Brynn kann endlich mit ihrer Kohorte auf Festland und den jährlichen Markt besuchen. Einer ihrer Träume, da sie mit den Alaha auf dem offenen Meer lebt. Es sollte ein ganz besonderer Ausflug werden, doch gerät sie dort mit dem geheimnisvollen Soldaten Acker zusammen. Dadurch gerät der brüchige Frieden zwischen den Kenta und den Alaha ins wanken. Brynn kann zwar fliehen, aber Acker lässt sie nicht so leicht gehen ...
Ich versuche ohne Spoiler zu schreiben, um aber auf einige Punkte näher einzugehen, muss ich etwas auf die Story eingehen.
Rachel Schneider hat eine Fantasy Romance geschrieben. Brynn gehört nicht wirklich nach Alaha, denn die wurde als junges Kind gefunden und aufgenommen. Ihr bester Freund ist der Prinz von Alaha, Kai, und dazu hält er auch noch um ihre Hand an. Doch sie trifft auf Acker und dieser erzählt ihr einiges über ihre Vergangenheit und Magie. Und sie glaubt ihm sehr schnell, denn sie hat sich noch nie richtig dazu gehörig gefühlt.
Das fand ich nicht mal unlogisch, den Rachel Schneider schafft es und Brynn gut näher zubringen und was in ihrem inneren los ist. Der Schreibstil und die Erzählweise ist dabei einfach und flüssig.
Auch die Art der Magie und due Beschreibung fand ich gut.
Zu Beginn mochte ich auch, wie Brynn und Acker sich annähern, aber es wurde stellenweise sehr langatmig auf dem Boot. Trotzdem habe ich schnell verstanden, dass sie beiden was besonderes verbindet. Doch mochte ich Acker bis zum Schluss nicht. Er lässt Brynn immer wieder ins offene Messer laufen, obwohl er genau weiß, dass sie viele Dinge nicht wissen kann, da sie aus Alaha kommt. Und wenn sie sich zurecht aufregt, stellt er sie immer mit Körperkontakt still. Diese Dynamik wurde mir schnell zu viel.
Und dann kam der Plottwist. Und ja, auch wenn mich Plottwists meistens freuen, war ich hier doch sehr verwundert. Denn wir lesen die Geschichte die ganze Zeit aus Brynns Sicht ... aus der Ich Perspektive... und es war gar kein Hinweis vorher ansatzweise da. Daher wirkte es doch zu sehr gewollt und nicht gut vorbereitet.
Und zusätzlich hatte ich im Deutschen einige Probleme mit den Namen. Brynn hat eine Freund namens Messer ...dieser heißt auch im englischen Original so, was aber bei einem actionreichen Fantasy Roman im deutschen schnell zu Verwirrung beim flotten Lesen führen kann. Acker (Englisch eher Aicker ausgesprochen) störte da nicht so arg, war aber auch gewöhnungsbedürftig.
Ich gebe 3,5 Sterne