Dieser Teil der Kings of Sin-Reihe lässt mich zwiegespalten zurück.
Anhand des Klappentextes hatte ich bereits eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie sich die Handlung entwickeln würde.
Was dann tatsächlich passiert ist, war jedoch das komplette Gegenteil und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich diese Wendung gut oder schlecht finden soll.
Die besondere Verbindung zwischen Ayana und Vuk ist von ihrem ersten Aufeinandertreffen an spürbar.
Im Gegensatz dazu wirken Ayana und ihr Verlobter fast wie Fremde.
Da ihre Beziehung ohnehin unter keinem guten Stern steht, versuchen Ayana und Vuk anfangs, Abstand voneinander zu halten.
Aber die Autorin versteht sich blendend darauf, diese verbotene Liebe nicht nur einem als Leser schmackhaft zu machen
Mit anderen Worten: Das selbst auferlegte Kontaktverbot gerät schnell in Vergessenheit.
Mir hat es super gefallen, wie Ana Huang den Gewissenskonflikt in Bezug auf Ayanas Verlobung mit Jordan (Vuks bestem Freund) eingebaut hat.
Sie hat die Lösung für dieses Problem auch nicht auf dem Silbertablett präsentiert, sondern den Leser mit Ayana und Vuk mitleiden lassen.
Meine Erwartungshaltung, dass der größte Konfliktpunkt in diesem Buch der Ich bin in die Verlobte meines besten Freundes verliebt-Konflikt ist, war weit gefehlt.
Die gesamte Handlung war wesentlich brutaler und düsterer, als ich es mir hätte ausmalen können.
Vuks Vergangenheit bringt nämlich ordentlich Action leider nicht im positiven Sinne in seine Liebesgeschichte mit Ayana.
Da ich ein großer Fan von Suspense-Romanen bin, war ich über diese Entwicklung gar nicht mal so traurig.
Nur hat die Früher war ich Mitglied in einer elitären Auftragskillergruppe und mein Ausstieg hat sie sehr verärgert-Entwicklung nicht so recht zur restlichen Handlung gepasst.
Viele der Geschehnisse waren mir irgendwann zu viel, und Vuk konnte man dann auch nicht mehr als morally grey betiteln seine Taten fielen schon in den schwarzen Bereich.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir der Roman gut gefallen hat.
Beide Parts Lovestory und actionreiche Nebenhandlung haben mir für sich alleinstehend gut gefallen, aber zusammen als eine Geschichte hat es für mich nicht gepasst.
Das eigentliche Highlight der Geschichte ist sowieso Shadow.