Tolles Leseerlebnis!
(Eventuelle Spoiler!!)Ich kenne kein Buch, bei dem die Meinung so auseinander gehen. Die einen finden es schrecklich und für die anderen ist "Icebreaker" ein Highlight. Und ich muss mich wohl der letzteren Seite mehr oder weniger anschließen. Ich habe es mehr als nur genossen die Geschichte von Anastasia und Nathan zu lesen. Die beiden sind einfach nur zuckersüß zusammen und ich konnte sie wie alle Charaktere (außer Aaron und Nathans Vater natürlich) sofort in mein Herz schließen.Nathan ist ein absoluter Traum boyfriend und mich begeistert es immer wieder, wie sehr er um sie gekämpft hat. Und Annie gibt ebenfalls eine großartige Protagonistin ab. Sie ist ein echter Grumpy, taut aber ¿bei den Jungs auf. Ihr Umgang mit dem Icehockeyteam und vor allem Henry und JJ ist einfach nur bezaubernd. Generell fand ich es auch gut, dass wichtige Themen wie eine ungesunde Beziehung zu Essen thematisiert und auch aufgeklärt wurden. Vor allem im Sport kommt das meiner Meinung nach viel zu kurz. Ich hoffe inständig, dass es kein Mädchen (oder Jungen) gibt, der wie Anastasia in diesen Zyklus hineingedrängt wird. Und falls doch (was leider wahrscheinlicher der Fall ist), dass diese Person auch einen Nathan bekommt!!Ebenfalls positiv ist mir aufgefallen, wie "erwachsen" die beiden miteinander umgehen. Anstatt unnötiger Missverständnisse haben sie einfach ¿Geredet¿. Klar, manchmal gab es trotzdem Streit, aber das ist doch nichts, was unser Traumboy nicht mit einem Strauß Blumen retten könnte. Abgesehen von der gesunden Kommunikation sorgt die spürbare Chemie zwischen den beiden für jede Menge Knistern. Wer es heiß mag, kommt bei diesem Buch definitiv auf seine Kosten. Ich als kein riesiger Spice-Fan aber auch kein Spice-hater habe es definitiv genossen. Selbst während den Spice-Szenen waren die beiden einfach Sie, sodass ich mehr als einmal kichern musste.Mein einziger richtiger Kritikpunkt wäre, dass die Geschichte überhaupt nicht beinhaltet, was der Klappentext verspricht. Die angekündigte Geschichte beginnt erst gegen Seite 400 und als "Hockey-Romance" würde ich dieses Buch auch nicht bezeichnen. Vielmehr war es eine Sportsromance mit dem Schwerpunkt Eiskunstlauf, was ich auch mal sehr interessant fand. Zusammenfassend war es aber ein sehr angenehmes Leseerlebnis, auch wenn man sich auf keinen Fall auf die Angabe des Klappentextes verlassen sollte!!