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Funkenmord

Kluftingers neuer Fall. 2. Auflage.
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Kluftinger räumt auf

Kluftinger steht vor einem Rätsel: Wie um Himmels Willen funktioniert eine Waschmaschine? Wieso gibt es verschiedene Sorten Waschmittel? Und wie überlebt man eine Verkaufsparty für Küchenmaschinen bei Doktor Langhammer? Weil seine … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Funkenmord
Autor/en: Volker Klüpfel, Michael Kobr

ISBN: 3550081804
EAN: 9783550081804
Kluftingers neuer Fall.
2. Auflage.
Ullstein Verlag GmbH

29. September 2020 - gebunden - 496 Seiten

Beschreibung

Kluftinger räumt auf

Kluftinger steht vor einem Rätsel: Wie um Himmels Willen funktioniert eine Waschmaschine? Wieso gibt es verschiedene Sorten Waschmittel? Und wie überlebt man eine Verkaufsparty für Küchenmaschinen bei Doktor Langhammer? Weil seine Frau Erika krank ist und zu Hause ausfällt, muss sich Kluftinger mit derartig ungewohnten Fragen herumschlagen.
Die Aufgaben im Präsidium sind nicht weniger anspruchsvoll: Der Kommissar will nach über dreißig Jahren endlich den grausamen Mord an einer Lehrerin aufklären. Die junge Frau wurde am Funkensonntag an einem Kreuz verbrannt. Doch das Team des Kommissars zeigt wenig Interesse am Fall »Funkenmord«. Nur die neue Kollegin Lucy Beer steht dem Kommissar mit ihren unkonventionellen Methoden zur Seite. Der letzte Brief des Mordopfers bringt die beiden auf eine heiße Spur.

Endlich: Die Bestseller-Serie um den Kultkommissar geht weiter

Portrait

Altusried hat einen prominenten Sohn: Kommissar Kluftinger. Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, kommt wenigstens aus dem gleichen Ort. Nach dem Abitur zog es ihn in die weite Welt nach Franken: In Bamberg studierte er Politikwissenschaft und Geschichte. Danach arbeitete er bei einer Zeitung in den USA und stellte beim Bayerischen Rundfunk fest, dass ihm doch eher das Schreiben liegt. Seine letzte Station vor dem Dasein als Schriftsteller war die Feuilletonredaktion der Augsburger Allgemeinen. Die knappe Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie, mit der er im Allgäu lebt. Sollte noch etwas Zeit übrig sein, treibt er Sport, fotografiert und spielt Theater. Auf der gleichen Bühne wie Kommissar Kluftinger.

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte in Erlangen ziemlich viele Fächer, aber nur zwei bis zum Schluss: Germanistik und Romanistik. Nach dem Staatsexamen arbeitete er als Realschullehrer. Momentan aber hat er schweren Herzens dem Klassenzimmer den Rücken gekehrt die Schüler werden s ihm danken , um sich dem Schreiben, den ausgedehnten Lesetouren und natürlich seiner Familie widmen zu können. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Unterallgäu und in einem kleinen Häuschen mitten in den Bergen, wo die Kobrs im Winter häufig auf der Skipiste, im Sommer auf Rad- und Bergtouren unterwegs sind. Wenn nicht gerade mal wieder eine gemeinsame Reise ansteht ...

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Bewertungen unserer Kunden
Ermittlungen in einem über 30 Jahre zurückliegenden Mordfall
von EllenK87 - 26.10.2020
Das Buch ist- wie schon seine Vorgänger- humorvoll und gut geschrieben. Da es sich um Band 11 der Kluftinger-Reihe handelt baut das Buch ein wenig auf die Vorgänger auf. Band 10 wäre nützlich vorab zu lesen, da dort der Fall seinen Beginn nimmt. Im Vordergrund der Geschichte steht natürlich wieder der etwas trottelige Ermittler Kluftinger. Doch sein Privatleben und die dortigen Veränderungen nehmen in diesem Band einen größeren Teil als sonst ein. Seiner Frau Erika geht es nicht allzu gut und so muss Kluftinger nun auch mehr im Haushalt mithelfen. Die neu ins Team gekommene Ermittlerin Lucy bringt frischen Wind in die Geschichte. Sie ist es auch, die Kluftinger dabei unterstützt den 30 Jahre zurückliegenden Fall doch wieder aufzurollen. Die restlichen Kollegen sind davon nämlich nicht allzu begeistert. Gleich zu Beginn wird seine Chefin Birte Dombrowski versetzt und Kluftinger mit der kommissarischen Leitung des Polizeipräsidiums Schwaben-Südwest beauftragt. Er ist davon nicht begeistert und bekommt von seiner Chefin auch irgendwie die Schuld an ihrer Versetzung zugeschoben. Neben diesen Schuldgefühlen, kommt auch das flaue Gefühl zurück, dass er in einem Mordfall von vor über 30 Jahren einen Unschuldigen "überführt" hat. Er entschließt sich also die Akte neu aufzumachen und alle damals beteiligten Personen erneut zu verhören. Der Leser kann die Ermittlungsarbeit sehr gut verfolgen und miträtseln, wer denn nun der Täter ist und ob Kluftinger wirklich damals den Falschen überführt hat. Natürlich gibt es auch in diesem Band wieder den ein oder anderen amüsanten Schlagabtausch zwischen Dr. Langhammer und Kluftinger. Auch da muss er kreativ werden, um die Erwartungen von Dr. Langhammer zu erfüllen. Das Autorenduo hat es sich auch diesmal nicht nehmen lassen, aktuelle gesellschaftspolitische Themen in die Story mit einzubauen. Man erfährt Kluftingers Meinung zu all diesen aktuellen Themen und kann sich auch selbst ein wenig mit dieser Situation auseinandersetzen. Es wird endlich aufgedeckt, welches Geschlecht das Enkelkind "Butzele" hat und welchen Namen es wirklich trägt. Fans der Kluftinger-Reihe können sich auf einen weiteren amüsanten, interessanten und spannenden Fall der Familie freuen und erhalten einen großen Einblick in das Privatleben des Ermittlers.
Kluftinger in Hochform!
von Calimeroo - 24.10.2020
Der 11. Band "Funkenmord" vom Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der 10. Band "Kluftinger" war interessant weil man viel über Kommissar Kluftingers Jugend erfahren hat. Allerdings hat er mich nicht so sehr gefesselt. "Funkenmord" dagegen war fesselnd, das Erzähltempo war prima und auch die Geschichte war spannend. In diesem Band geht es darum das Versprechen das Kluftinger am Ende des 10. Bandes einem vor 35 Jahren unschuldig verurteilten Mannes einzulösen. Harald Mendler wurde beschuldigt Karin Kruse ermordet zu haben. Kluftinger und sein Vater, beide zu der Zeit Steifenpolizisten, haben damals die Leiche gefunden. Kluftinger hat sich am Fundort so gut verhalten dass er vom damaligen Leiter der Kripo eingeladen wurde bei der Mordermittlung mitzuhelfen. Das war der Beginn von Kluftingers Karriere in der Kripo. In Band 10 ist Eugen Strobel bei einem Angriff auf Kluftinger erschossen worden. Als Ersatz kommt die knapp 30 jährige Lucy Beer die frischen Wind in die Abteilung und die Geschichte bringt. Sie ist auch die einzige die Kommissar Kluftinger unterstützt den alten Fall neu aufzurollen. Wenn Volker Klüpfel und Michael Kobr so weitermachen freue ich mich schon auf Kluftingers Bände 12 und 13!
Wie immer mit viel Humor und Spannung. Einfach priml.
von Trikerin - 23.10.2020
Zum Inhalt: Vor dem Tod des verurteilten Mörders Harald Mendler verspricht ihm Kommissar Kluftinger sich den alten Fall noch einmal anzuschauen.Klufti hat ihn damals verhaftet.Aber Mendler beteuerte immer seine Unschuld.Dieser Fall lässt Klufti nicht zur Ruhe kommen.Hat er damals vor 35 Jahren vorschnell gehandelt? Schwer zu schaffen macht Klufti auch der Überfall auf ihn vor einigen Wochen.Dabei kam sein Kollege Eugen ums Leben. Ausserdem ist seine Erika im Moment gesundheitlich nicht auf der Höhe.Somit muss er sich auch um den Haushalt etwas kümmern.Und die Taufe seines Enkelkinder steht an.Turbulente Zeiten für Kluftinger.Priml. Haben der alte Fall und der Überfall auf ihn etwas zusammen zu tun? Läuft der wahre Mörder noch frei herum? Mein Eindruck: Kurzweilig und spannend geschrieben.Mit viel Humor.Wie bei jedem Kluftinger musste ich auch diesmal manchmal laut lachen. Flüssig und gut geschrieben.Die Geschichte schließt sich an den Vorgängerband an.Ich finde es besser diesen zuerst zu lesen. Die Spannung war sehr hoch.Ich wusste bis zum Schluss nicht wer nun der wirkliche Mörder war.So gefällt mir das. Ein Muss für Kluftinger Fans Absolut empfehlenswert.
Lustig, aber nicht wirklich spannend
von kabo16 - 22.10.2020
Kluftinger ist Kult, da gibt es Nichts dran zu rütteln. Entweder man mag ihn, oder man liest ihn nicht. Diesmal geht es um einen alten Fall, einen sogenannten Cold Case. Vor 30 Jahren hatte er den falschen hinter Gitter gebracht, nun als erfahrener Leiter des Präsidiums will er den wahren Täter finden. Es kommen jede Menge Probleme auf unseren armen Kommissar zu, beruflich und privat türmt sich einiges auf. Der Tod von dem Kollegen Strobl hängt allen nach, hinzu kam der Überfall auf Kluftinger, all dies gilt es zu verarbeiten. Es kommt eine neue Kollegin, die frischen Wind in diese Reihe bringt. Am besten sind die Plänkeleien zwischen Kluftinger und Dr. Langhammer. Bei der Vorführung des Thermomix habe ich Tränen gelacht, auch ohne Wodka. Der alte Kriminalfall soll zwar gelöst werden, aber der Weg zum Ende, ist nicht spannungsgeladen. Dafür spielt das Privatleben der Familie Kluftinger eine zu große Rolle. Eine Taufe ist lustig, genau wie Whatsapp, wenn das Autoren-Team Klüpfel und Kobr dies beschreiben. Also es darf herzhaft gelacht werden und das können wir alle momentan gut gebrauchen. Beim nächsten Buch bitte wieder mehr Action.
Kluftinger in einem Cold Case
von Sofia Leissou - 21.10.2020
Kluftingers elfter Fall schließt an den Vorgänger an, was vorher nie der Fall war, den die Krimis waren in sich abgeschlossen. Man sollte also diesmal die notwendigen Vorkenntnisse haben, bevor man mit dem Lesen beginnt. Kluftinger will den Mord an der Lehrerin Karin Kruse vor 35 Jahren aufklären, für den er den falschen Täter verhaftet hat. Darüber hinaus aber spielt auch das Privatleben des Allgäuer Kommissars eine wichtige Rolle in der Geschichte. Weitere berufliche Herausforderungen vor allem nach dem Tod von Eugen Strobel sich an die Nachfolgerin zu gewöhnen, beeinflussen seine im Übrigen scharfsinnige Polizeiarbeit. Der Schreibstil des Autorenduos liest sich wie immer flüssig, locker angenehm und sehr unterhaltsam. Auch wenn man nach so vielen Kluftinger Fällen vielleicht mit ein wenig weniger Enthusiasmus an die Sache rangeht, besitzt die Geschichte sicherlich einen kompakten Plot, der mit viele witzigen Kommentaren von Seiten Kluftingers und seinem Team das Ganze nochmal aufpeppen. Insgesamt eventuell nicht der beste, aber dennoch ein sehr guter Kluftinger aus der Reihe. Mir wird er fehlen, sollte er in den Ruhestand gehen!
Ein düsterer und mitreißender Kluftinger Krimi
von Alexander - 20.10.2020
Funkenmord hat mich besonders berührt. Seit ich mein letztes Buch der Reihe gelesen habe, ist schon einige Zeit vergangen. Trotzdem ist dieses Buch anders. Es wirkt ernster und düsterer als seine Vorgänger auf mich. Als Leser leidet man regelrecht mit Kluftinger. Eine so enge Bindung zwischen Leser und Hauptfigur hatte ich bisher nicht. Trotzdem finden sich wieder einige Szenen zum Schmunzeln, sei es eine fatale E-Mail an Yumikos Vater, eine aberwitzige Episode mit dem Kurpfuscher Langhammer und dessen neuem Hund oder die Allüren seines Kollegen Maier. Auch das Thema Integration von Flüchtlingen und die absurde Bürokratie dorthin wird behandelt. Es tut auch gut, mal wieder ein Buch zu lesen, in dem Corona kein Thema ist. Alles in allem wieder ein absolut lesenswertes Buch! Von mir gibt es daher volle fünf von fünf Sternen.
Kluftinger zum Ersten!
von KiMi - 19.10.2020
Ich habe bisher noch keinen Kluftinger Roman gelesen, da sie mir immer irgendwie gefühlt zuviel Lokalkolorit hatten aber diese Leseprobe hat mich irgendwie aufgrund der Beschreibung über einen Cold Case Fall angesprochen und ich habe den Versuch gewagt. Leider habe ich dabei nicht wirklich gewonnen. Ich kann die Leute nun zwar besser verstehen, die diese Art Roman mögen, da er wirklich gut geschrieben ist aber leider ging mir der Kluftinger mit seiner extrem dumm dargestellten Persönlichkeit extrem auf die Nerven. Es erinnerte mich immer wieder an diese Theaterstadl und sonstigen Klamauk. Das ist eine Unterhaltung der ich leider nichts abgewinnen kann. Also bleibe ich lieber bei Thrillern, richtigen Krimis oder Fantasy und überlasse dieses Genre allen denen es gefällt, denn das Wichtigste am Lesen ist ja, dass jeder gut unterhalten wird!
Kluftinger ist Kult
von trucks - 18.10.2020
Kluftinger ist Kult Kommissar Kluftinger ist einfach Kult und das bleibt er auch ! Mit "Funkenmord" liegt uns nun schon Band 11 der beiden Autoren Klüpfel und Kobr vor und ein Ende ist (hoffentlich !) auch nicht abzusehen. Für mich ist Kluftinger schon fast sowas wie ein guter, alter Kumpel, der einem von Zeit zu Zeit begegnet und über den man sich immer irgendwie freut, wenn man ihn trifft. Manche Protagonisten wachsen einem ja mit der Zeit ein wenig ans Herz - bei ihm könnte das durchaus so sein. Auf jeden Fall ist und bleibt er ein sehr interessanter Zeitgenosse, es wird nie langweilig mit ihm und auch sein neuester Fall hat es in sich: "Ein grausames Verbrechen, das ungesühnt blieb, ein Unschuldiger, der jahrelang im Gefängnis saß: Ein Fehler aus der Vergangenheit lastet schwer auf Kluftinger. Der Kommissar ist fest entschlossen, den Fall "Funkenmord" wieder aufzurollen, doch seine Kollegen zeigen wenig Interesse an einem Cold Case. Nur die neue Mitarbeiterin Lucy Beer unterstützt ihn bei der Suche nach dem wahren Täter. Kluftinger ist beeindruckt von der selbstbewussten jungen Frau, die frischen Wind in seine Abteilung bringt. Zu Hause jedoch geht Kluftinger solche Frauenpower ab, weil Doktor Langhammer die angeschlagene Erika von allen häuslichen Arbeiten freistellt - ausgerechnet jetzt, wo die Taufe ihres Enkelkindes unmittelbar bevorsteht. Der Kommissar muss also wohl oder übel beides machen: Hausmann spielen und einen Mörder finden..."
Ein weiterer lesenswerter Klufti!
von Principessa1909 - 14.10.2020
Kurz vorneweg: Generell sind die Kluftingerbände relativ unabhängig von einander zu lesen (auch wenn auf ältere Fälle/Bände verwiesen wird mitunter), in diesem Fall empfiehlt es sich aber dringend, auf jedenfall erst den Vorgänger zu lesen, da Funkenmord an Kluftinger anknüpft. Zum Buch (!!! Wer Bd. 10 nicht kennt mit Spoilern !!!): Von Anfang an wird klar, dass Klufti und sein Team noch schwer am Tod von Strobel zu knabbern haben. Dies zieht sich auch durch das gesamte Buch, und v.a. Richie scheint das Ganze nicht los zu lassen, was sich in ständigen Gedenk-Aktionen widerspiegelt und auch Strobels Ersatz Lucy kann er nur schwer akzeptieren. Doch auch der Überfall auf Kluftinger ist immerwährend präsent, da dieser offensichtlich im Zusammenhang mit seinem ersten Mordfall steht, bei welchem damals, wie es scheint, der Falsche verurteilt wurde. Der wahre Mörder läuft also immer noch frei herum - bis heute! Und Klufti setzt alles daran, sein Umfeld von dieser These (und seinem Bauchgefühl) zu überzeugen und den wahren Mörder zu finden - und begibt damit sich und andere in neue Gefahr. Und schon bald gibt es auch den nächsten Toten. Steht auch dies im Zusammenhang mit dem damaligen Fall? Die Ermittlungen bleiben spannend und die Lösung offen bis zum Schluss! Natürlich dürfen auch Ausschweifungen ins private Umfeld Kluftingers nicht fehlen. Sei es der zweifelhafte Nebenjob seines Vaters, um die Rente aufzubessern, die Taufe des Enkels oder auch Langhammers neuer Hund oder die bei ihm stattfindende Thermomix-Party, welche einen immer wieder zum Schmunzeln bringen. Alles in allem also wieder ein gelungener Kluftinger-Krimi mit Spaß und Spannung gleichermaßen - Leseempfehlung! :)
Zwischen Thermomix und Tatort-11. Runde für Kommissar Kluftinger
von Miss Marple - 13.10.2020
Klufti und sein Team haben noch schwer am Tod ihres Kollegen Strobel zu tragen, als der Kommissar einen alten Fall wieder aufnehmen will, der eng verbunden zu sein scheint mit dem Überfall auf ihn im Wald vor einigen Wochen und in dessen Folge sie ihren Kollegen verloren haben. Er selbst war an den Ermittlungen vor 30 Jahren beteiligt und so zweifelt er zunehmend an der Unschuld des damals Verurteilten. Er verbeißt sich nun in die neuen Ermittlungen des Funkenmordes und lässt in altbekannter Weise nicht locker, bis er den wahren Täter überführen kann. Derweil plagen ihn auch häusliche Probleme, denn seine Frau Erika fühlt sich gar nicht wohl. So steht er vor manch ungewohnter häuslicher Arbeit, nicht zuletzt vertritt er sie auf einer Thermomix-Party;) bei Doktor Langhammer und die Taufe des Enkels muss geplant werden. Mit Sprachwitz und Humor, aber auch dem Fall angemessener Sprache lassen die Autoren ihre Figuren agieren und so ist der 11. Band der Reihe für jeden Fan eine Lesefreude und ein Muss. Neueinsteigern sei das Lesen in der Reihenfolge empfohlen.
Klufti kann auch Cold Case
von Hyperventilea - 12.10.2020
Kommissar Kluftinger lässt der Mord an der Lehrerin Karin Kruse vor 35 Jahren einfach keine Ruhe. Er hat dem damals zu Unrecht Verurteilten, Harald Mendler, kurz vor seinem Tod noch versprochen, den wahren Mörder zu finden. Also setzt er alles daran, diesen "Cold Case" endlich aufzuklären. Keine einfache Aufgabe für Klufti, der mit Luzia Beer eine neue junge Kollegin und Nachfolgerin für Eugen Strobel ins Team einarbeiten muss. An deren direkte Art müssen sich manche Mitarbeiter noch gewöhnen. Nebenher gilt es auch noch eine weitere berufliche Herausforderung zu meistern, Polizeipräsidentin Birte Dombrowski wurde versetzt, Klufti muss ad interim für sie einspringen. Außerdem sorgt sich der Kommissar um seine Frau Erika, die seit den jüngsten dramatischen Ereignissen häufig an Migräne leidet und ungewöhnlich antriebslos wirkt. Ganz schön viele Baustellen.... Volker Klüpfel und Michael Kobr schreiben wie gewohnt direkt, angenehm und sehr unterhaltsam. Dank des klaren, amüsanten Schreibstils findet der Leser sofort einen unkomplizierten Einstieg ins Geschehen. Schön, wieder nach Altusried und Kempten zurückzukehren und in die Welt des Allgäuer Kommissars einzutauchen. Kommissar Adalbert Ignazius Kluftinger ist und bleibt ein Original. So unbeholfen und plump wie scharfsinnig und sympathisch, ihn muss man einfach mögen. Seine gepflegte Feindschaft zu Doktor Langhammer, seine Leidenschaft für Kässpatzen, seine Begeisterung für das Enkelkind, sein kreatives Fremdsprachentalent: Kluftinger ist Kult. Da verzeihe ich gerne, dass manche Verhaltensweisen des originellen Ermittlers stark überzeichnet und übertrieben rüberkommen. Auch das zeichnet diese unverwechselbare Figur aus. Natürlich erfreut Doktor Martin Langhammer auch diesmal wieder mit diversen bizarren Auftritten. Und Richards Maiers Engagement, nach Eugen Strobls tragischen Tod mehr Zuhausegefühl und Zusammenhalt in die Diensstelle zu bringen und seine typisch maierschen Reaktionen sorgen ebenso für viele komische Momente und haben großen Unterhaltungswert. Selbstverständlich sind auch Erika, die sich diesmal recht trübsinnig gibt, Kluftingers Eltern, Sohn Markus und Familie, Sekretärin Sandy Henske und die Kriminaler Roland Hefele, Willi Renn und Georg Böhm wieder mit von der Partie. Ebenso erlebt Ex-Chef Dietmar Lodenbacher ein Comeback. Klassische Kluftingerfälle bauen in der Regel nach und nach Spannung auf und entfalten gegen Ende erst ihr volles Potential. Am Anfang wird meist Kluftingers Alltag ausgiebig thematisiert, sein aktueller Fall gerät dabei in den Hintergrund. Aber im Laufe der Geschichte nimmt auch der Kriminalfall immer mehr Fahrt auf und zum Schluss platzt man fast vor Neugier. So auch hier: Wer ermordete denn nun wirklich Karin Kruse? Insgesamt ein solider, packender Fall, wie üblich nicht außergewöhnlich spektakulär und effektvoll, aber durchaus interessant und für Kluftinger gerade richtig. Die Auflösung ist logisch, durchdacht, gut nachvollziehbar und dabei nicht unbedingt vorhersehbar. Und endlich, endlich, endlich wird auch das große Geheimnis um Kluftis Enkelkind gelüftet. Das, was die Kluftiromane eigentlich ausmacht, herrlich komische Alltagssituationen, skurrile Dialoge und absurde Verhaltensweisen, kommt auch im neuesten Werk nicht zu kurz: Klufti sortiert Wäsche, Klufti goes WhatsApp, Klufti besucht einen Thermomixverkaufsabend oder nimmt an ungewöhnlichen Aktionen zum Teambuildung teil. Und auch ein erneuter Kässpatzengate darf nicht fehlen. Da reiht sich ein witziger Moment an den nächsten, ein echtes Lesevergnügen. Und dass mit den Autoren manchmal die Pferde durchgehen, wenn Klufti denglische Mails an seinen japanischen Freund oder Briefe und Reden formuliert, ist bekannt. Ein wenig überdrehter Klamauk gehört einfach auch zu jedem Kluftiband dazu. Insgesamt zwar nicht der beste, aber ein sehr guter Roman aus der Reihe. Unterhaltsam, lustig und zum Ende hin ganz schön aufregend. Ich bin jetzt jedenfalls noch ein kleines bisschen mehr zum Kluftifan geworden. So geht es mir immer, wenn ich einen netten Menschen noch besser kennenlerne.
Endlich ein neuer Klufti!
von Lesemaus2018 - 11.10.2020
Kluftinger ist einfach mein Lieblings-Regional-Krimi-Kommissar. Ihn und seine herrlich schräge Art, seine Kollegen, sein Verhältnis zu seiner Frau Erika und seinem Sohn samt Frau und Enkelkind sind einfach einzigartig. Und nachdem sich im letzten Band schon angekündigt hat, dass es noch einen alten Fall zu lösen gilt, ist auch im elften Band der Kluftinger-Reihe für die nötige Spannung gesorgt... Und dieser Fall führt den Kommissar wieder einmal in seine Vergangenheit und einen damals scheinbar zu Unrecht verurteilten. Diesem verspricht Klufti auf dem Sterbebett, dass er den richtigen Mörder zur Rechenschaft ziehen wird... Und als wäre das nicht schon belastend genug, verstärkt nun auch eine neue Kollegin Kluftis Team. Und die ist so ganz anders als das Team: Jung, vorlaut und eine Kettenraucherin. Das stellt die Jungs in Kluftis Truppe und ihn selbst vor die ein oder andere Herausforderung. Doch neben dem Kriminalfall ist auch regelmäßig für den ein oder anderen Lacher gesorgt, wie man es eben bei Klufti gewohnt ist - zum Beispiel wenn es um das Geschlecht seines Enkelkindes geht, was bis zum Schluss geheim gehalten wird und ein ums andere Mal Rätsel aufgibt. Oder auch Kluftis Mails an den Vater seiner Schwiegertochter sind genial! Und auch der Doktor darf natürlich nicht fehlen samt Tipps zu Haushalt und Co., den der überforderte Kommissar nun auch noch selber schmeißen muss. Daumen hoch für einen gewohnt unterhaltsamen Klufti, der richtig Lust auf den nächsten Band macht.
Schlechte Unterhaltung
von Claudia S. / Kreis HD - 11.10.2020
Vielleicht erwarte ich zu viel, wenn ich möchte, dass ein Krimi auch dann den Hauptteil der Story einnimmt, wenn die Reihe schon Kultstatus erlangt hat. Das Buch ist unterhaltsam, gar keine Frage, aber der Fall ist alt, Kluftinger laboriert halbherzig dran herum und bestimmt 90% der Story dreht sich um ihn und sein Privatleben. Dass ewig gebraucht wurde, bis sein(e) Vornamen bekannt wurden, war ja noch ein bisschen lustig. Aber das Geschlecht des Enkelkindes so lang zu umschiffen, ebenso dessen Name, finde ich dann schon arg gewollt. Tut mir leid, ist nicht mehr witzig. Jede Figur sollte sich innerhalb einer Reihe weiterentwickeln und diese Entwicklung muss auch gar nicht vorhersehbar sein. Aber dass eine Figur sich so penetrant wichtig nimmt und jeglicher Arbeit dermaßen aus dem Weg geht, Gefühle anderer nicht wichtig nimmt, sich selbst noch immer extrem toll findet - ach, ich weiß nicht. Mich nervt es mehr, als dass es mich unterhält. Auch die "Trauerrituale" der Kollegen sind nur 100 Seiten bedingt lustig, danach lächerlich. Da tut "die Neue" richtig gut! Auch nicht klassisch, sondern ebenfalls eindeutig "anders", aber erfrischend und im Vergleich dann doch wieder normal. Na gut, sie müsste jetzt nicht unbedingt wie ein Aschenbecher stinken und bei jeder Gelegenheit rauchen. Es sind viele kurze Episoden aneinandergereiht und halbherzig zu einer ganzen Story zusammegeflickt. Mir kommt es vor, als wären den beiden Autoren irgendwann Ideen gekommen, die nun geballt hier untergebracht worden sind, aber einfach nicht wirklich passen wollen. Vor allem hat es da auch Puzzleteilchen, die ich ganz übel finde. Besonders das Kapitel auf dem Tierfriedhof finde ich schlicht und ergreifend entsetzlich. Auch die ach so nette Erika gefällt mir nicht so ganz. Hat sie sich da etwa Überheblichkeit angeeignet? Ehrenamtliche Helferin hin oder her, sie misst ihre Beschäftigung mit der von anderen und wertet. Nun, wer¿s braucht. Kluftingers Denschlisch ist auch nur kurz lustig - selbst da nicht so stark, wie das Autorenduo vermutlich meint. Und obwohl ich selbst im Leben mir keinen Thermomix ins Haus holen werde, finde ich das Geseiere darüber kein bisschen lustig. Von Krimi ist nicht viel zu merken. Der Part hätte für eine Kurzgeschichte ausgereicht. Anfangs dachte ich ja noch, komm, das entwickelt sich bis spätestens zur Mitte zu einem tollen, witzigen Krimi. Tja, dann schwand die Hoffnung. Mit jedem Kapitel mehr. Die Auflösung des alten Falles, der mehr durch Zufall zustande kam und mit Ermittlungskönnen so gar nix zu tun hat, enttäuscht dann auch noch komplett. Viele Figuren sind einfach unglaubwürdig und platt. Sogar Kluftingers Sohn und Schwiegertochter fangen an, berechnend zu handeln. Der Grund für die extrem abgespeckte Taufe ist jetzt echt nicht gerade etwas, auf das man stolz sein könnte. Und lustig finde ich das auch nicht. Überhaupt - ich konnte kaum über einen "dummen August" lachen, ich habe mich dafür aber arg über ganz viele Figuren im Buch richtig geärgert. Besonders über Kluftiger. Der ist kein bisschen lustig, der ist hier von A-Z einfach ein unsympathischer, arbeitsscheuer, egoistischer und eingebildeter Waldschrat. Tja, jetzt, wo ich Dampf abgelassen habe, schwanke ich nicht mehr, wie viele Sterne das wohl werden können. Meine Entscheidung steht - zwei Sterne. Fürs Papier.
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von Claudia S. / Kreis HD - 11.10.2020
Vielleicht erwarte ich zu viel, wenn ich möchte, dass ein Krimi auch dann den Hauptteil der Story einnimmt, wenn die Reihe schon Kultstatus erlangt hat. Das Buch ist unterhaltsam, gar keine Frage, aber der Fall ist alt, Kluftinger laboriert halbherzig dran herum und bestimmt 90% der Story dreht sich um ihn und sein Privatleben. Dass ewig gebraucht wurde, bis sein(e) Vornamen bekannt wurden, war ja noch ein bisschen lustig. Aber das Geschlecht des Enkelkindes so lang zu umschiffen, ebenso dessen Name, finde ich dann schon arg gewollt. Tut mir leid, ist nicht mehr witzig. Jede Figur sollte sich innerhalb einer Reihe weiterentwickeln und diese Entwicklung muss auch gar nicht vorhersehbar sein. Aber dass eine Figur sich so penetrant wichtig nimmt und jeglicher Arbeit dermaßen aus dem Weg geht, Gefühle anderer nicht wichtig nimmt, sich selbst noch immer extrem toll findet - ach, ich weiß nicht. Mich nervt es mehr, als dass es mich unterhält. Auch die "Trauerrituale" der Kollegen sind nur 100 Seiten bedingt lustig, danach lächerlich. Da tut "die Neue" richtig gut! Auch nicht klassisch, sondern ebenfalls eindeutig "anders", aber erfrischend und im Vergleich dann doch wieder normal. Na gut, sie müsste jetzt nicht unbedingt wie ein Aschenbecher stinken und bei jeder Gelegenheit rauchen. Es sind viele kurze Episoden aneinandergereiht und halbherzig zu einer ganzen Story zusammegeflickt. Mir kommt es vor, als wären den beiden Autoren irgendwann Ideen gekommen, die nun geballt hier untergebracht worden sind, aber einfach nicht wirklich passen wollen. Vor allem hat es da auch Puzzleteilchen, die ich ganz übel finde. Besonders das Kapitel auf dem Tierfriedhof finde ich schlicht und ergreifend entsetzlich. Auch die ach so nette Erika gefällt mir nicht so ganz. Hat sie sich da etwa Überheblichkeit angeeignet? Ehrenamtliche Helferin hin oder her, sie misst ihre Beschäftigung mit der von anderen und wertet. Nun, wer¿s braucht. Kluftingers Denschlisch ist auch nur kurz lustig - selbst da nicht so stark, wie das Autorenduo vermutlich meint. Und obwohl ich selbst im Leben mir keinen Thermomix ins Haus holen werde, finde ich das Geseiere darüber kein bisschen lustig. Von Krimi ist nicht viel zu merken. Der Part hätte für eine Kurzgeschichte ausgereicht. Anfangs dachte ich ja noch, komm, das entwickelt sich bis spätestens zur Mitte zu einem tollen, witzigen Krimi. Tja, dann schwand die Hoffnung. Mit jedem Kapitel mehr. Die Auflösung des alten Falles, der mehr durch Zufall zustande kam und mit Ermittlungskönnen so gar nix zu tun hat, enttäuscht dann auch noch komplett. Viele Figuren sind einfach unglaubwürdig und platt. Sogar Kluftingers Sohn und Schwiegertochter fangen an, berechnend zu handeln. Der Grund für die extrem abgespeckte Taufe ist jetzt echt nicht gerade etwas, auf das man stolz sein könnte. Und lustig finde ich das auch nicht. Überhaupt - ich konnte kaum über einen "dummen August" lachen, ich habe mich dafür aber arg über ganz viele Figuren im Buch richtig geärgert. Besonders über Kluftiger. Der ist kein bisschen lustig, der ist hier von A-Z einfach ein unsympathischer, arbeitsscheuer, egoistischer und eingebildeter Waldschrat. Tja, jetzt, wo ich Dampf abgelassen habe, schwanke ich nicht mehr, wie viele Sterne das wohl werden können. Meine Entscheidung steht - zwei Sterne. Fürs Papier.
K1 folgt einem Cold Case
von ikatzhorse2005 - 11.10.2020
Funkenmord Kluftingers neuer Fall von Volker Klüpfel und Michael Kobr "Sandy, hast du schon was fürs Post-Mädle?" fragte Hefele. "Wissen Sie, eigentlich sollten Sie erst in ein, zwei Stunden kommen. Sind Sie neu?" Sie lachte. "Mit mir geht zwar meistens die Post ab, aber Briefe hol ich keine. Ich bin die..." "...neue Kollegin" vollendete Kluftinger ihren Satz, der sich wieder daran erinnerte, dass Lodenbacher ihr Kommen ja angekündigt hatte. Im Nachfolgeband und Kluftingers neuen Fall bekommt das Ermittlerteam weibliche Unterstützung. Luzia Beer, genannt Lucy, neue Kommissarin im K1, hat es anfänglich nicht leicht, in die Fußstapfen des verstorbenen Eugen Strobel zu treten. Neben dem frischen Wind, der allen im Kommissariat gut zu tun scheint, gilt es, einen ungeklärten Fall, einen Cold Case aufzuklären. Kluftinger als neuer kommissarischer Leiter des Präsidiums liegt viel daran ein Versprechen einzulösen, welches er im letzten Band gab. ... Neben der eigentlichen Ermittlungsarbeit hat Kluftinger dieses Mal jede Menge private Wäsche zu waschen und muss sich neuen Herausforderungen ganz banaler Art stellen. Die beiden Autoren legen dem sympathischen Ermittler jede Menge Steine in den Weg, über die er auf amüsante Art stolpert. In diese Fettnäpfchen tritt Kluftinger all zu gern auf gewohnt lustige Weise. Aktuelle Themen suchen im Buch ihre Bestätigung und zahlreiche Klischees werden hinreichend bedient. Gestört hat es mich nicht, so wirkt das Gelesene neben der Tradition doch originell. Im bekannt flüssigen, ansprechenden Schreibstil erzählen Klüpfel und Kobr einen unterhaltsamen Krimi. Die vertrauten Charaktere und Figuren leben durch ihre Beständigkeit. Ihre Dialoge verleihen dem Gelesenen den nötigen Esprit. Für Charme und neues Denken sorgt die junge Kollegin, die Kluftinger mit ihren frischen Ermittlungsmethoden zur Seite steht. Dabei sorgt die Auflösung um den Fall Karin Kruse für Überraschungen. Fazit: Wer die Serie um das Ermittlerteam Kluftingers kennt, ist hier gut bedient und erhält eine runde Krimigeschichte im üblichen Stil. Ich mag die Kultfigur Kluftinger wegen seiner Normalität. Er beschreibt einen grundfesten Charakter, der ab und an mit den Alltäglichkeiten und äußerlichen Gegebenheiten hadert. Doch seine Ehrlichkeit und sein Spürsinn bringen ihn letztendlich ans Ziel. Eine klare Lesempfehlung für den Kommissar mit Leib und Seele, für Fans und Leser, die nicht alles so bierernst sehen.
Cold Case
von crazy girl - 10.10.2020
Das Cover zeigt eine alte Akte und gefällt mir sehr gut. Der Titel ist auch passend gewählt. Geschah doch der Mord an einem Funkensonntag am 20. Februar 1985. Endlich wieder ein neuer Klufti. Es geht um einen alten Fall, wo eine junge Frau, an einem Holzkreuz angebunden, verbrannt ist. Damals war der Vater von Kommissar Kluftinger noch im Polizeidienst. Klufti quält dieser alte Fall und es kommt zu Konflikten mit seinem Vater und mit seinem Sohn. Dann ist Erika auch noch gesundheitlich angeschlagen und kann ihren häuslichen Pflichten nicht nachkommen. Und der Kommissar versucht im Haushalt auszuhelfen. Auf der Arbeit bekommt er noch eine junge Kollegin, die in ihrer saloppen Art nicht immer ganz ankommt. Wieder einmal ein spannender Fall mit einem Kommissar der kein Fettnäpfchen auslässt. Weder im privaten noch im beruflichen Bereich. Ich habe beim Lesen herzlich gelacht und war doch auf das unerwartete Ende gespannt.
Kluftis größter Fehler
von Natalie - 10.10.2020
Kluftingers erster großer Fall, der ihm den Weg zu seiner Karriere als Kommissar ebnete, holt ihn ein. Nach Jahren kommt heraus, dass Kluftinger einen Unschuldigen zu einem Geständnis gebracht hat. Jetzt setzt der Kommissar alles daran, den wahren Täter zu finden, auch wenn seine Kollegen es für Unsinn halten. Nur die neue Kollegin Lucy Beer steht ihm zur Seite. Klüpfer und Kobr sind wieder in alter Manier zurück und schicken den kauzigen, aber sympathischen allgäuer Kommissar ein weiteres Mal auf Mörderjagd. Schon in den anderen Bänden ging es immer mal wieder um das private Leben des Kommissars; in diesem Band wird es noch mehr in den Vordergrund gestellt. Erika hat der Überfall auf ihren Mann ziemlich mitgenommen und Kluftinger muss sich um den Haushalt kümmern. Außerdem möchte er es seinem liebsten Erzfeind Doktor Langhammer endlich heimzahlen. Und dann steht auch noch die Taufe des Enkelkindes an. Das Autorenduo versucht zudem auf seine Art aktuelle Gesellschaftsthemen mit einzubinden. Ob es nun um Flüchtlinge, Gleichberechtigung oder genderneutrale Sprache geht. Ob das hier unbedingt notwendig ist, muss wohl jeder für sich entscheiden. An sich ist es nicht schlimm, wenn es mehrere Szenen außerhalb der Ermittlungen gibt. Das macht die Buchreihe aus und vor allem in diesen Situationen kommt der Humor hervor. Auch wenn sich Klufti bei gewissen Sachen manchmal schon sehr doof anstellt, obwohl er doch ein ziemlich guter Ermittler ist. Aber in diesem Teil nimmt es etwas Überhand und verdrängt die Ermittlungsarbeiten stark. Erst im letzten Drittel geht es wirklich zur Sache und es kommt etwas Spannung auf. Der Fall bleibt dadurch eher blass und konnte mich nicht so packen wie die früheren. Frischen Wind bringt die neue Kommissarin Lucy Beer. Anfangs war ich nicht so angetan von ihr, aber mit der Zeit fügt sie sich - trotz ihrer Art - gut ein. Da die Ermittlungen eher im Hintergrund stehen, bekommt man aber auch von Lucy nicht ganz so viel mit. Vielleicht ist bei der Reihe langsam die Luft raus, vielleicht war es einfach ein schwächerer Band. Trotz allem habe ich das Buch letztendlich gerne gelesen und ein paar unterhaltsame Stunden gehabt. Sollte es einen weiteren Teil geben, wäre es bloß schön, wenn der Fokus wieder mehr auf dem Fall und den Ermittlungsarbeiten liegen würde.
Und ab geht die Lucy
von Elke Seifried - 10.10.2020
Ich kann mich noch gut an den ersten Fall für Klufti erinnern, der mich sofort zum Fan des kultigen Allgäuer Kommissars und des Autorenduos gemacht hat. Auch der Milchgeldfall war mir noch im Kopf, hat er damals noch grün um die Ohren, aus Mendler doch solch ein spektakuläres Geständnis für den Mord an Karin Kruse, die während im Dorf das Funkenfest gefeiert wurde, lichterloh auf einem Scheiterhaufen brannte, herausgepresst und sich damit als Ermittler einen Namen gemacht. Seit dieser Mendler ihm aber im Sterben liegend das Versprechen abgerungen hat, den wahren Mörder zu finden, will Kluftinger die Sache nicht mehr aus dem Kopf. Denn auch wenn gilt, »Ein Versprechen, das man einem Verbrecher gibt, zählt nicht.« und sonst niemand Interesse daran hat, den Fall nochmal aufzurollen - schließlich wurde der Täter gefasst und hat seine Strafe verbüßt, ist er fest dazu entschlossen den wahren Schuldigen zu finden. Die Chance ist gekommen, als es heißt, »Sie können ab heute eh machen, was Sie wollen.« »So brauchen Sie das jetzt aber auch nicht sagen.« »Nein, ich meine das ganz im Ernst. Sie können das jetzt ganz allein entscheiden. Weil Sie nämlich die kommissarische Leitung des Präsidiums übernehmen werden.« Mehr als gelegen kommt auch, dass Ermittlungen aus dem letzten Fall, die ja noch nicht abgeschlossen waren, sich mit dem Cold Case überschneiden. Eine Fachfrau in Sachen kalter Fälle soll die neue Kollegin Lucy sein, die die Stelle von Eugen Strobl, wegen dessen Tod noch das ganze Team unter Schock steht, ersetzen soll. Dass sie es schwer haben wird, die Lücke, die der langjährigen Kollege hinterlässt zu füllen und das auch noch als junge Frau, ist wohl mehr als klar. Aber wird es mit ihrem frischen Wind vielleicht gelingen Karin Kruses wahren Mörder hinter Gitter zu bringen? Das wird natürlich nicht verraten, denn als Leser darf man hier ja mit auf die eher spärlich gehaltenen Ermittlungen gehen, und dem wenigen an Spannung was dadurch vorhanden ist, darf man sicher nichts mehr abzwacken. Aber ein paar kleine private Einblicke dürfen vielleicht noch sein, davon gibt es ja auch im Roman mehr als genug. Klufti als Hausmann, fit im Wäsche rosa färben und im Thermomix für die Nachspeise sorgen ist genauso mit dabei, wie eine Depression seiner Ehefrau, altbekannte Querelen mit seinem geliebten Doktor Langhammer, »Ihre Frau macht gerade eine schwere Zeit durch«, riss Langhammer ihn aus seinen Gedanken. »Kein Wunder, wenn Sie da sind«, und auch von seinen Englischkenntnissen gibt es wieder einige Kostproben, wenn es um die Taufe des Buzele geht, "¿ is dived in water. Besser gesagt under water, and so, it kriegs¿ becomes a ghost. Nicht irgendeinen Geist, sondern den heiligen. By us, it is an Inder, who dives the kid.", oder auch zum einen oder anderen Missverständnis kommt, »So, will you wieder work here, in Germany, als Doktor? We could noch einen gebrauchen, here. Not always Longhammer.« »Who has a long¿ hammer?« »This is a long story. Aber wär good, when you here Doktor.« Der Mann hob resigniert die Schultern. »I would love to, but I must not.« Kluftinger runzelte die Stirn. Diese Haltung wunderte ihn jetzt doch. »Schon klar, you can live here weiterhin, aber es ist doch schon besser, wenn Sie Ihr eigenes Geld verdienen und eine gute Wohnung haben, oder? Own money, good house, you know?«, Volker Klüpfel und Michael Kobr greifen wie immer auch aktuelle gesellschaftspolitische Themen auf. Geflüchtete Jugendliche, die in Altusried eine neue Heimat finden wollen, der Sinn einer Taufe, Pfarrer aus anderen Kulturen, die Stellung von Frauen in der Kirche oder die Aufnahme des Dritten Geschlechts in die Beamtensprache sowie sexistische Äußerungen der neuen Kollegin gegenüber, sind nur einige Beispiele dafür. Hier können sie mit einem tollpatschigen Kommissar, der von einem Fettnäpfchen ins nächste steigt und keine komische Situation auslässt, ihre Späße treiben. Der Schreibstil des Autorenduos liest sich wie immer flüssig, locker und leicht, was mir dieses Mal allerdings auch über die eine oder andere Länge helfen musste. Nicht nur bei den spärlichen Ermittlungen, wobei mir das grundsätzlich nichts macht, wenn die zugunsten des Spaßes in den Hintergrund treten, leider auch manch eine eigentlich witzige Szene habe ich dieses Mal als etwas zu ausgetreten empfunden. Ob es am Herbstblues lag, dass ich mich nicht mehr ganz so prächtig unterhalten gefühlt habe, sich mein Humor verändert hat, oder ob es tatsächlich so ist, dass hier zu viel versucht wird auszuschlachten, vermag ich nicht zu beurteilen. Zweifelsohne durfte ich aber schon noch oft schmunzeln und vor mich hin grinsen, wofür Szenen wie "Er stand auf und begann, die Wäschestücke nach dem Grad der Verschmutzung auf vier verschiedene Häufchen zu sortieren. Im Geiste gab er ihnen die Namen »geht grad noch mal«, »nimmer ganz astrein«, »bissle arg dreckig« und »höchste Zeit«, oder solche, er um vor der neuen Kollegin gut da zu stehen »Guten Morgen, Frau Göppel: Nein¿ ja, also, ich mein¿ ich krieg bitte zwei Vollkornsemmeln. Mit¿ Lachsschinken, schön mager. Aber bitte nicht so viel drauf, drei Scheiben reichen locker. Und ein Gürkle, bitte.« statt der gewohnten Salamisemmeln bestellt, die die dann aber so richtig zuschlägt, sorgen. Auch pointierte, witzige Dialoge wie »Schön, Fräulein Beer, dass Sie¿« »Frau«, unterbrach Sie ihn. »Wie bitte?« »Wenn schon Sie, dann Frau. Nix Fräulein. Sie sind ja auch kein Männlein oder ein Herrchen.", oder »Ja, sehr gut war¿s. Suppe, Brot und Rohkost. Und rate mal, wer den Nachtisch gemacht hat!« »Der Doktor Oetker?« »Schmarrn, ich. Kommt¿s halt am Wochenende mal zum Essen, und ich mach uns Heidelbeereis.«, haben mich natürlich zum Schmunzeln gebracht. Ich kenne das Team um den zwar gnadenlos tollpatschigen, aber eben auch menschlich, sympathischen Kommissar ja schon ein Weilchen, besonders amüsant fand ich dieses Mal deren Bemühen um mehr friedliches Zusammen. Sogar eine Whats-App Gruppe wird gegründet, und damit Nachrichten wie "Der zieht sie ja selber nicht an. Ist doch froh, wenn er seine Haferlschuhe anbehalten kann, weil er sich so schwer bücken kann mit dem Bauch ;-)" von Richard Maier Klufti nicht mehr durch seine Lappen gehen, macht sich sogar Klufti schlau, "Suchfeld, dann tippte er das Wort Wotsebb ein." Richtig frischen Wind bringt Lucy, "Sie gefällt mir, weil sie eine gute Analytikerin ist und noch dazu kein Püppchen, sondern eher handfest. Mit der habt ihr einen guten Fang gemacht.« die, wie sich entpuppt, super gut ins Team passt. Das bringt Entwicklungspotential mit sich und das kann ja in einer Reihe, die sich schon über so viele Fälle erstreckt, nie schaden. Erika, Langhammer und die diversen anderen Mitspieler sind natürlich wie immer auch mit an Bord, überzeichnet, mit Potential, den Leser zum Schmunzeln zu bringen. Alles in allem gibt es von mir als Fan noch vier Sterne, von einer fünf Sterne Begeisterung, bin ich doch ein gutes Stück entfernt.
Ein typischer Klufti
von Verena - 09.10.2020
Endlich ist der 11. Band der Kluftinger-Reihe erschienen. Für alle Klufti-Fans: der 11. Band birgt keine großen Überraschungen. Kluftinger gräbt nochmal seinen ersten Mordfall aus, da er überzeugt ist, damals den Falschen verhaftet zu haben. Der eigentliche Kriminalfall rutscht etwas in den Hintergrund. Der Leser erfährt vieles mehr über Klufti und seine Familie, die anstehende Taufe des Enkelkindes und auch mit Dr. Langhammer liefert sich Kluftinger mal wieder einen Schlagabtausch - also alles wie immer! Die einzig große Neuigkeit ist das Auftreten von Lucy Beer, der neuen Kollegin, die nach dem Tod von Eugen Strobel das Team um Klufti aufmischt. Für alle Fans der Kluftinger-Reihe auf jeden Fall eine klare Buch-Empfehlung! Die vielen Fettnäpfchen, in die der Kriminaler tritt, bringen einen mal wieder zum schmunzeln. Um den 11. Band verstehen zu können, muss der 10. Band unbedingt gelesen werden.
Klufti ist Kult
von cybergirl - 09.10.2020
Mit "Funkenmord" haben die Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr bereits den 11. Band der Kluftinger Reihe veröffentlicht. Immer noch ist Klufti Kult und ich freue mich über jeden neuen Band. In der Handlung ist zwischen dem 10. und 11. Band nicht viel Zeit vergangen, nur ein paar Wochen. Kluftingers Kollegen Maier und Hefele sind immer noch damit beschäftigt die Täter des Überfalls auf Kluftinger im Wald zu finden. Kluftinger selbst will den Fall "Funkenmord", den Mord an der Lehrerin Karin Kruse im Jahre 1985 neu aufrollen. Immerhin hat er dem sterbenden Mendler versprochen den wahren Mörder zu finden. Auch fühlt Kluftinger sich dafür verantwortlich, dass Mendler viele Jahre unschuldig im Gefängnis gesessen hat. Dabei unterstützt ihn die neue Kollegin Lucy Beer die gar nicht so recht in das Team zu passen scheint Lucy ist jung und hat ein vorlautes Mundwerk, auch ihre Ausdrucksweise stößt bei den Kollegen auf Ablehnung. Dazu kommt noch, dass Lucy ja den Kollegen Strobel ersetzten soll, der im letzten Band zu Tode kam und von den Kollegen schmerzlich vermisst wird. Auch privat hängt Kluftinger die Bedrohung und der Überfall noch nach. Seine Frau Erika leidet seither unter starker Migräne und Antriebslosigkeit. So muss Kluftinger einen Teil der Hausarbeit übernehmen, wobei die Wäsche ihn schon überfordert. Auch in den Genuss seine so geliebten Käsespatzen kommt er zurzeit nicht. Wie gewohnt enthält auch dieses Buch wieder viel Lokalkolorit, auch der Humor den man von den beiden Autoren kennt kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Die Protagonisten haben oft ihre kleineren oder größeren Macken und viele sind in all den Jahren etwas wie Freunde geworden auf die man sich von Band zu Band freut. Normalerweise sage ich, man kann mit jedem Band in die Kluftinger Reihe starten, da die Bücher immer in sich abgeschlossen sind. Bei diesem Buch ist das anders, ich empfehle auf jeden Fall Band 10 vorher zu lesen, da Band 11 eine Fortsetzung der Geschichte ist. Jetzt heißt es wieder warten bis irgendwann Band 12 erscheinen wird. Ich hoffe, dass Kommissar Kluftinger noch nicht zu bald in Rente geht.
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