Spannender VR-Thriller mit starkem Cover, cooler Welt und viel Nervenkitzel. Auch ohne Gaming-Vorkenntnisse absolut fesselnd. ¿¿
Schon auf den ersten Blick sticht Full Dive durch sein außergewöhnliches Cover hervor. Der Titel ist in einen Drachen aus Platinen, bunten Kabeln, Prozessoren und leuchtenden Glasfasern eingebettet - ein starkes Bild, das perfekt zum Inhalt passt. Im Gaming-Kontext steht "Full Dive" für das vollständige Eintauchen des Bewusstseins in eine virtuelle Welt, und auch der Drache spielt im Buch eine zentrale Rolle. Besonders schön gestaltet sind zudem die erste und die letzte Seite, auf denen jeweils eine Landkarte der virtuellen Welt des Videospiels abgebildet ist.Die Geschichte begleitet den Protagonisten Jess, der sich anstelle seines in der Gaming-Welt bekannten großen Bruders in den Test eines neuartigen Computerspiels einschleust. Gemeinsam mit ihm erfährt man nach und nach mehr über die revolutionäre Technologie und den mysteriösen Inhaber der Spielefirma. Dabei geht es längst nicht nur darum, Fehler im Spiel zu finden - es steckt sehr viel mehr dahinter, und der Entwickler schreckt vor nichts zurück, um seine Ziele zu erreichen.Zusammen mit einer weiteren Mitspielerin beginnt Jess, das wahre Ziel hinter dem Spiel zu entschlüsseln. Ab diesem Punkt wird es richtig spannend: Man fiebert bis zum Schluss mit und stellt sich unweigerlich die Frage, was wäre, wenn eine solche virtuelle Realität tatsächlich existieren würde. Es macht großen Spaß, mit Jess durch die virtuelle Welt zu streifen, Herausforderungen zu meistern und bis zum Ende zu bangen, ob der Plan des skrupellosen Entwicklers aufgeht.Auch wenn ich nicht zur eigentlichen Zielgruppe des Buches gehöre und selbst kein Gamer bin, hat mich Full Dive vollkommen in seinen Bann gezogen. Eine fesselnde Geschichte, die Spannung, Technik und Fantasy auf gelungene Weise verbindet.