Verschiedene philosophische Traditionen (Phänomenologie, Hermeneutik, Pragmatik, Metaphysik oder analytisches philosophisches Denken) haben die grundlegenden Strukturen des religiösen Diskurses auf ihre eigene Art und Weise formuliert. Asle Eikrem zeigt, dass Einblicke in teilweise gegensätzliche Ansätze auf schlüssige Weise innerhalb des Rahmens einer umfassenden philosophischen Darstellung rekonstruiert werden können.
Asle Eikrem strives to develop a systematic philosophical understanding of the constitutive structures of religious discourses. Different philosophical traditions (phenomenology, hermeneutics, pragmatics, metaphysics or analytical philosophical thinking) have articulated these structures in their own distinctive ways. The author aims to show how insights from partly conflicting traditions can be coherently reconstructed within the framework of a comprehensive philosophical presentation. The central thesis guiding his work is inspired by the deep-metaphysics of German philosopher Lorenz B. Puntel, and states that the relation between the pragmatic, semantic and ontological structures of religious discourses must be understood as internally necessary. They cannot be thought independently from each other. The pragmatic and semantic structures of religious discourses must be understood as substructures in a comprehensive ontological dimension (Being) that is characterized as practicable and expressible. Verschiedene philosophische Traditionen (Phänomenologie, Hermeneutik, Pragmatik, Metaphysik oder analytisches philosophisches Denken) haben die grundlegenden Strukturen des religiösen Diskurses auf ihre eigene Art und Weise formuliert. Asle Eikrem zeigt, dass Einblicke in teilweise gegensätzliche Ansätze auf schlüssige Weise innerhalb des Rahmens einer umfassenden philosophischen Darstellung rekonstruiert werden können. Die zentrale These seiner Arbeit wurde durch die Metaphysik des deutschen Philosophen Lorenz B. Puntel geprägt und drückt aus, dass die sachliche Beziehung zwischen den pragmatischen, semantischen und ontologischen Strukturen religiöser Diskurse als innere Notwendigkeit verstanden werden muss. Diese Strukturen können nicht unabhängig für sich stehen. Die pragmatischen und semantischen Strukturen religiöser Diskurse müssen als Grundlage einer umfassenden ontologischen Dimension (Sein) verstanden werden.
Das Werk wurde mit dem Manfred Lautenschläger Award for Theological Promise 2015 ausgezeichnet.