The Faraway Inn ist ein richtig gemütliches, magisches Buch. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, als würde mich die Geschichte warm einhüllen. Calisa fährt wegen Liebeskummer zu ihrer Großtante, um dort den Sommer zu verbringen. Sie denkt, es wird ein normaler Urlaub aber das Inn ist alles andere als normal.
Das Gasthaus ist alt, ein bisschen schief und voller kleiner magischer Dinge. Eine Teekanne, die immer frischen Tee macht. Spiegel, die manchmal antworten. Kleine Drachen, die durchs Haus laufen. Und Gäste, die irgendwie seltsam wirken. Das fand ich total süß und sehr fantasievoll.
Calisa ist eine neugierige, liebe Figur. Sie will das Inn wieder schön machen und ihrer Tante helfen. Zusammen mit Jack, dem Sohn des Verwalters, kommt sie langsam den Geheimnissen des Hauses näher. Die beiden mögen sich immer mehr, aber ganz ruhig und ohne Kitsch. Das hat gut gepasst.
Als ihre Großtante plötzlich verschwindet, wird es spannender. Calisa reist durch geheime Türen in andere Welten und versucht, ihre Tante zu finden und das Inn zu retten. Trotzdem bleibt die Stimmung immer warm und gemütlich. Genau das macht das Buch so angenehm.
Der Schreibstil ist leicht und bildhaft. Man kann sich alles gut vorstellen die Wälder, das alte Haus, die magischen Dinge. Ich habe mich beim Lesen richtig wohlgefühlt.
Für mich ist das eine schöne Wohlfühlgeschichte mit Magie, ein bisschen Abenteuer und einer zarten Liebesgeschichte. Perfekt, wenn man einfach mal abschalten will und in eine andere Welt eintauchen möchte.