Bei Learning Curve gab es relativ wenig wirkliches Drama, sondern mehr interne Konflikte, die die Charaktere aber auch ehrliche und gute Art lösen. Anstatt unnötiges Drama aus den Situationen oder Gefühlen zu machen, wird darüber nachgedacht und tatsächlich offen kommuniziertDie beiden Hauptfiguren könnten unterschiedlicher nicht sein: Cobey, der Footballspieler mit zu viel Partys und Freunden; Vincent, der Überflieger und Nachhilfelehrer, der in Liebesdingen so gar keine Ahnung hat. Was soll ich sagen, ich bin den beiden verfallen. Die Dynamik der Figuren entwickelt sich langsam und erstmal zaghaft zu einer Freundschaft, auch wenn ein gewisser Funke von Anfang an da ist. Nachdem die beiden eine Abmachung eingehen: Nachhilfe in der Schule für Nachhilfe in romantischen Dingen, könnte man meinen, dass es unangenehm und unnötig kompliziert wird. Doch Cobey ist sich seiner Gefühle deutlich und nach einem kleinen Nervenzusammenbruch ist er ein absolut süßer Typ,der Vincent umgarnt. Die beiden ergänzen sich und holen beiderseits das Beste aus dem anderen heraus: Vincent wird offener und erkennt seinen Wert. Cobey erkennt, dass es mehr gibt als Sport.Dank Kommunikation und vielen süßen Szenen ist das ganze Buch herzerwärmend und berührend und mit einer gewissen Gemütlichkeit, die Sportsromance sonst eher wenig haben. Doch keine Sorge, emotional wird man trotzdem mitgenommen und Football nimmt auch einen Teil der Story ein.Auch wenn dies nicht mein liebster Bandder Reihe ist, kann ich bisher doch jeden Band absolut empfehlen