Hat mich leider nicht gecatcht.. ¿¿ Zäher Aufbau, bei dem ich dachte, es klärt sich gar nichts mehr auf. Das Ende war okay...¿¿¿¿¿
Yrsa Sigurðardóttir ist ja eigentlich für ihre düstere, isländische Atmosphäre bekannt, aber dieses Buch hat mich leider gar nicht so richtig gecatcht. Für mich war es am Ende leider nur eine sehr durchschnittliche Lektüre. ¿ Read-Vibe: Okay, aber mehr auch nicht.Meine Eindrücke:Zähe Spannungskurve:Die Geschichte zog sich phasenweise ganz schön in die Länge. Fast am Ende dachte ich sogar, es wird gar nicht mehr aufgeklärt, weil sich die Fäden einfach nicht zusammenfügen wollten. Das hat beim Lesen leider etwas an den Nerven gezehrt. ¿¿Das verwirrende Finale:Das Ende war letztendlich okay, aber irgendwie auch nicht. Die Auflösung kam zwar, aber der Täter war am Ende jemand, von dem man es absolut nicht erwartet hätte - und das leider nicht im positiven, genialen Thriller-Sinne, sondern eher so, dass es sich ein bisschen herbeikonstruiert angefühlt hat. ¿¿Fehlender Roter Faden: Mein größtes Problem mit dem Buch war die Struktur: Am Ende hing zwar alles zusammen, aber irgendwie auch nicht. Die Verknüpfungen der einzelnen Handlungsstränge wirkten auf mich nicht ganz rund und ließen mich eher unbefriedigt zurück. ¿¿¿¿¿Fazit:Ein Thriller mit einer coolen, eisigen Grundstimmung, dem es aber massiv an logischer Tiefe und echtem Nervenkitzel fehlt. Kann man lesen, muss man aber nicht - für mich leider nur magere 2 von 5 Sternen. ¿¿¿