Tucker habe ich geliebt, mit Sabrina und dem Thema kam ich leider nicht klar.
3,5/5 ¿¿ Dieses Buch habe ich ewig vor mir hergeschoben. Zum einen wollte ich die Reihe eigentlich noch gar nicht beenden. Zum anderen wusste ich seit Band 3, worum es hier gehen würde und hatte bei dem Thema von Anfang an ein komisches Gefühl.Wobei es an Tucker überhaupt nicht lag, im Gegenteil. Ihn mochte ich schon als Nebencharakter total gerne und hier war es genauso. Er ist unglaublich herzlich, empathisch und nimmt sich für andere zurück, ohne sich zu vergessen. Ein richtiger Green Flag. Bei Sabrina war's leider genau andersrum. Ihre Ausgangssituation fand ich spannend und auch ihr Traum von Harvard hatte Potenzial, warm geworden bin ich mit ihr trotzdem nie. Sie hat auf mich oft ziemlich kühl gewirkt und ich dachte die ganze Zeit, okay, das gibt sich noch, es wurde aber eher schlimmer. Vor allem mit ihrer Sturheit kam ich schwer klar, weil sie so an ihren eigenen Vorstellungen festhält, dass für alles andere kein Platz mehr ist. Dadurch hat dann auch die Liebesgeschichte immer weniger funktioniert. Am Anfang fand ich ihre Dynamik noch interessant, auch wenn mir vieles zu körperlich war, später fehlte mir einfach die emotionale Tiefe. Genauso gefehlt hat mir die Dynamik der Freundesgruppe, die ich an den anderen Bänden so geliebt habe. Der Fokus lag hier stärker auf den beiden und dieses typische Off Campus Gefühl war weg. Und dann war da noch der Aufbau. Am Ende von Band 3 erfährt man ja schon, worauf alles hinausläuft, bis es hier so weit ist, vergeht aber gefühlt die halbe Geschichte. Die fand ich eigentlich richtig cool, nur hat es sich angefühlt, als hätte ich mich ungewollt gespoilert. Cooler hätte ich es gefunden, das vorher nicht zu wissen, so war es nur ein Warten darauf. Und danach ging es gefühlt nur noch um dieses eine Thema, was mir irgendwann zu viel war. Fazit:Für mich leider der schwächste Band der Reihe. Tucker habe ich echt geliebt, nur mag ich dieses Thema nicht und mit Sabrina bin ich nie warm geworden.