Die Unabgrenzbarkeit des ästhetischen Subjektes exemplarisch beschrieben und mit verschiedenen theoretischen Perspektiven beleuchtet.
Bildungsprozesse werden gemeinhin in Bildungsinstitutionen angesiedelt und beforscht. Demgegenüber fokussiert Bernadett Settele exemplarisch auf eine Situation der Performancekunst, in der Bildungsprozesse angestoßen werden und Bildungen entstehen: eine kollektive ästhetische Situation, betrachtet durch den Filter des individuellen Erlebens. Das behandelte Beispiel »Prom« berührt dabei allgemeine aktuelle Fragen zur Konstitution des Sozialen, des Politischen, zur Bedeutung der menschlichen Affektivität und des Körperlichen und fragt nach Anteilnahme, Verwicklung und Berührbarkeit, sowie dem Status des entstehenden Kollektivs.