Ein schöner Abschluss der Trilogie.
Saint Alvarez, der Wide Receiver der L.A. Vipers, ist wegen einer Schlägerei mit seinem besten Freund bei einem Spiel in Verruf. Um diesen Ruf wiederherzustellen, soll eine Dokumentation über ihn gedreht werden. Die Producer erhoffen sich da natürlich viel Drama und den Grund für den Bruch mit Flynn. Sportjournalistin Callie McQueen hat auf TikTok eine große Reichweite und liebt den Job als Journalistin. Sie soll diese Reportage drehen. Doch wegen einem Faupax in einem Interview hat auch sie es nicht einfach wieder Fuß zu fassen. Sie wird eher belächelt. So auch von Saint. Saint ist verständlicherweise total gegen diese Dokumentation und blockt alles ab. Er stellt seine Grenzen klar und zeigt, dass er absolut keine Lust hat. Callie spornt das nur umso mehr an.Die beiden sind wie Feuer und Wasser. Wenn sie aufeinandertreffen, wird es hitzig. Ich mochte ihre Dialoge und den Schlagabtausch zwischen den beiden sehr. Es sprüht nur so vor Funken. Die Interview-Drehtage sind entsprechend spannend gehalten. Denn Saint will auf keinen Fall etwas preisgeben und Callie braucht dringend Material und fühlt ihm auf den Zahn. Die beiden streiten sich immer wieder bis zu einem gewissen Punkt. Callie ist von Anfang an eher auf Flucht aus. Wenn es ihr zu viel wird, haut sie erst mal ab. Fand ich nicht ganz so gut, aber das ist nun mal ihre Art. Irgendwann schließen sie einen Waffenstillstand und ab da geht es mir viel zu plötzlich in die entgegengesetzte Richtung. Sie fallen übereinander her. Saint ist für Callie da, sie für ihn. Das war süß. Es war auch schön, wie die beiden sich gegenseitig geöffnet haben. Aber auch etwas naiv von Saint, weil Callie das alles hätte nutzen können. Aus ihrer Sicht konnte ich ihre Handlungsweisen oft noch nachvollziehen.Das große Thema ist natürlich der Grund, warum Flynn und Saint miteinander gebrochen haben. Es gibt immer ein paar neue Informationen, die einen fesseln. Dennoch war es recht schnell klar, worauf es hinausläuft. Ich fand es trotzdem sehr gut dargestellt, wie sehr sowohl Flynn als auch Saint darunter leiden. Von daher war es gut untergebracht. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist Saints Beschützerinstinkt gegenüber seiner Schwester. Ich dachte wirklich am Anfang, die ist erst sieben Jahre oder so. Tja, falsch gedacht. Volljährig. Aber beschrieben wie ein Kleinkind und er verhält sich ihr gegenüber auch so. Gar nicht cool. Auch wer hinter dem Pseudonym steckt, der Callie schreibt, war schnell klar. Diese Chats waren mir aber irgendwie total kitschig und drüber.Fazit:Ein schöner Abschluss der Trilogie. Die Enemies waren deutlich spürbar. Leider war mir der Umschwung dann aber doch zu plötzlich und zu körperlich. Ich fand aber schön, wie sie miteinander auftauten und sich näherkamen. Auch das große Thema rund um die Schlägerei erhält konsequent Aufmerksamkeit und gerät nicht zu sehr in den Hintergrund. 4/5 Sterne