¿¿¿¿¿¿¿¿¿Sutton versucht gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn, ihrer Vergangenheit zu entkommen und sich in Sparrow Falls ein neues Leben aufzubauen. Dort begegnet sie Cope, der selbst mehr mit sich herumträgt, als er nach außen zeigt. Zwischen vorsichtigem Vertrauen, alten Wunden und einer Gefahr, die nie ganz verschwindet, entsteht eine Geschichte, die emotional berührt und gleichzeitig unglaublich spannend ist.Ich liebe Geschichten, in denen zwei Menschen sich nicht gegenseitig retten, sondern sich zeigen, dass sie nicht mehr alles alleine tragen müssen. Und genau dieses Gefühl hat mir Broken von der ersten Seite an gegeben.Sutton war für mich eine unglaublich starke Protagonistin. Nicht, weil sie immer mutig war, sondern weil sie trotz ihrer Ängste jeden Tag weitergemacht hat. Gerade das hat sie so greifbar gemacht. Und Cope... ich glaube, er hat sich ganz leise einen Platz unter meinen liebsten Bookboyfriends gesichert. Seine Geduld, seine Fürsorge und die Art, wie er Sutton den Raum gegeben hat, ihr eigenes Tempo zu gehen, haben mein Herz einfach schmelzen lassen.Besonders berührt haben mich aber die Momente mit Suttons Sohn. Diese kleinen, liebevollen Szenen haben der Geschichte so viel Wärme gegeben und gezeigt, dass es hier um so viel mehr geht als nur um eine Liebesgeschichte.Ich liebe außerdem, wie Catherine Cowles Spannung und Geborgenheit miteinander verbindet. Sparrow Falls fühlt sich inzwischen wie ein Zuhause an, während im Hintergrund ständig diese unterschwellige Anspannung mitschwingt. Auch wenn ich irgendwann eine Vermutung hatte, wie sich manches entwickeln könnte, hat das meiner Spannung überhaupt keinen Abbruch getan. Ich wollte einfach unbedingt wissen, wie alles zusammenkommt.Der Schreibstil war wieder wunderschön - emotional, atmosphärisch und so leicht zu lesen, dass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Ich habe mitgefiebert, gehofft, gelächelt und an einigen Stellen einfach nur ganz fest mit den Figuren mitgefühlt.Als ich das Buch beendet hatte, wollte ich Sparrow Falls eigentlich gar nicht mehr verlassen. Genau solche Geschichten liebe ich: Sie bringen das Herz zum Klopfen, schenken Hoffnung und erinnern einen daran, dass selbst nach den dunkelsten Zeiten wieder Licht kommen kann.