>> Gute Dinge, die einem das Schicksal schenkt, sollte man festhalten, nicht wegstoßen. << - S. 361
Meine Meinung:
Ich habe mich schon lange auf die neue Reihe der Autorin gefreut. Vor allem neugierig war ich auf das Setting in den Highlands
Durch den leichten und bildhaften Schreibstil bin ich schnell in der Geschichte angekommen und die Atmosphäre der Highlands hat mich bereits nach den ersten Seiten in ihren Bann gezogen. Ich konnte mir besonders die überwältigende Natur gut vorstellen und es war beinahe so, als wäre ich selbst vor Ort gewesen.
Der Einstieg war spannend und man merkt direkt in was für einer schwierigen Lage sich Summer befindet. Es scheint beinahe unmöglich aus dieser Situation wieder heile herauszukommen. Was spannend anfing und viel Lust auf mehr gemacht hat, hat mich leider immer mehr verloren und ich hatte das Gefühl das Erzählte schon einmal gelesen zu haben. Ich weiß, dass man das Rad als Autor*in nicht neu erfinden kann. Trotzdem hätte ich mir gewünscht in der Geschichte ein paar mehr Überraschungsmomente erlebt zu haben. Für mich war die Geschichte zu vorhersehbar und oft konnte ich mir schon vorstellen, wie die Geschichte weitergehen würde.
Mit der Protagonistin Summer bin ich leider nicht so richtig warm geworden, wodurch es mir wiederum schwer fiel mich auf die Verbindung zwischen ihr und Duncan einzulassen. Im späteren Verlauf wurde dies immer besser, allerdings blieb bis zum Ende hin eine gewisse Distanz, wodurch der letzte Funke leider nicht übergesprungen ist.
Ein kleines Highlight war für mich Tristan, der mit seiner Art viel Leichtigkeit und humorvolle Szenen in die Geschichte gebracht hat. Er hat mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Fazit:
Ein Buch mit einem atemberaubenden Setting in den Highlands, das mich aber leider nicht komplett überzeugen konnte. Ich hatte zunehmend das Gefühl so eine Geschichte bereits gelesen zu haben und hätte mir ein paar überraschende Momente gewünscht, die mich an die Geschichte fesseln.
3,5/5