Wer einen guten skandinavischen Kriminalroman lesen möchte mit einer atemberaubenden Spannung verknüpft mit aktuellen Themen, der ist mit dem Buch Wellengrab Band 7 aus der Fabian Risk Reihe von Stefan Ahnhem bestens beraten.
Von Anfang an baut der Autor eine Spannung auf, die sich bis zum Ende des Buches aufrecht hält und die mich komplett gefesselt hat.
Der Schreibstil des Autors ist leicht zu lesen und sorgt dafür, dass das Kopfkino in bunten Farben ohne Unterbrechung läuft. Die Kapitel haben eine ganz angenehme Länge und die 622 Seiten haben sich viel zu schnell zu Ende lesen lassen.
Wer die anderen Bände noch nicht kennt, wird dennoch dem Geschehen ohne Probleme folgen können. Der Autor baut kleine Rückblicke ein, die keine Fragen offen lassen.
Die Atmosphäre des Geschehens ist sehr gut ausgearbeitet und auch wenn dieses nur eine Geschichte ist, so ist dieses leider, gerade in der heutigen Zeit, nicht abwegig. Geld bedeutet Macht und wo viel Macht herrscht, da ist auch die Gier und die Skrupellosigkeit nicht weit entfernt. Das sorgte bei mir nicht nur für Entsetzen, sondern auch für Gänsehaut.
Besonders mein Mamaherz hat bei dem Zusammenhängen mit den Kindern sehr geblutet.
Während ich mich am Anfang fragte, wie denn bloss diese verschiedenen Ereignissen zusammenhängen, so fügen sich diese nacheinander zusammen und offenbaren ein brutales und echt grausames Netzwerk, mit dem ich nicht im geringsten gerechnet hätte.
Die Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Stefan Ahnhem versteht es einfach perfekt, den Leser an die Hand zu nehmen, in das Geschehen zu beamen und diesen spannend fesselnde Lesestunden in bunten Farben zu schenken.
Ich hoffe sehr, dass Band 8 schon bald erscheinen wird