Subaru und Yohei sind frisch zusammen, doch Yoheis Abschluss rückt näher. Um die Zeit an der Uni unvergesslich zu machen, schlägt Subaru ein gemeinsames Kunstprojekt vor. Doch je näher der Abschied kommt, desto mehr nagen Unsicherheit und Eifersucht an ihm, besonders, als Yohei sich mit einem ehemaligen Lehrer austauscht. Was wird aus ihnen, wenn sie nicht mehr zusammen wohnen?
Auch der zweite Band hat mir wieder richtig gut gefallen. Ich mag einfach, wie natürlich sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt. Es ist nicht alles rosarot und genau das macht es irgendwie aus. Es gibt Unsicherheiten, Missverständnisse, unausgesprochene Erwartungen. Ich fand es dadurch einfach sehr authentisch und greifbar, weil ich denke das eine oder andere kann man persönlich auch sehr gut nachvollziehen.
Besonders spannend fand ich, wie unterschiedlich die beiden bestimmte Dinge empfinden, was der eine als Nähe empfindet, löst beim anderen eher Druck aus. Das zeigt, wie wichtig Kommunikation ist, aber auch, wie herausfordernd sie sein kann. Man wächst eben in eine Beziehung rein und das Schritt für Schritt. Dieses wurde hier sehr schön umgesetzt.
Ich liebe es, zu sehen, wie sich beide langsam öffnen, Vertrauen aufbauen und anfangen, sich gegenseitig besser zu verstehen. Dabei bleibt jeder von ihnen ein eigenständiger Charakter mit eigenen Bedürfnissen. Nur weil man ein Paar ist, muss man nicht alles gemeinsam machen, auch das wird sehr sensibel angesprochen und macht die Reihe nur noch sympathischer.
Der Band ist nicht nur emotional, sondern bringt auch mehr spice mit als sein Vorgänger. Es hat perfekt zur Stimmung und der Geschichte gepasst und hat auch in diesem Bereich die Entwicklung der beiden als Paar gezeigt
Good Morning Sunshine bleibt für mich eine tolle Feel-Good-Reihe: warmherzig, charmant und realistisch. Eine richtig schöne Mischung aus Romance, Slice of Life und Coming of Age mit einem wirklich sympathischen Paar