Theoretisch ein schöner und auch spannender zweiter Band, der durch das Ende aber irgendwie auf der Stelle bleibt...
Wäre das Ende nicht gewesen, hätte es wohl einen Stern mehr gegeben.Das Buch startet erst einmal zwei Jahre später als der erste Band, was mir anfangs nicht so gut gefallenhat. Außerdem sindin der Zwischenzeit Dinge passiert, die mir auch nicht zusagen. Das fand ich alles zum Einstieg etwas unbefriedigend.Dann sind wir aberschnell wieder in Caraimanund die Handlung geht mit vielenaltbekannten und auch tollen neuen Figurenweiter. Celesta ist inzwischen an der Macht und Valea muss sich ihr aufgrund diverser Druckmittel fügen. Celesta will (angeblich), dass Valea ihre Erbin wird. Dafürmuss Valea aber erst einmaldie harte und teils tödlich endende Ausbildung einer Hexe durchlaufen. Dieser Teil der Handlung hat mir sehr gut gefallen.Valeaist aber in eigener Sache unterwegs. Mit dem Grimoire, das ihr Ancuta gegeben hatte, ist sieauf den Spuren Esteras... Ohne zu viel zu spoilern: DieseStroylineerschien mir anfangs vielversprechend,entpuppt sich dann aber als Enttäuschung und kommt meiner Meinung auch viel zu wenig vor dafür, dass Valea hier den Schlüssel sieht, um Celesta zu besiegen...Zwischendurch gab es beim Lesen für mich dann aber irgendwieLängenund ich habe verhältnismäßig lange an dem Buch gelesen.DasEndefand ich einerseits vorhersehbarund andererseits hatte ich das Gefühl, es wurde nur so gestaltet, um den nächsten Band noch spannender zu machen. Das hätte ich mir irgendwie anders gewünscht. So wird das Buch zu einem unbefriedigendenMittelband, der die Story eher verschärft als voranzubringen.Fazit: Die alte Handlung geht gelungen weiter, dazu kommentolle neue Charaktereund einzelne Aspekte der Story spitzen sich vielversprechend zu. Jedochtritt das Buch selbst auf der Stelleund bringt wenig Fortschritt, sodass am Ende die Frage steht:Wozu war alles, was hier passiert ist, gut?Auf den letzten Band freue ich mich trotzdem.Dadurch bekommt Wicca Creed II: Schuld & Sühnevon mir (nur)3/ 5 Sterne.