Spannende Story wobei ich den finalen Twist schon zeitig erahnt habe.
Tasha und ihre ältere Schwester Alice ähneln sich wie Zwillinge, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Während sich Tashas Welt um ihr dreijährigen Zwillinge dreht, führt Biochemikerin Alice mit ihrem Mann Kyle ein luxuriöses Karriereleben. Als Tasha dringend Urlaub braucht, tauschen die beiden Schwestern ihr Haus - nichtsahnend, welche fatale Folgen der Wechsel hat. Denn Alice wird in der Nacht angegriffen - und schon bald kommt Tasha der Verdacht, dass es die falsche Schwester getroffen hat."Geliebte Schwester - Dein Leben sollte meins sein" stammt aus der Feder von Claire Douglas. Mein mittlerweile neunter Roman der britischen Autorin, bei der ich immer wieder gerne zugreife. Auch diesmal wurde ich mit kleinen Abstrichen gut unterhalten.Erzählt wird das Ganze aus vier verschiedenen Perspektiven: von Tasha, Alice, ihrer Mutter Jeanette sowie einer vierten Person, die ich aber nicht verraten möchte. Nach und nach lernen wir die Figuren besser kennen und erfahren von Holly, Tashas und Alice' Schwester, die vor 30 Jahren als Baby entführt und nie gefunden wurde. Ein Familientrauma, das bis heute seine Schatten wirft. Und dann kommt es zu weiteren dramatischen Ereignissen...Die Story liest sich trotz kleinerer Längen gut weg, bietet genug atmosphärische Spannung und auch einige überraschende Entwicklungen. Den finalen und wohl wichtigsten Twist habe ich allerdings schon frühzeitig erahnt. Über ein interessantes medizinisches Detail der Auflösung hatte ich tatsächlich auch erst vor kurzem einen längeren Beitrag gesehen. Daher wusste ich darüber schon mehr. Am Ende bleiben auch noch ein paar offene Fragen zurück. Insgesamt kann ich daher "Geliebte Schwester - Dein Leben sollte meins sein" mit kleinen Abstrichen empfehlen. Eine spannende, aber auch etwas vorhersehbare Story, für die ich 4 Sterne vergebe.