Monster versetzen Korea ins Chaos und Hong-Chan stellt sich ihnen entgegen. Doch der Kampf fordert ein großes Opfer: Ihre Anführerin Sora stirbt. Jia beginnt daraufhin zu forschen und entdeckt eine Möglichkeit, die Katastrophe vielleicht doch noch zu verhindern.Dafür reist sie zurück ins 19. Jahrhundert und nimmt die Identität eines Mannes an. Ihr Ziel ist es, den Maler Yu-Bok zu töten, denn aus seinen Kunstwerken sind die Monster entstanden. Allerdings darf Jia die Vergangenheit nicht zu stark verändern. Bevor sie Yu-Bok töten kann, muss er deshalb zunächst seine berühmten Werke erschaffen.Sie schleust sich an einer Kunstschule ein und findet Yu-Bok schneller als erwartet. Doch die Situation im 19. Jahrhundert ist vollkommen anders, als Jia angenommen hat, und ihr Plan wird dadurch deutlich komplizierter. Nachdem die anfängliche Hektik der Geschichte etwas abgeklungen war, konnte ich richtig in die Handlung eintauchen. Das Setting im 19. Jahrhundert hat mir besonders gut gefallen und die Zeitreise wurde spannend umgesetzt.Durchgehend passiert genug, sodass bei mir keine Langeweile aufgekommen ist. Der Schreibstil ist modern und flüssig, wodurch die Seiten nur so dahingeflogen sind. Gerade gegen Ende hat mich die Geschichte emotional richtig gepackt und ich war vollkommen in der Handlung gefangen.Allerdings hätte ich mir am Ende noch einige zusätzliche Erklärungen gewünscht. Für mich war die Auflösung nicht in allen Punkten schlüssig und ich hatte das Gefühl, dass mir ein paar wichtige Informationen fehlen.Vielleicht werde ich das Buch irgendwann noch einmal lesen. Eventuell erschließen sich mir beim zweiten Lesen die Zusammenhänge besser. Trotz dieser offenen Fragen hat mich die Geschichte insgesamt sehr mitgerissen.