Jonathan fühlt sich unverstanden und ungeliebt, plötzlich steht nur seine neue, kleine Schwester Lilly im Vordergrund. Nichts kann er seinen Eltern recht machen, er bekommt nur Gemeckertes, was hält ihn dann noch daheim. Erschnappt sich seine Rucksack und sein Taschengeld und haut ab an die Ostsee dort hat ein Kumpel seines Vaters einen Wohnwagen.Dort trifft er einen alten Freund, den Nix ein kleiner, pfiffiger Wassermann, der immer in Reimen spricht und nur sichtbar wird wenn irgendwo Wasser ist.Kurz daraus taucht Jonathans Freundin Leo auf, um ihn nach Hause zurück zu holen.Zu dritt erleben sie spannende Abenteuer an der See, zum Beispiel eine Rettungsaktion eines ertrinkenden Kindes. Hinzu kommt das der Nix über beide Wassermannohren verliebt ist.Ich habe das Buch zusammen mit meinen drei Söhnen im Alter von 6-11 Jahren gelesen, sie hingen mir an den Lippen. Es lässt sich aber auch schön von Kindern vorlesen. Die 30 Kapitel haben genau die richtige Länge zum abendlichen Vorlesen.Besonders gut gefallen haben uns die liebvollen, farbenreichen Illustrationen von Stefanie Scharnberg gerade für die kleineren Zuhörer gehören solche tollen Bilder einfach dazu.Ein wirklich kindgerechtes Buch , welches auch im Nachhinein für schönen Gesprächsstoff sorgt. Wertevermittlung und das Ausdrücken und Empfinden von kindlichen Gefühlen wird sehr schön in die Handlung eingebunden. Gerade meinem Kleinsten haben die Reime am besten gefallen, da er sie immer wiederholt hat und schnell eigen Nixreime gedichtet hat.Es ist das 3. Buch der Reihe um den kleinen Wassermann von Kirsten BojeWir geben dem Nix mit voller Begeisterung unsere 5 Sterne.