
Statistische Daten machen gesellschaftliche Unrechts- und Ungleichheitsverhältnisse wie institutionellen und strukturellen Rassismus messbar und damit in einer auf Zahlen fokussierten Gesellschaft besser thematisierbar. Wie sollten solche Daten erzeugt werden und die damit einhergehenden Kategorisierungen erfolgen? Und wie kann gleichzeitig der rassistische Missbrauch dieser Daten verhindert werden? Die Beiträger*innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft diskutieren innovative methodische Ansätze aus der Sozialforschung zur Erhebung von Selbstpositionierungen, rassifizierenden Zuschreibungen und Rassismuserfahrungen. Dabei nehmen sie auch politische, wissenschaftsphilosophische, ethisch-epistemische und rechtliche Rahmenbedingungen in den Blick.
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