik. Sie trägt der Tatsache Rechnung, dass die faszinierende Entwicklung der romanischen Literaturen und Kulturen in Europa wie außerhalb Europas weltweite Dynamiken in Gang gesetzt hat, welche die großen Traditionen der Romania auf neue Horizonte hin öffnen. Mimesis zeigt auf, wie die dargestellte Wirklichkeit im Archipel der romanischen Literaturen die Tür zu einem vielsprachigen Kosmos verschiedenartiger Logiken öffnet.
Die Publikationssprachen sind Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Englisch.
With its new subtitle, Romance Literatures of the World, the book series mimesis presents an innovative and integral understanding of the Romance world and Romance Studies from the perspective of literary studies and cultural theory. It takes account of the fact that the fascinating development of Romance literatures and cultures both in Europe and beyond has set in motion worldwide dynamics which continue the great traditions of the Romance world and open up new horizons for them. mimesis works from a transareal understanding of Romance Studies which integrates Romance literatures and cultures both within and outside Europe and which transcends the national and disciplinary boundaries which often conceal the interactions between different traditions and developmentsin Europe and the Americas, in Africa and Asia. In the archipelago of Romance Studies, mimesis reveals how the representation of reality in the Romance literatures of the world opens the door to a multilingual cosmos of diverse logics.
Dass Frauen anders von Katastrophen betroffen sind als Männer, gehört zu Allgemeinplätzen, die unser Denken und Handeln im Umgang mit Naturgefahren beeinflussen. Überzeugt davon, dass vergeschlechtlichte Darstellungsweisen Sachverhalte nicht nur dokumentieren, sondern Ungleichheiten auch zementieren, greift diese Studie Argumentationslinien der feministischen Katastrophenforschung zur Analyse von acht Romanen aus der französischsprachigen Karibik auf.
In diesem Zusammenhang wird zum einen erörtert, wie die von einer Naturkatastrophe verheerte Landschaft in den Konturen eines versehrten weiblichen Körpers darstellbar gemacht wird. Zum anderen ergründet diese Arbeit, welche Rollen Frauen in diesen Romanen als handelnde Figuren bei der Prävention vor und Bewältigung von Katastrophen spielen. Damit erkennt diese Studie, dass eine Untersuchung vergeschlechtlichter Darstellungsmuster von Katastrophen ebenso aussteht wie die Frage, welchen Einfluss diese auf den Umgang mit Katastrophen nehmen. Erstmalig führt sie hierzu Werkzeuge feministischer Katastrophenforschung in die feministische Literaturwissenschaft ein - und umgekehrt. Vom zukunftsträchtigen Beitrag, den Frauen im Katastrophenfall leisten können, ist sie dabei überzeugt.
Diese Arbeit wurde mit dem Promotionspreis für Kulturwissenschaften 2025 sowie mit dem Preis für herausragende Dissertationen der Universität Paderborn ausgezeichnet.
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