Ulla Spörl wurde 1955 im thüringischen Schleiz geboren, durchlief die DDR-übliche Schulbildung und flüchtete kurz vor dem Abitur nach Westberlin. Familiäre Gründe zwangen sie, in die DDR zurückzukehren, wo sie ihren Wunschberuf Journalistin nicht mehr ergreifen durfte.
Nach Stasi-Haft, einer Zwangslehre mit Arbeitsplatzbindung in der Produktion und zehn Jahren Qualifizierungsverbot gelang ihr in den 1980er-Jahren der Abschluss als Industriemeisterin und die Aufnahme eines Pädagogikfernstudiums.
Nach der Wende engagierte sie sich in einem Verein für die Opfer von SED-Willkür und begann, literarisch tätig zu werden. Seit 2005 arbeitet sie als freiberufliche Sachbuchautorin im regionalgeschichtlichen Bereich und seit 2008 als Romanautorin.
Im Jahr 2010 erhielt sie das Hermann-Kesten-Stipendium der Stadt Nürnberg für Autoren und Journalisten aus zwölf internationalen Partnerstädten der fränkischen Metropole.
Von Ulla Spörl wurden bisher sechzehn Sachbücher sowie siebzehn Romane in zehn Verlagen veröffentlicht.
Afonso Manguele wurde 1963 in Gaza, Mosambik, geboren, ging in mehrere Schulen, arbeitete in der Autowerkstatt seines Bruders und kam mit 18 Jahren in die DDR, wo er einen Facharbeiterabschluss, einen Industriemeisterabschluss sowie das Abitur erlang. Nach der Wende studierte er an der TU in Dresden Kraftfahrzeugtechnik und schloss als Diplom-Ingenieur ab. Er spricht deutsch, portugiesisch, englisch sowie mehrere afrikanische Sprachen. Ein Zusatzstudium an der TU München schloss er in Executive MBA ab.
Er arbeitete bei namhaften Automobilherstellern, heiratete und wurde Vater von drei Kindern. Nach seiner Scheidung pflegte er den Kontakt zu einer früheren Freundin, die inzwischen Schriftstellerin geworden war.
Mit ihr verfasste er den Roman Ankommen , der autobiografische Züge trägt.
Seit einem Sportunfall ist er schwerbeschädigt und musste vorzeitig in Rente gehen. Seitdem schreibt er mit seiner Partnerin Ulla Spörl Geschichten und Romane.